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Death-Wobble am SJ
Lenkung schaukelt sich auf (flattert)

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CH.W
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...und hat diesen Thread vor 86 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 03.11.2020 08:48:21    Titel:
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BJ Axel hat folgendes geschrieben:
Katastrophe. Ich würde auch mal die gesamte Fahrwerksgeometrie messen, unabhängig von den butterweicheen Komponenten.
Nebenbei, die Stopmutter oben, wieviele Gewindegänge tragen denn da? Eine zuverlässige Schraubverbindung sieht jedenfalls anders aus.
Insgesamt viel zu tun, wenn man nicht Organspender werden will.


Hi BJ Axel,

Die Spur habe ich vermessen lassen. Die Räder sind gewuchtet, auch Achsweise getauscht.
Die Abstände der Achse zu den Aufnahmepunkten der Federn am Rahmen sind auch ausgemessen und korregiert. Das hatte ich letztes Wochenende gemacht. Die Achse war auf der rechten Seite 8mm weiter hinten, im vergleich zu links. Aktuell habe ich noch einen Versatz zwischen links und rechts von 1mm. Beim Samurai mit den Buchen, unterschiedlicher Beladung etc. sollte das genügen.

Welche Punkte würdest du in deinem Vorschlag noch messen lassen?

Die Mutter die den Schäckel sichert, ist angezogen. Ich habe in den letzten Monaten x-fach zwischen Schäckel von Originallänge 60mm, über 90mm, 100mm, auf 120mm gewechselt. Die bringen auch unterschiedliche Materialstärken mit. Wenn ich weiß, das es das entgültige Setup ist, hole ich mir Schrauben in der richtigen Länge. Hier habe ich mich mit der Anschaffung zurück gehalten, bis ich weiß was ich im Endeffekt fahren werde.

Mir wäre es am liebsten, wenn ich die originalen 60mm langen Schäkel fahren könnte. Das funktionierte mit dem ehemaligen +80mm-Calminifedern. Diese waren von Auge zu Auge gemessen so weit auseinander wie die originalen SJ-Federn. Sie waren nur stärker gebogen. Die Aktuellen +80mm Federn sind leider von Auge zu Auge gemessen länger als die alten. Dadurch steht beim Einbau der originalen 60mm-Schäkel bald bei 45° Neigung. Das führt zu ungemütlichen Fahrverhalten, da das Chassie viel hoch und runter bewegt wird und sie drohen immer nach vorne umzuschlagen. Aktuell kann ich daher nur die 120mm Schäkel fahren, um einen Winkel zu bekommen, der mehr Richtung Senkrechte geht.
(Der Hersteller der Federn sagt, die Länge wäre OK, sie wären gedacht, das lange Schäckel gefahren werden.) Vor diesem Kauf wusste ich auch nicht, das bei gleicher Höherlegung die Abstände der Augen zueinander variieren können. Unsicher

Viele Grüße
Chris
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Robert Stückle
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7. Samuritschka
BeitragVerfasst am: 03.11.2020 09:03:40    Titel:
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Hallo.
Death wobble ist entweder auf ein Bauteil mit viel Spiel oder mehrere Bauteile mit wenig Spiel zurückzuführen.
Deine gezeigte Lenkstange hat ein Uniball Gelenk.
Je nach dem welche Strecke Du damit gefahren bist ist das nach 300km schon verschlissenen.
Diese Art von Gelenk ist ein Verschleißteil welches regelmäßig getauscht werden muss.
Sind die Gelenkköpfe angezogen und das Gewinde in den Rohren gekontert?
Sind die konischen Gelenkkopfaufnahmen in der Achschenkel ok?
Hier hatte ich auch schon welche be denen der Konus ausgewixt war.
Es hat zu einem "Spiel" des Kopfes unter Last geführt.
Und das obwohl der Fahrer sagte die Mutter ist fest.

Auf dem Video sieht es so aus wie wenn das Lenkgetriebe tot ist.
Wackelt das in echt auch so?
Was denkst Du was die Stellschraube auf dem Lenkgetriebe macht?
Ist die Verzahnung vom Lenkarm am Lenkgetriebe ok?

Verschlissene oder weiche Blattfederbuchsen haben bei mir noch nie zu Death-Whobble geführt.

Ein Panhardstab würde eine Besserung herbeiführen,
doch die Ursache liegt woanders.

_________________
Liebe Grüße Robert

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Robert Stückle
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7. Samuritschka
BeitragVerfasst am: 03.11.2020 09:18:31    Titel:
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Spiel in der Lenkung solltest Du zu zweit recht gut finden können.
Einer sitzt drin und bewegt das Lenkrad hin und her.
Der andere guggt sich alle Kraftumlenkpunkte an.
Mit dem langen Schraubenzieher am Ohr kannst Dir es ein wenig erleichtern.

Mein letztes Death Whobble Reparatur war eine ausgewixte Panhardstabaufnahme.
Das Loch war oval.
Die Werkstatt vorher hat nur die Panhardstabbuchse gewechselt und ne neue Schraube verbaut.
Danach war es paar Tage ok.
Bis die Vorspannung der Schraube weniger war als die einwirkenden Kräfte.
Dann hat es wieder angefangen.
.....und die Fehlersuche begann von vorn.
Dem Besitzer hat die Werkstatt gutes Geld aus der Tasche gezogen.

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CH.W
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...und hat diesen Thread vor 86 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 03.11.2020 09:26:04    Titel:
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Robert Stückle hat folgendes geschrieben:
Hallo.
Death wobble ist entweder auf ein Bauteil mit viel Spiel oder mehrere Bauteile mit wenig Spiel zurückzuführen.
Deine gezeigte Lenkstange hat ein Uniball Gelenk.
Je nach dem welche Strecke Du damit gefahren bist ist das nach 300km schon verschlissenen.
Auf dem Video sieht es so aus wie wenn das Lenkgetriebe tot ist.
Wackelt das in echt auch so?
Was denkst Du was die Stellschraube auf dem Lenkgetriebe macht?
Ist die Verzahnung vom Lenkarm am Lenkgetriebe ok?

Verschlissene oder weiche Blattfederbuchsen haben bei mir noch nie zu Death-Whobble geführt.

Ein Panhardstab würde eine Besserung herbeiführen,
doch die Ursache liegt woanders.


Guten Morgen Robert,
Die 3000km sind auf der Straße zustande gekommen. Ich benutze ihn akuell als Ausweichfahrzeug zu meinen Alltäglichen PKW. Daher sind die größten Belastungen, die Flattergeschichten, die das Teil aushalten musste.

Ich werde versuchen, heute Nachmittag ein Video zu filmen, wo das Lenkgetriebe von oben zu sehen ist. Dann sollte man sehen, ob das Lenkgetriebe mit Wackelt. So sollte ich erkennen, wenn die Aufnahme am Rahmen marode ist.
Die Verzahnung Welle/Lenkstockhebel ist okay. Hier habe ich schon öfters zwischen dem Originalen Vitara Hebel und dem aktuellen hin und her geweselt. (Den gekröpften Lenkstockhebel kann ich nicht fahren, wenn ich die 60mm Schäkel fahre. Das Gelenk oben am Lenkstockhebel knalt sonst auf die Spurstange.)

Die Welle des Lenkgetriebe habe ich schon versucht mit einer Brechstange in verschiedene Richtungen zu drücken. Ich konnte von einigen Wochen ein Spiel in der Höhe feststellen, das war aber mit der Einstellschraube des Lenkgetriebe, oben, zu eliminieren. Gestern konnte ich kein Spiel fest stellen. Aktuell ist das Getriebe so eingestellt, dass das Lenken noch gerade als leichtgängig bezeichnet werden kann.

Was ich auch komisch finde ist, dass das alte manuelle Lenkgetriebe genauso verschließen hätte sein müssen, wie das aktuelle Vitara Lenkgetriebe. Bei beiden kommt das Flattern auf. Natürlich war das Vitara Getriebe ein gebrauchtes.
Ja, ich spiele mit dem Gedanken eines neu zu kaufen, das überholt worden ist, um auch dieses Bauteil getauscht zu haben. Leider wüsste ich nicht, welche Bauteile bei der Überholung getauscht werden und ob sie im speziellen darauf achten, dass kein Spiel in seitlicher Richtung möglich ist. In Drehrichtung und in der Höhe werden sie bestimmt darauf achten.

Weis jemand wo man ein neues Lenkgetriebe her bekommt? Bisher habe ich nur eines bei LonRangeOffroad gefunden, von dem sie sagen es wäre nicht überholt sonder Neuware. Das kostet mich aber allein 120$ Transportkosten. Das hat mich bisher abgeschreckt.

Viele Grüße
Chris
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CH.W
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...und hat diesen Thread vor 86 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 03.11.2020 09:33:50    Titel:
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Robert Stückle hat folgendes geschrieben:
Spiel in der Lenkung solltest Du zu zweit recht gut finden können.
Einer sitzt drin und bewegt das Lenkrad hin und her.
Der andere guggt sich alle Kraftumlenkpunkte an.
Mit dem langen Schraubenzieher am Ohr kannst Dir es ein wenig erleichtern.
.


Das Spiel habe ich schon mehrfach gemacht. Leider noch nichts gefunden. Den Schraubenzieher am Ohr, um ein Klackern besser zu hören, hatte ich dabei noch nicht. Werde ich nochmal machen.
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Robert Stückle
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7. Samuritschka
BeitragVerfasst am: 03.11.2020 09:38:39    Titel:
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Hallo, sind Deine Achsschenkelbozen ok?
Da der Samurai den Achsschenkelbolzen nur über die vier M8er Schrauben in Position hält genügt nur ein bissle zu wenig Vorspannung und der Bolzen kann auf den Achsschenkel (innerhalb der Löcher) hin und her gehen.
Du wirst denken das ist nicht viel....
Aber das ganze mal vier kann sowas verursachen.

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Liebe Grüße Robert

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BeitragVerfasst am: 03.11.2020 14:21:44    Titel:
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Robert Stückle hat folgendes geschrieben:
Hallo, sind Deine Achsschenkelbozen ok?
Da der Samurai den Achsschenkelbolzen nur über die vier M8er Schrauben in Position hält genügt nur ein bissle zu wenig Vorspannung und der Bolzen kann auf den Achsschenkel (innerhalb der Löcher) hin und her gehen.
Du wirst denken das ist nicht viel....
Aber das ganze mal vier kann sowas verursachen.


Hi,
für die Vorspannung der Kegellager habe ich mich an dieses Video gehalten:
Link zu Youtube (neues Fenster)
Aus Datenschutzgründen, können nur angemeldete Nutzer das Video direkt hier sehen.

Ab Min 5:10, ziehen sie den Achsschenkel mit eine Federwage. Das sind ungefähr 1 bis 2 Kg. So hatte ich das bei mir auch eingestellt.
Hällst du das für in Ordnung?
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CH.W
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BeitragVerfasst am: 03.11.2020 20:25:49    Titel:
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Hi,
Mit dem neuen Gewindeschneider (M12x1,25) habe ich mich ans Werk gemacht. Ich glaube ich brauchte pro Sackloch etwa 30min, bis das Gewinde mit der Schraube wieder funktionierte. Ich bin mit immer größer werdenden Bohrern von Hand in die Kernbohrung gegangen, um den groben Dreck raus zu holen, mit Druckluft ausgeblassen und mit Rostlöser aufgeweicht und gespühlt. Und immer wieder raus und rein und raus und rein.....
Aber es funktioniert YES

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CH.W
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BeitragVerfasst am: 03.11.2020 20:36:16    Titel:
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Beim Montieren des Stabis ist mir leider der Gedanke gekommen, dass das nicht funktionieren kann. Korrigiere, nicht für mein Problem helfen kann. Die Konstruktion des Stabi ist auf vertikal wirkende Kräfte ausgelegt. (Und dann auch noch auf einseitig wirkende Kräfte) Der Stabi wird nur gegen eben das verschränken der Achse, oder der Wankbewegung des Chassie helfen.
Meine seitwärts Bewegung der Achse kann die Konstruktion des Stabi nicht aufhalten. Die Koppelstangen sind zu dünn, An allen Übergängen vom Rahmen zur Koppelstange, von der Koppelstange zum Stabi, von Stabi zur Plattfeder sind Gummilager eingebaut. Das wird keine horizontale Bewegungen der Achse zurück halten.


Hier noch die Aufnahme des Stabi an der Platte





Ich bin Probegefahren, das Flattern ist leider noch da. ABER der Stabi wirkt, wie er soll. Die Wankbewegung des Chassie ist stark unterdrückt. Für meine Verhältnisse ist er ja wie ein Brett auf der Straße Supi
Spaß bei Seite Man merkt den Stabi deutlich. Ich vermute nur ein Panhard Stab würde der Seitwärtsbewegung wirklich Einhalt gebieten können.
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CH.W
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BeitragVerfasst am: 03.11.2020 20:38:32    Titel:
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Zu einem Video vom Lenkgetriebe und weiteren Anpassungen bin ich leider nicht gekommen, dafür war keine Zeit mehr, das muss ich nachreichen Winke Winke
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muzmuzadi
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BeitragVerfasst am: 03.11.2020 21:22:24    Titel:
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Du hast längere Schäkel und auch noch Achskeile verbaut. Ich bin da kein Fachmann aber ich kann mir nicht vorstellen das sich das nicht auswirkt weil die Achse ja ganz schön gekippt wir.

_________________
sebbo hat folgendes geschrieben:
generell ist ein suzuki ein scheißhaus und nichts wert. jeder der geld dafür haben will macht dies mit betrügerischem vorsatz.
durch den tausch von geld gegen einen solchen scheißhaufen wirst du mitglied im suzuki offroad club und darfst dich offiziell als nicht ganz dicht bezeichnen :)
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Scap
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BeitragVerfasst am: 03.11.2020 22:59:01    Titel:
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CH.W hat folgendes geschrieben:
Zu einem Video vom Lenkgetriebe und weiteren Anpassungen bin ich leider nicht gekommen, dafür war keine Zeit mehr, das muss ich nachreichen Winke Winke


Mach aml.

Kann es sein dass der Lenkungsdämpfer unterdimensioniert ist?
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Robert Stückle
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BeitragVerfasst am: 04.11.2020 05:34:00    Titel:
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Guten Morgen.
Zum Thema Achsschenkelbolzen nochmals.
Bei meinem Hinweis ging es nicht um die Lagervorspannung welche Du mit den Plättchen einstellst.

Es geht um die Schraubenvorspannung der je vier M8er Schrauben.
Wenn diese nicht genügend angezogen sind, kann der Bolzen sich minimal hin und her bewegen.

Ein zu schwacher oder falsch montierter Lenkungsdämpfer löst Death Wobble nicht aus.

Hast Du schon mal Death Whobble in Google eingegeben?
Die Lösungen sind meist banal.

Nahezu immer ist es minimales Spiel in mehreren Komponenten zusammen.

Bin echt gespannt was bei Dir die Ursache ist.

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Liebe Grüße Robert

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Matthias
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BeitragVerfasst am: 04.11.2020 07:47:27    Titel:
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Scap hat folgendes geschrieben:
Kann es sein dass der Lenkungsdämpfer unterdimensioniert ist?


Auch bei komplett ausgelaufenem Lenkungsdämpfer darf es nicht zu so einem Aufschaukeln kommen. Der Dämpfer ist eher da um Stöße aus dem System zu nehmen, nicht um eine Resonanz zu verhindern. Würde die Ursache in den Gummilagern der Blattfedern/Schäkel suchen.

Da du auch eifrig am Nachlauf justiert hast: Wenn du nach einer Kurvenfahrt (kann gerne langsam sein, 30km/h oder so) das Lenkrad loslässt, fährt das Auto dann von alleine wieder geradeaus oder bleibts in Kurvenfahrt? Macht es das Geradeausstellen des Lenkrads in einem normalen Tempo oder geht das arg zäh?
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CH.W
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BeitragVerfasst am: 04.11.2020 13:54:22    Titel:
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muzmuzadi hat folgendes geschrieben:
Du hast längere Schäkel und auch noch Achskeile verbaut. Ich bin da kein Fachmann aber ich kann mir nicht vorstellen das sich das nicht auswirkt weil die Achse ja ganz schön gekippt wir.


Hi muzmuzadi

Am Anfang bin ich ohne Keile gefahren, hier lag die Achse direkt auf den Federn auf. Je nachdem wo der Hersteller den Herzbolzen setz zeigt der Ausgang des Diff mal in Originalrichtung oder mal nach oben. Bei den alten Calmini Federn war das gut zu sehen. Calmini hat die Achse etwas mehr Richtung Fahrzeug mitte platziert. Dadurch wandert der Flasch und der Ausgang des Diff auf der Kreisbahn, die die Blattfeder ist, nach oben. Das führt dazu, das die Kardanwellen, vom VTG zu den Achsen, durch die Höherlegung nicht zu kurz werden.
Wenn aber der Flasch nach oben geht, steht auch die Fläche des Flasch am Diff, im Vergleich zum Flasch am VTG nicht mehr parallel zueinander. Das bedeutet, das die Kreuzgelenke in der Kardanwelle anfangen Vibrationen zu erzeugen.
Das ist der Grund, warum ich mit den Keilen angefangen habe.

Ich versuche mit den Keilen die Flächen des Flansche wieder möglichst parallel zueinander zu bekommen. Das ist mir bei der Hinterachse ziemlich gut mit einem 6° Keil gelungen. Natürlich brauchte ich daraufhin entweder Spacer oder eine längere Welle. (Aufgrund des wieder längeren Weg von VTG zum Diff.)

An der Vorderachse nutze ich die Keile ersteinmal nur um den Nachlauf zu beeinflussen. Da der SJ ein Zuschaltbaren Allrad besitzt und ich ihn auf der Straße nicht nutzen kann, ist mir die Kardanwelle und Kreuzgelenke erstmal egal. Das Flatter-Problem geht vor.

Wenn der Hersteller den Herzbolzen der VA-Feder weiter Richtung Fahrzeugmitte positioniert, Kippt die Achse nach Vorne. So geschehen bei den Calmini und auch bei den HM4x4-Federn. Das dreht die Achsschenkel mit. Die Bolzen um die der Achsschenkel sich dreht sind nicht perfekt senkrecht gesetzt. Die Lienie zwischen den zwei Bolzen ist etwas gekippt. Auf dem Bild siehst du eine schematische Darstellung des Rades oder Achse. Man schaut quasie von der Seite auf das Auto bzw auf den Achsschenkel.

Das Die schräge Linie der Bolzen führt dazu, das sich das Rad immer wieder in die Mittlere Position, Richtung gerade aus, stellen will. Ausgelöst wird das durch das Eigengewicht des Fahrzeug, das von oben drückt.

Dreht sich die Achse nach forne, durch andere Federn, nähert sich im Bild der schräge Strich dem Senkrechten immer weiter an. Der Nachlauf wird kleiner, die Kraft die das Rad wieder in die Mitte zwingt wird weniger.
Mit den Keile, neige ich die Achse wieder nach hinten und Vergrößere den Nachlauf.
Das ist der Hintergrund der Keile. Ich vermute, das ich aktuell einen bichen größeren Nachlauf als ein original SJ fahre.

Leider habe ich bisher noch keinen originalen SJ gefunden, beidem ich die Neigung des Flasch Nachmessen konnte. Ich vermute, die stehen auch nicht komplett senkrecht. Wenn jemand einen Orginalen Zustand an seinem SJ fährt, macht bitte mal ein Bild von der Seite beidem man die Ausrichtung des Diff-Ausgang sehen kann.
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