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Lulu und die Fettschnecken auf der Breslau 2012
Eine Prosa in acht Akten und neun Nächten :-)

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flashman
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BeitragVerfasst am: 13.07.2012 19:10:04    Titel:
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Eine neue Lulu: Natürlich Love it
Flinkes Wiesel: Stellen wir "offiziell" weiter zurück. Wir haben in der PKW Klasse noch "ne Rechnung offen" Heiligenschein

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flashman
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BeitragVerfasst am: 13.07.2012 19:51:20    Titel:
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Special Stage 5 - Raiders of the lost track (Jäger der verlorenen Strecke)

Heute ging es in die Nord-Süd Verbindung zum Zwischencamp Höhe Frankfurt/Oder. Der Name der Stadt fällt mir grade nicht wirklich ein. Wir begannen den Morgen mit einem zünftigen Frühstück und rösteten ein paar Weisswürschtle in der Bratpfanne, um sie dann mit Curry zu verzieren und an getosteten Brezn zu servieren. Nein keine Sorge, nur ein Schwerz. Es gab den Kastenmeierschen Frühstücksteller in Version eins bis drei. Also Wurst, Käse und eine Auswahl feiner Konfitüren ohne Fruchteinlage. Wenn ich mich aber recht entsinne, war Henning diesen Morgen auch wieder am Bräter tätig und stellte uns frisches Rührei mit Speck auf den Tisch. Love it

Für Lulu und Patrick begann der Tag eher unspannend. Die beiden wollten kurz die Tanke im Camp besuchen, da die gestrigen 252km sicher auch einiges an Sprit aus dem Zusatztank gekostet hatten. Nun - Sie kamen genau bis zur exakt 50m entfernten Zapfsäule, dann ging Lulu mit Spritmangel aus. Beide Tanks knochentrocken. Soviel zum Thema "Reserven" und "Glück gehabt" Obskur

Mit einer frischen Füllung leckeren hochaktanigen Benzins konnten wir dann an den Start gehen. Da heute Campverlegung angesagt war, packten wir unsere Zelte schonmal zusammen und übergeben den Rest an unsere Servicecrew. Wir wiederum setzten uns in die patschnasse muffende Lulu (siehe Bilder vom Vortag - Ja, da kam der halbe Fluss rein) und fuhren entspannt zum Vorstart.

Auf dem Programm heute standen mehrere Wertungsprüfungen. Immer mal wieder relativ kurze Waldstücke, die alle gen Süden führten. Diese trugen den Namen "B" bis "F". Teil A, ein eigentlich vorgeschobener 150km Aufwärmrundkurs nochmal in Recz, wurde übersprungen, weil die Etappe von gestern nicht für alle Teilnehmer so schnell vorbei ging und man die Logistik im Auge behalten musste. So eine Art halber Ruhetage war dahingehend ganz Klasse. Wir würden ein bisserl fahren, schöne schnelle leichte Waldstrecken, würden unterwegs mal ein Eis essen und wären früh im Camp.

Wer jetzt ein Wenn oder Aber erwartet - Fehlanzeige. Genauer: Gesagt - Getan. Wir kamen als zweites Fahrzeug im Camp an und irritierten unsere Servicejungs damit erneut. rotfl

Aber OK, etwas kann ich von der Etappe berichten. Grins
Wie schon geschrieben, war die meisten Abschnitte grade und schnell. Zu navigieren gab es nicht wirklich viel. Es war eigentlich eine reine Raid Etappe - Gasgeben bis zum Limit von Mensch und Maschine. Und so begab es sich, dass unsere Lulu, jene grüne Lady alter Tage, sämtliche Landrover Tomcats hinter sich ließ und fast alle Fahrzeuge vor ihr von der Strecke hupte. Ein Wahninns-Spass und eine Freude, Lulu auf diesem Level fahren zu sehen. Egal wie tief die Löcher, wie groß die Wurzeln oder wie tief die Sandfurchen - Bei Tempo 110 aufwärts flogen wir über alles einfach hinweg. Grafe fuhr, als wären wir entweder auf der Flucht vorm Sensenmann oder hinter einem Flugzeug voller schwedischer Sauna-Girls hinterher. YES

Im Camp angekommen, besser gesagt grad die "neue Zufahrt" dorthin bewältigt, winkten uns ein paar Männer in eine extra angelegte Strecke vor dem Camp. Wir waren verwirrt. Was sollte das? Wir hatten keine Helme auf? Im Roadbook stand auch nichts mehr...Komisch. nun das würde schon seine Richtigkeit haben und so fuhren wir durch den künstlichen Parcourse, der nur aus steilen Hügeln und sacktiefen Wasserlöchern bestand. Wir waren uns sicher, dass nach spätestens dem dritten Fahrzeug da niemand mehr durchfahren würde...Und so kam es dann auch (einige versuchten sich später und brachen sofort ab...zu glitschig). Denn die Leute entpuppten sich als ein paar Einheimische Spassvögel und die Strecke hatte überhaupt nichts mit der Rallye zu tun. Obskur
Dennoch wurde lautstark gegröllt, als wir fehlerfrei am Ende wieder raus fuhren Hau mich, ich bin der Frühling

Nun kommen wir aber zum "Aber". Nach einem ruhigend Abend mit beidseitig abgescherten Achsschenkelpins und gebrochenem Achsschenkellager, hatten Chris, Henning und Pico eigentlich nicht viel zu tun. Wir waren guter Dinge und dachten nichts Böses. Kurz die Vorderachse mit neuen Lagern versehen und fertig für Marathon.

Denkste Nee, oder?
Nachts um zwei oder drei Uhr zupfte es an meinen Zehen. Flashi..."Wach auf. Ihr habt eine hintere Ashcroft-Welle zerstört". Gott, was für ein schlechter Traum dachte ich noch und wollte weiterschlafen. Aber es war kein Traum...Die Welle war abgeschert und zwar gründlich. Passiert sein muss das wohl auf dem Rundparcours-Stück zum Schluss. Aber wieso? Unsicher

An Ersatz war nicht zu denken. Wer hatte schon so eine Welle im Ersatz mit? Und so entschlossen wir uns, die Marathon-Etappe in alter Tradition im Dreiradantrieb zu fahren. Was blieb uns auch anderes übrig? Wir hatten eine Sperre hinten und die Achse war ein Full Floater. Da ist ne Welle weniger zu verschmerzen...

Die heutige Etappe beendeten wir übrigens mit einem knuffigen vierten Platz. Hossa









Next: Marathon. Das wird ne längere Geschichte rotfl

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Zuletzt bearbeitet von flashman am 13.07.2012 21:14, insgesamt einmal bearbeitet
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Breznsoiza
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BeitragVerfasst am: 13.07.2012 21:12:12    Titel:
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Danke für den genialen Bericht, als wär man live dabeigewesen, aaaaaber:

flashman hat folgendes geschrieben:
.....und rösteten ein paar Weisswürschtle in der Bratpfanne, um sie dann mit Curry zu verzieren und an getosteten Brezn zu servieren.....


Dir ist hoffentlich klar, dass es, wenn auch tief im Süden von Deutschland, Gegenden gibt, in denen man für so einen Frevel öffentlich ausgepeitscht wird??

Nicht Dein Ernst, oder? Nicht Dein Ernst, oder? Nicht Dein Ernst, oder? Weisswürschte aus der Pfanne und mit Curry Nicht Dein Ernst, oder? Nicht Dein Ernst, oder? Nicht Dein Ernst, oder?
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BeitragVerfasst am: 14.07.2012 10:24:51    Titel:
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Ätsch klingt doch lecker :D :D ne münchner currywurst eben ... :P Knuddel

flashi ... :) super geschrieben :) Respekt Love it

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flashman
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BeitragVerfasst am: 14.07.2012 15:12:01    Titel:
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Special Stage 6 - The long way down (Marathon / Hannibal)

Heute stand sie an - Die Königsetappe, benannt nach Hannibal Barkas, jenem Feldherrn, der mit seinem Heer über die Alpen zog um Rom den Krieg zu erklären. Doch das ist lange her und heute symbolisiert sein Name einfach Ereignisse mit einer langen Dauer oder Strecke. Die Hannibal-Etappe verbindet auf der Breslau klassischerweise zwei weit entfernte Camps und findet größtenteils nicht mehr auf Truppenübungsplätzen statt. Wir hatten Chris (Anthrax) zudem nach Berlin geschickt, eine Ersatz Ashcroft Welle aus meinem Reise-Rangerover zu besorgen. Die sollte er direkt zum nächsten Camp bringen. Der hatte also auch einen Marathon vor sich. Ebenso verabschiedete sich Olli von der Rallye. Man hatte ihm in der Dusche Hose + Autoschlüssel geklaut und er sorgte sich um die Sicherheit seines neuen Defenders.

Da man generell davon ausgeht, dass die meisten Teams etwas länger unterwegs sind und auch mit der ein- oder anderen Gemeinheit zu rechnen ist, erfolgt der Start sehr früh. Nichts mit ausschlafen. Schon gar nicht für uns, die dank des vierten Platzes am Vortag, nun als 14. Fahrzeug an den Start gingen.

Moment - 14.? Ja, korrekt. Denn seit heute war die zweite Cross Country Klasse dazu gestoßen und diese 10 Fahrzeuge starteten vor der Extreme Klasse. Ihr Warmduscher, Ihr rotfl - Sorry, natürlich nur ein Scherz. Cross Country war auf dieser nassen Breslau sicher auch alles andere als einfach. Zumal das ein- oder andere Team wohl nicht wusste, auf was es sich dabei einläßt. Es ist noch immer die Breslau und nicht das Kinderclique-Sonnenschein-Querfeldeinrennen. Aber dazu etwas später mehr.

Unser neuer 3/4el Antrieb gab uns Optimismus und Kampfeslust. How hard can it be? Wir fuhren noch schnell tanken und überließen das Camp unserem Service, der mit achteckigen Augen aufstehen musste. Die letzte Nacht war verdammt kurz für sie. Am Start knallten wir dann vollen Druck auf den feinen Ashcroft Locker in der Hinterachse und wünschten ihm noch viel Glück bei den folgenden hunderten von Kilometern. An dieser Stelle schon mal Danke an Dave für dieses Meisterstück an Achstechnik. Trotz einseitiger Belastung eines 5.2l V8 und teilweise nur noch 2bar auf dem Pressluftsystem, stand die Sperre ihren Mann, wie ein Fels in der Brandung. Und Patrick dachte nicht daran, wirklich langsam zu machen. Wir waren uns lediglich mit anderen Teams einig, dass heute fast jeder seine Kräfte etwas sparen würde und nicht allzu arg übertreibt. Unser vorderes Windenseil war inzwischen doppelt so dick und nur noch halb so lang, dank meines neuen Hobbies "Dyneema spleißen".

3-2-1-Los. Die Waldfee schrie kurz Holla und sprang dann von der Strecke. Hier kam Lulu mit brüllenden Highpipes und einem Horn, wie es auch bei der Bahn zum Einsatz kommen könnte. Auf dem virtuellen Wegeplan, dem Roadbook, standen Teilstücke "A" bis "H" - Ja, das sind acht Wertungsprüfungen. Unsicher

Um nicht jeden Meter einzeln runterzubrechen und vielleicht noch von der Konsistens des Untergrundes zu schwafeln, beschränke ich mich mal auf die vielleicht interessanten Kernpunkte. Was in welchem Teilstück passiert war, lasse ich mangels Erinnerung dabei auch einfach mal weg. rotfl

So begab es sich dann irgendwann an diesem inzwischen sonnigen Tag, dass im Roadbook zwei Schlammquerungen hintereinander eingezeichnet waren. Das bereitete uns etwas Sorge, weil drei Räder immer noch weniger als vier sind und wir nicht schon so früh komplett in unseren Klammotten verrotten wollten. Die Sorge war absolut unberechtigt, denn die beiden Löcher namen wir mit Vollgas perfekt problemlos. YES

Was aber nicht so perfekt lief, war die Anfahrt an die Löcher. rotfl
Genau 50m davor war der Waldweg extrem ausgefahren bespurt und sau glitschig. Egal wie Patrick sich auch bemühte, Lulu kam immer schräger und schräger. Ja, das eine Rad hinten trieb an, aber eben manchmal auch zu einseitig. Nach etwas rangieren passierte das scheinbar Unvermeidliche - Lulu kippte auf die Beifahrerseite. Obskur

Nun das stelte uns vor zwei Probleme. Erstens die Frage, wir wir sie wieder auf die Beine bekämen und zweitens, was wohl die nachfolgenden Fahrzeuge machen würden - Denn der Weg war eng und es gab keine direkt Umfahrungsmöglichkeit. An Aussteigen war auf meiner Seite nicht zu denken, da sich dort ein Hindernis namens "Planet Erde" befand. Etwa 6*10 hoch 21 Tonnen schwer. Obskur

Also musste Grafe raus und begann umgehend mit dem Rettungsplan "Alpha". Der sah vor, mit beiden Winden kombiniert zu ziehen und somit Lulu wieder auf Normal Null Horizont zu bringen. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten und dem Kompliment der nachfolgenden Fahrzeuge "Good Winch", gelang dies auch. Da aber front- und Heckwinde quasi auch gegeneinander wirkten, kam es zum Duell Warn M8000 versus Tibus Twin Power. Nun das Seil der M8000 am Heck gab auf und Riss. Dennoch waren wir frei und konnten weiter fahren. Patrick war beschähmt, hatte er doch nie zuvor ein Fahrzeug auf die Seite gelegt. Später erfuhren wir, dass Martin Hähle exakt das gleiche Schicksal ereignete - Nur 30m weiter Richtung Schlammloch. Auch er kullerte seitwärts. rotfl

Lulu trug keine sichtbaren Schäden davon. Das mag auch daran liegen, dass sie schon vorher gelitten hatte und ein Einschlag mehr oder weniger niemandem mehr auffallen würde. Vollgas - Loch - Durch. Euer Wunsch sei mir Befehl

Es folgte ein kleiner Fluss, durch den wir uns dann wieder vorschriftsmäßig durchwinchten und lernten, dass mancher Mog-Fahrer das Absperrband der Orga nicht für voll nahm, eine neue Strecke aufmachte und uns dann mal locker 10 Fahrzeuge im fast Trockenen überholen konnten. Hau mich, ich bin der Frühling

Vor uns lag ein Parc Fermet. Wobei das bei der Breslau nicht bedeutet "Finger weg vom Auto", sondern einfach nur "macht mal ein Päuschen und lasst Euch von den Zuschauern beglotzen". Zeit für uns, Lulu kurz die kleine Hauptuntersuchung angedeien zu lassen. Seile neu Aufwickeln, Öl checken (und nachfüllen), weiter gings. Wir besorgten uns an der nächsten Tankstelle mal ein Eis und ließen Gott einen guten Mann sein.


Motodrom - Was mag das sein?
Im Roadbook stand etwas von Motordrom und das Roadbook macht dort auch eine Pause. Es gab nur "Einfahrt Motordrom" und eine Verbindung danach. Niemand wusste, was das sein sollte und ich grübelte, ob es was mit einem Evel Knivel Stadium voller Leute zu tun hätte, wo in der Arena die Action stattfindet. Nein, das war es ganz und gar nicht. Ehrlich gesagt kommt jetzt eine der Dinge, für die wir die Breslau so lieben - Nämlich eine Überraschung mit einer gehörigen Portion Aberwitz.

Das Motodrom war ein Crossgelände auf einem Grasberg. Keine Ahnung ob das für Autos gemacht war. Die Breite der Pfade sprach eher für Enduro und die Steile der Auf- und Abfahrten spottete mancher Beschreibung. In Untersetzung und mit röhrender Maschine schossen wir den abtrassierten Weg entlang, nichtsahnend, was hinter der nächsten Kurve auf uns warten würde und wie lange das Spektakel eigentlich dauern könnte. Es war Fun pur, obwohl es vom Fahrer wirklich alles abverlangte und wir in erneut wilder Hatz versuchten, an einem Unimog dran zu bleiben, der auch durch die Wallachei pfefferte, als wäre der Blitzdurchfall ausgebrochen und das letzte Klo der Welt würde am Ende der Strecke stehen. YES

In der folgenden Stadt, die Teil der Überführung war, erwartete uns eine 15min Pause als Show-Off für die anwesenden Besucher. Alex Kovatchev begrüßte uns und es gab lecker Futter - Für die Zuschauer, nicht für uns. Unsicher
Das Spannendste hier war aber wohl der wieder losfahrende Gilles Girousse, dessen Lenkgetriebe umgehend Literweise rotes ATF auf den schönen Steinboden spotze. rotfl

Inzwischen war es guter Nachmittag geworden und wir lagen ganz gut im Rennen. Und was könnte es Schöneres geben, als jetzt den von allen Teilnehmern so geliebten und geschätzten Bahndamm zu fahren? Na? - Genau, Nichts! Hallo Bahndamm, wir sind wieder da.

Für die nicht so Breslau-Bahndamm-Geschichten informierten Leser möchte ich das mal etwas detailierter ausführen. Der Bahndamm besteht aus zwei Teilen. Teil eins ist ganz human und man erahnt nur, dass auf diesem Weg mal Schienen waren. Hin- und wieder mal ein Loch, dann ein Fluss mit schon guter Strömung, hinter dem ein oder zwei Bagger als "virtuelle Bäume" warten und jede Menge Schlamm. Den Fluss namen wir ganz gut. Rein - Stop - Winde raus - Bagger ran - Raus. Fertsch.

Teil zwei des Bahndamms kam nach der folgenden kurzen Überführung. Dort gab es den Kies noch und es lagen nicht gerade wenige Betonschwelle auf dem Weg. Und hier kommen wir wieder zum Thema Cross Country und die Breslau. Wir trafen auf jenem echten Bahndamm zwei Italiener, die diese Art der Strecke alles andere als lustig fanden und scheinbar erstmal in den Streik getreten waren. Ich gebe zu, dass sowas ungewöhnlich sein mag, aber zu einer Abenteuerrallye gehören auch abenteuerliche Wege. Und mal ehrlich, Off Road kann ja auch auch On Rail heißen. Psst...Lausche mal

Am Ende dieses Teilstücks verreckten wir exakt 5m vorm Ziel mangels Traktion an einer kleinen Waldauffahrt mit schlammigem Untergrund. Das war wohl das erste mal, dass wir uns sprichwörtlich ins Ziel winchen mussten...

Nun folgte Teilstück G - An G werde ich mich sicher noch lange erinnern, denn wir hätten uns fast mit zwei Polen im Wald geprügelt. Es begab sich ein Kompasskurs oder zwei. Wir folgten dem Kurs und trafen auf der Strecke auf einige weiße Löcher. Das ist scheinbar ein weißer Lehmboden der nass so griffig wie geölte Seife ist. Am Wegesrand hatten sich mit Bierflaschen bewaffnete Zuschauer eingefunden und die sinnvolle Umfahrung kurzerhand mit ihrem Quad gesperrt. Nachdem wir Lulu nun im ersten Loch schon zwangsweise sinnfrei tief versenkt hatten, wollten wir (regelkonform) das zweite Loch nicht auch noch extra nehmen. Ich will nicht ins Detail gehen, aber diese "Zuschauer" verstanden keinen Spass, drohten volltrunken mit Polizei und schrien wild herum. Wir versetzten das Quad Vorsicht von Hand und schoben mit Lulu einen der Protestanten mit 0.1km/h langsam von der Strecke. Am folgenden CP informierten wir über die Störer. Das ging entschieden zu weit....

Kurze Zeit später folgte dann Teil zwei von Grafes "ich hab noch nie ein Auto auf die Seite gelegt" - Geschichte. Bei der Umfahrung eines weiteres weißen Lochs kam Lulu schräg und kippte in den flachen Schlamm dahinter auf die Fahrerseits. Grafe konnte sich befreien und kletterte an mir vorbei heraus. Ich hing nun wie Major Tom vorm Raketenstart in den Gurten und fühlte mich wie Presswurst in Aspik. Es eröffnete sich auch direkt ein konstruktiver Mangel an Lulu - Denn so hängend waren meine Arme zu kurz, die Windenschalter zu erreichen. Ich stocherte mit dem Roadbook herum, um sie bedienen zu können. Natürlich riss nun auch das vordere Windenseil wieder - Nein, nicht an einem der vierhundert Spleiße, sondern an einer frischen Stelle (hier war ein Rollenfenster falsch, denn das Seil rutschte in eine Ecke). Shit kommt, shit bleibt - Denn wir lagen auf der Seite und wussten nicht, wie wir wieder auf die Beine kommen sollten. Inzwischen stand ich im Auto und lukte zum Fenster raus. Es kam ein Unimog aus der Nähe Limach Oberfrohna, doch der Fahrer ( Komm nur, Freundchen! ) verwies uns auf den nächsten LKW. Obskur
Der kam auch. Es war All-Time-Champion und Breslau 2012 Gewinner Harald Chemnitz. Sein Co sprang schon aus dem Auto, als sie noch 20m entfernt waren. Es bedarfte keiner Worte und 3min später stand Lulu wieder auf eigenen Rädern. Kurz seine Winde über Umleknung an den Baum und der Tag war gerettet. Danke Harald + Team YES

Auch hier keine erkennenswerten Schäden an Lulu rotfl
Wir fuhren weiter und kamen umgehend an eine Flussquerung. Harald Chemnitz wartete kurz hinter dem Fluss um zu schauen, ob wir es schaffen würden. Love it - Aber wir schafften es aus eigener Kraft und erreichten glücklich das Zwischenziel bei Zagan. YES
Hier gab es einen Showstart in der Stadt und danach ein Treffen mit unserem Service. Viel war nicht zu machen, außer Öl auffüllen und erneut zwei Seile zu spleißen. Arachnohirschi

Später erfuhren wir, dass Teilstück G komplett aus der Wertung genommen wurde. Der Zielposten vergaß, uns eine Zeit auf die Bordkarte zu schreiben. Scheinbar nicht nur bei uns, denn er wusste nicht, dass er "Ziel" ist. Nee, oder?

Teil H - Zaganer Sandlandschaften
Hatte ich angemerkt, dass es vorher lange Zeit geregnet hatte? Der sonst so staubige trockene Sand auf Zagangs Sandbahnen war alles andere als trocken, Streckenweise waren es kilometerlange Schlammbahnen und auf einer davon war für uns dann auch erstmal Schluss. Manchmal braucht man einfach das Quäntchen mehr Vortrieb von vier Rädern, aber wir hatten nur drei und standen irgendwann auf der 70m breiten Panzertrasse. Winchen war auch nicht wirklich drin, da alle Bäume eher den Diener vor uns machten, anstatt uns Halt zu geben. Aber wir waren nicht allein, neben und vor uns war für viele erstmal Ende und am fernen Ende der Schlammbahn stand der Offroad Extreme KAT und bot Bergehilfe Respekt ... Für uns aber viel zu weit weg. Irgendwann konnten wir einen anderen von hinten kommenden Kat überreden, uns etwa zurück zu ziehen und begannen dann mit einer langwierig Eigenbergung. Keine Ahnung, wieviele Stunden das kostete...Aber irgendwann waren wir frei und beschlossen, dieses Stück Dreck einfach zu umfahren. Das klappte perfekt und einen CP hatten wir auch nicht verpasst...Nur eben massig Zeit verloren....Und natürlich das vordere Windenseil, was mal wieder gerissen ist (am einzig festen Baum, den ich tief im Gerstrüpp ausmachen konnte) Wut

Aber dann ging es gut voran. Wir trafen auf den Checkpoint mit den beiden jungen und leicht bekleideten Mädels, feuerten mit Vollgas erneut einem Unimog hinterher und irgendwann, ja irgendwann kamen wir dann zum Finish der Etappe. Wirklich glücklich feierten wir unser Ankommen und waren stolz auf Lulu und den Tag. Husch, ab ins Bad, richtig sauberschubben

Aber hey, die Geschichte ist hier noch nicht zu Ende Vertrau mir
Es folgten nämlich 130km Überführung zum nächsten Camp bei Görlitz. Ja, es war ein warmer lauer Sommerabend. Hinter uns die Hannibal Etappe, vor uns die Gewitterfront des Jahrunderts. Uns erreichten SMS unserer Servicecrew, dass man knietief im Wasser im neuen Camp stehen würde. Und wir konnten bei Lulu keine der beiden Seitenscheiben mehr hochfahren. Obskur

Ehrlich. Grafe und ich sind erwachsen und haben keine Angst vor Blitz oder Donner. Aber wenn die Blitze kurz neben dir einschlagen, Du die Fenster nicht zukriegst, draußen zu dem Mörderregen auch noch ein Monstersturm herrscht und die einzigen funktionierenden Frontlampen am Auto zwei LED Funzeln sind, dann bekommt man schon etwas...naja nennen wir es mal Sorge. Ausgestattet mit Eis, Keksen und einer frisch erworbenen Polenkarte, näherten wir uns dem Ziel und kamen unversehrt an. Wir duften grade noch miterleben, wie Lastzüge sich auf der gefluteten Campwiese ins Verderben stürzten. Doch irgendwann hörte der Regen auf, zog das Gewitter weiter und die Wolke rissen auf, ein leuchtender Mond kam hervor. Wir gingen zu Bett, denn morgen würde die Rallye weiter gehen. Lulu durfte ruhen und würde auch erst morgen früh beäugt werden. Was für ein Tag? Was für ein Tag! Grins

Service in Zagan:




Comming up - Traumetappe Bogatyna http://goo.gl/maps/hbW0

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BeitragVerfasst am: 14.07.2012 16:38:17    Titel:
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Ein L60 aus Limach Oberfrohna??? Unsicher

Du meinst sicher ein Unimog in Weiß/Grün, oder!!! Vertrau mir
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BeitragVerfasst am: 14.07.2012 16:58:41    Titel:
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ich habs korrigiert.

unimog weiss/grün aus der nähe von limbach...
wegen der aktion bin ich noch heute angepisst. die erklärungsversuche später von wegen tiefe wasserdurchfahrt und wasser gezogen und keine leistung sind bissl blöd gekommen, weil das wasserloch erst nach der aktion kam Nee, oder?


der L60 wart ihr ja, vielen dank Love it

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2. Ovlov
3. Dnepr MT11 (fährt noch nicht)
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BeitragVerfasst am: 14.07.2012 17:14:09    Titel:
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Geile Story, Flashi sollte Autor werden!! YES YES

Ich bin mir selbst nicht mehr ganz sicher, aber war das Motodrom nicht schon am Tag vor der Hannibal? Unsicher
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BeitragVerfasst am: 14.07.2012 17:18:09    Titel:
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ja glaub ich auch. auf der hannibal war das nicht... da hiess es auch in der fahrerbesprechung vorher was von zuschauerzeugs, da war aber glaube ich nix...

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BeitragVerfasst am: 14.07.2012 18:28:59    Titel:
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grafe hat folgendes geschrieben:

...
1.wegen der aktion bin ich noch heute angepisst.


2. ....die erklärungsversuche später......


zu1 Du meist so wie ich wegen Megaspuirt Wut Ja

zu2 hat es bis jetzt nicht gegeben traurig
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BeitragVerfasst am: 14.07.2012 18:41:11    Titel:
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Megaspuirt? Unsicher
wovon sprichst du? Unsicher

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BeitragVerfasst am: 14.07.2012 19:17:48    Titel:
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Au weh, hab ich da echt was durcheinander gebracht? Unsicher
Sorry - Aber das ging auch alles viel zu schnell Ok, ich geh dann lieber

@Phillip: Danke nochmal Knuddel

@Tk,s-TJ: Megasquirt? Unsicher

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BeitragVerfasst am: 15.07.2012 00:43:02    Titel:
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Special Stage 7 - Bogatyna Mountain Dreams (Bogatyna Bergträume).

Bogatyna ist die größte Stadt im polnischen Zipfel zwischen Deutschland und der tschechischen Republik. Direkt bei Görlitz gelegen und geprägt durch einen riesigen offenen Tagebau. Wobei ich mir immer noch nicht sicher bin, was eigentlich gefördert wird.

Wie ich im letzten Kapitel schon andeutete, erreichten wir das neue Camp nach Ende des Gewitters so gegen 22 Uhr und warteten im Heck des 7.5to Service-LKWs auf Besserung. Danach schlugen wir die Zelte auf und schliefen den Schlaf der Gerechten bis in den Morgen des folgenden Freitags. Und hier geht unsere Geschichte nun auch weiter....

Das Wetter hatte sich komplett gewandelt, war es gestern noch dunkel und nass, brannte die Sonne heute früh erbarmungslos auf uns herab. Zusammen mit der feuchten Wiese ergab das ein gefühltes Dampfbad mit Sonnenbrandgarantie. Chris war auch wieder am Leben und ausgeschlafen nach seinem gestrigen Ausflug nach Berlin, so dass Henning, Pico und er ans Werk gehen konnten, um Lulu durchzuchecken. Klassischerweise startet nach einer Hannibal-Etappe das Feld erst nach der Mittagsstunde weiter, daher hatten wir etwas Zeit.

Nun, unsere Jungs entfernten zur Entfernung des im Korb verbliebenen Wellenstummels das hintere Differential und man kann es nur mit einem Wort beschreiben - Desaster (siehe Foto später). Der abgerissene Wellenstumpf hatte (wohl schon vorgestern, als es passierte) den Einstell-und Fixierring des rechten Korblagers mit in den Tod gerissen und dabei auch die Kupfer-luftleitung angerissen. Das erklärte auch unseren permanenten Luftverlust bei aktivierter Sperre gestern. Es war uns ein komplettes und bis heute ungeklärtes Rätsel, wie das Differential überhaupt die Marathonetappe überstehen konnte - Dazu noch geräusch- und fehlerfrei. Wie konnte ein Diff überleben, wenn eine Seite nicht mehr richtig gelagert war? Obskur

Nun, wir hatten ein Ersatz-Differential dabei. Dies stammt aus der letzten Rallye und wurde von uns vorsorglich schon mit der gleichen 4.37er Achsübersetzung von Dave Ashcroft versehen, war also PnP einbaufertig. Da es aber "offen" war, brauchten wir nun dringend die andere Achswelle, die Anthrax aus Berlin geholt hatte. Supi

Wer meine Dokusoap zu meinem Reisefahrzeug verfolgt hat, dem wird sich jetzt vielleicht eine Frage stellen, an die bei uns inkl. mir bis zu diesem Zeitpunkt niemand gedacht hat: Würde die Welle übergaupt passen? Denn ich fahre optisch zwar einen range Rover und nenne ihn auch so, aber gebaut ist das Fahrzeug auf Basis eines 1997er Discovery - Und der hat leicht andere Achsen. Obskur

Ja, Game Over. Die Welle passte natürlich nicht. Sie war zu kurz und da ist auch nichts zu improvisieren. Wir sahen uns an und wussten, dass dies das Ende für uns bedeuten würde. traurig
Allerdings kam wiederum Chris auf die absonderliche Idee, mal bei Team von JörgRover nachzufragen, ob die nicht vielleicht Ersatz mit hätten. Nun Ersatz hatten sie nicht, aber tragischerweise hatten sie grade eben beschlossen, die Rallye abzubrechen. Wenn ich mich recht erinnere (bitte ggf. korrigieren), gab es ein schweres Spritproblem in der Einspritzung und der range war schon verladen. Aber so war die verbaute Welle für uns verfügbar. Ein Zufall, der kaum noch zu toppen war, wennauch traurig für Jörgs Team. An dieser Stelle nochmals unseren innigsten Dank für die Leihgabe YES YES YES

Weiter gings. Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Jörg hatte uns vorgestern schon mit neuen Achspins ausgeholfen und nun wieder sprichwörtlich den Arsch gerettet. Knuddel
In Windeseile wurde das neue Differential verbaut und die Wellen reingesteckt. Ob Flashi und Grafe beim Einstellen des R&P Spiels sauber gearbeitet hatten, würde sich auch gleich zeigen. Wir starteten heute irgendwo auf Platz vier. Ja vier, weil die Marathon noch nicht ausgewertet war, kam das Vortages-Ergebnis zur Anwendung. Eigentlich ein guter Start in den Tag.

Kurz noch tanken und ab zum Start. Der Vorstart war im Camp am Orga-Truck und man bekam die Bordkarte zu Fuß ausgehändigt. Aufgrund der Enge der Zufahrtsstrasse war das nicht anders machbar. Ich hab mir sagen lassen, dass wir Glück hatten, so früh das Camp zu verlassen. Kurz nach uns rückte wohl die örtliche Feuerwehr an und bot Reifenwaschen an. Als das kaum jemand nutzte, rückte die örtliche Polizei an und machte es für 10 Euro / Fahrzeug zur Pflicht. Obskur
Ich erinnere kurz - "Abenteurrallye". Also nicht nörgeln rotfl

Die heute Etappe ansich bestand aus drei Wertungsprüfungen. Teil A und C waren für alle, Teil B nur für die Extreme Klasse. Warum wohl? Hau mich, ich bin der Frühling
Teil A ging relativ schnell. Um ein paar Ecken flitzen (wir haben uns aufgrund missgedeuteter Roadbook-Zeichnungen erstmal saftig verfanst), durch einen Wald rutschen und schon waren wir durch. hat Spass gemacht und ideal zum Aufwärmen. Ehrlich gesagt konnte ich das heute Roadbook nicht wirklich vorher studieren. Es wurden zu wenige gedruckt und ich bekam eine Rolle für Enduros. Die wollte ich vorher eher nicht "abblättern" Unsicher

Teil B begann mit einem Dreier-Start. Direkt darauf ging es steil bergauf (eine Spur), gefolgt von einem Sumpfloch. Jippi. Wir kamen dank zuviel Drehmoment nur als zweite vom Fleck, da wir uns kurzzeitig erstmal eingruben, anstatt zu beschleunigen. Gilles schaffte das aber auch und war somit noch hinter uns. rotfl

Durch das Loch kamen wir elativ gut. Rein, Winde raus, am Lust-LKW angehängen, Winde rein - durch. Und dann passierte das wirklich Doofe. Laut Roadbook ging es rechts weg. Da dort aber ein Windenseil gespannt war, fuhren wir erst am LKW vorbei und dann rechts. Sollte ja auch klappen. Etwa 10 bis 15min wilden Weg-suchens später kam uns die erleuchtung. Was wäre, wenn vor unserem Rechts hinterm LKW noch ein anderes Rechts gewesen wäre? Ja, das gab es wirklich. Wir waren zwar nicht die Einzigen, die sinnfrei durch die Landschaft cruisten und verirt schauten, aber das kann keine Ausrede für mich als Navigator sein. ich hätte es bemerken müssen. Nun wie auch immer, wir fuhren zurück zum ersten Loch und sahen den kleinen Pfad, der 10m vor dem Hauptweg direkt wieder bergab in den Wald führte. Dort wartete das nächste ausgedehnte Schlamm-Spektakel auf uns. Wir querten dank guter Winde ganz gut...Bis ich Opfer eines Missgeschicks wurde. Irgendwo im Wald war ein Wasserschacht in den Boden gelassen. 40x50cm oder so und bentoniert. Bis oben voll grundwasser. Ich übersah dieses Loch und trat mit einem Bein hinein. Das führte zum sofortigen Verlust des Gleichgewichts und einsacken auf das noch fest stehende Bein. Stechender Schmerz im Knie...Au. Ich konnte mich aus der misslichen Lage befreien und auch noch laufen, dachte mir nichts Schlimmes und hatte sicher Glück gehabt.

Nach dem Schlammding gings weiter nach Flatterband...Und hier verfranzte ich mich erneut komplett und fand auf Teufel komm raus nicht mehr den Einstieg ins Roadbook. Es dauerte sicher wieder eine Viertelstunden, bis wir uns ein herz fassten und Henrik um Hilfe baten, der grad am ersten Loch stand und alles beäugte. Heute war nicht mein Tag als Navigator und ich konnte auch nicht nachvollziehen, wie wir zu dem Bild gekommen sein sollten, wo er grade hinzeigte. Aber wir konnten weiter und Teil B mehr als unrühmlich beenden. Ok, ich geh dann lieber

Teil C - Schottern aufm Berg. Es war der längste Teil des Tages und es ging richtig zur Sache. Enge Navigation, hohe Geschwindigkeit, raue harte Wege. Alles lief wieder prima und wir dachten schon, etwas Zeit gutmachen zu können. Bis zu dem Moment, wo die Strecke für Extreme und Cross Country sich teilte und wir in einen kleinen Sumpf gerieten. Ganz fieser untergrund....Der wo die Oberfläche so wackelt und man weiss, dass man wie auf Pudding läuft. Wir saßen fest, bis sich ein netter LKW erbarmte und uns rückwärts (am geilen Paddock Dynamik-Gurt) rausriss. Wir waren frei und wollten das Hindernis nun umfahren. Keine Ahnung wieso, aber ich schaute dem LKW zu und der fuhr mit Karacho gerade zu, den anliegenden Steilhang hoch und umging somit den schlimmsten Sumpfteil. Dann überredete ich Patrick, es auch so versuchen. Vollgas - Und Hepp, wieder fest. Obskur
Patrick rastete kurz aus und ich gab ihm recht, dass mein Vorschlag vielleicht Käse war. Mit drei Sperren - Vielleicht. Aber komplett offen und mit nem so schweren Fahrzeug? - War ne doofe Idee.

Zwischenzeitlich war auch der GRAT II angekommen und saß genauso fest wie wir. Wir konnten ihm zwar nicht direkt helfen, aber Lulu war für ihn rückwärts ein guter Bergepunkt. So zog er sich etwas zurück, rangierte mit Power und ohne Unterlass so lange, bis die Räder auf den trocken Hang kamen, um dann wie eine Spinne nach oben zu krabbeln. Die Jungs hielten oben an, packten die mechanische Winde aus und zogen Lulu samt uns den kompletten Berg hoch. YES
Das ist Teamwork, wie man es sich wünscht. Love it
Und die Entscheidung, es doch nochmal zu versuchen, war gar nicht so falsch. Denn direkt dahinter stand ein CP und wartete mit leckerem Stempel auf uns. Einen Stempel, den viele nicht haben würden später. Grins
Danach fuhr Grafe motiviert nur noch auf Angriff, liess aber dem Grat immer wieder den Vortritt. Wir überholten uns quasi mehrmals gegenseitig rotfl
Vor einem Schlammgraben kam es dann im späteren Verlauf zu einem kleinen Stau. Anstatt uns anzustellen, fuhren wir einfach 20m zurück und auf der anderen Seite des "Kanals" vorbei. Das sparte viele Minuten und Nerven. Man muss ja nicht auf Teufel komm raus jeder Schlange folgen. Heiligenschein

Lulu ging es inzwischen nicht mehr so gut. In der Karosse klafften große Risse im Fußraum, sie verbrauchte Öl in Mengen und alles wackelte irgendwie komisch. Dennoch erreichten wir das Ziel in einer akzeptablen Zeit. Ich glaube Platz 27 wurde es an diesem Tag. Nicht so schlimm, wenn man bedenkt, wie sehr ich anfangs gepatzt hatte und wie lange wir im Schlodder festhingen.

Am Camp wartete schon unser Service auf uns. Schnell etwas waschen, umziehen und ab in den Truck zur Komfort-Reise gen Hohenmölsen starten. OK, das war mit einem Mal nicht mehr so einfach, wie erst geplant. Mein Körper hatte nach Ende des Rennens damit aufgehört, Endorphine und Adrenlin auszuschütten und mein vermeindlich kleiner Unfall im Wald erwies sich nun als äußert schmerzhaft. Jede Bewegung ein kleiner Schrei, das Kreuzband war gedehnt, gezerrt oder vielleicht sogar gerissen. Beeindruckend, wie der Körper sowas unterdrücken kann. Auch in Teil C war ich eigentlich fit und bin durch den Sumpf gesprungen. Jetzt konnte ich keine 3m laufen, ohne das Gesicht zu verziehen. Aber überspringen wir diesen Teil mal.

Wir hatten Hunger und wo fährt man hin, wenn man mal was Gutes in den Magen kriegen will? Richtig - zum polnischen Kentucky Fried Chicken und dort läßt man es sich so richtig gut gehen. Anders als hierzulande, ist es dort nämlich bezahlbar und so füllten wir unsere Bäuche mit lecker paniertem Huhn, Kartoffeln und Eis. Love it

Dann ging es weiter auf der Autobahn gen Westen. Das ein- oder andere Gewitter kreuzte unseren Weg und wir erreichten am frühen Abend das Camp in Hohenmölsen. Schnell Zelte aufbauen, Romy begrüßen (Sunbommy besuchte uns), lange in die Nacht schwätzen und dann ab ins Bett. Nebenbei hatten wir beschlossen, Lulu nicht mehr zu warten, Wir wollten vor der letzten Etappe einfach nicht mehr wissen, was nun wieder defekt war. Klar, die Räder standen wie üblich auf leichtem X, aber sie war bis zum Schluss gefahren und würde das sicher auch weiter tun. Manchmal ist Unwissenheit ein Segen. Ja

Aber dazu morgen mehr - Vorletzten Teil "Hohenmölsen - Die Grube der Entscheidung" YES

Damit sind wir die ganze Marathon gefahren:









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1. Mercedes G 270CDI
BeitragVerfasst am: 15.07.2012 09:34:40    Titel:
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Jedes Jahr gibt es im Sommer was Tolles zu lesen..... :)
Gibt es die Berichte auch als Sammelband für den Strand?

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BeitragVerfasst am: 15.07.2012 09:36:52    Titel:
 Antworten mit Zitat  

der lkw der uns aus dem brotteig rückwärts gerettet hat und eine sensationelle spur gelegt hat war patrick töpfer im unimog aus... richtig, limbach-oberfrohna vom mzb racing team YES

vielen dank!!! Winke Winke

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