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AM General HMMWV (Humvee / H1) als Overlander

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Norman
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Mit dabei seit Ende 2014
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1. Hilux Doka
BeitragVerfasst am: 05.02.2020 19:11:48    Titel:
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Also Armaflex, Kaiflex oder XtermIsolator sind alle aus dem selben Grundmaterial und dampfdicht. Sie unterscheiden sich teilweise hinsichtlich der Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert). Je kleiner diese Zahl ist, desto besser bzw. desto dünner kann deine Dämmschicht werden. Wenn diese Schicht also dampfdicht ist, kann auch keine Luft bzw. Wasserdampf dahinter und es gibt auch kein Kondenswasserproblem. Wenn allerdings Lücken drin sind oder Bleche durchstossen musst diese Lücken und Anschlüsse zusätzlich abkleben mit Klebeband welches zur Verklebung von Dampfbremsfolien benutzt wird. Das ausschäumen der Hohlträger bringt eigentlich gar nichts, da der Träger die eigentliche Wärmebrücke darstellt. Wenn Du andere Materialien zum Dämmen nimmst brauchst Du theoretisch ein Dampfbremse. Wenn Du eh aber schon Wasserprobleme im Auto hast, würde ich nur die eingangs genannten Materialien nehmen, denen macht Wasser nichts aus.
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albatross
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Mit dabei seit Mitte 2013
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1. Wrangler Dschej-Kej
2. Döschwo
3. Schingkueschento
4. Biwak-Box
BeitragVerfasst am: 06.02.2020 07:50:05    Titel:
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... und wenn du die Karre dicht bekommen hast, denke dann über ein Schlafdach/Aufstelldach nach anstatt eines Dachzelts. Hat den Vorteil das du bei Regen nicht hinaus musst um morgens Kaffee oder Tee zu machen

_________________
Gruß
Albatross
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rg
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Wohnort: Sachsen
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BeitragVerfasst am: 07.02.2020 10:03:55    Titel:
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Das mit einer Dampfsperre kann man bei einem KFZ schlichtweg vergessen, insbesondere bei einem 4x4. Im Gegensatz zu einem Haus arbeitet und verwindet eine Karosse ständig. Es gibt genug Stellen wo Luftfeuchtigkeit eindringen und sich Kondensat bilden kann. Man sollte unzugängliche Stellen auch nicht mit Bauschaum o.ä. ausfüllen. Der härtet aus, fängt irgendwann an zur brechen, zu bröseln usw. Irgendwann kriecht Feuchtigkeit dahinter und man hat keine Kontrolle über diese Stellen. Beim Campen und Offroad kann auch mal ein Kanister auslaufen oder eine Flasche undicht werden. Das kriecht dann sonstwo hin.
Besser ist es, alles was man einfach mittels Armaflex, Kautschuck usw flächig bekleben kann, bekleben. Danach Hohlräume, Spanten usw. mit Wachs (Elaskon) oder Fett (M. Sanders) aussprühen. Und damit es hübsch aussieht, Rips, Teppichboden oä. ohne Gummierung als Verkleidung darüber. So kann eventuelles Kondenswasser usw wenn z.B. das Fahrzeug in der Sonne steht, bzw Temperatur, Druck und Luftfeuchtigkeit sich ändern, wieder ausdampfen und durch den Teppichboden wieder abgeführt werden.
Wichtig ist eine gute Lüftung, wenn man im Fahrzeug kocht oder schläft, sowie eine Luftheizung von Webasto, Eberspächer oder Planar.
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albatross
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Mit dabei seit Mitte 2013
Wohnort: Türkheim
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1. Wrangler Dschej-Kej
2. Döschwo
3. Schingkueschento
4. Biwak-Box
BeitragVerfasst am: 08.02.2020 08:42:23    Titel:
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rg hat folgendes geschrieben:
...
Besser ist es, alles was man einfach mittels Armaflex, Kautschuck usw flächig bekleben kann, bekleben. Danach Hohlräume, Spanten usw. mit Wachs (Elaskon) oder Fett (M. Sanders) aussprühen. Und damit es hübsch aussieht, Rips, Teppichboden oä. ohne Gummierung als Verkleidung darüber....

bin mehr oder weniger der gleichen Meinung.
Ich habe aussen mit Sikaflex alles zugemacht wo Wasser eindringen könnte, Hohlräume mit Wachs/Fett vollgesprüht und innen zum Schluss Rips als Oberfläche. Habe 1x von aussen nacharbeiten müssen, jetzt ist aber alles seit Jahren dicht

_________________
Gruß
Albatross
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micwill
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Wohnort: Berlin
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1. Patrol W160 silver
2. Honda CR-V RD1
3. Patrol W160 white †
BeitragVerfasst am: 08.02.2020 14:57:44    Titel:
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gerade zufällig drauf gestoßen und mich an diesen thread hier erinnert.
ist ja vielleicht noch nicht bekannt und von interesse:

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Frost0071
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1. HMMWV 6.5
BeitragVerfasst am: 08.02.2020 15:44:39    Titel:
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Rost sollte eigentlich kein Problem sein weil die ganze Karosse aus Alu ist.
Ich hab selbst einen 87er M1038 den ich auf M1026 umgebaut habe, die Kabine bekommt man schon relativ dicht würde ich sagen aber die Heckklappe wirst Du nicht dicht bekommen. Die Abdichtung ist ein Witz und wie Du schon gesagt hast öffnet ein Teil der Klappe nach innen da ist also kein Falz oder Ähnliches und die Dichtung hängt einfach nur so rum.
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rg
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Mit dabei seit Mitte 2016
Wohnort: Sachsen
Status: Offline


BeitragVerfasst am: 08.02.2020 16:47:59    Titel:
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Auch Alu korrodiert. Gerade bei der Verbindung mit Stahl und H2O.
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1009
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1. M1009 Bj. 84
2. L200
3. KIA Sportage
BeitragVerfasst am: 09.02.2020 06:58:30    Titel:
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rg hat folgendes geschrieben:
....Gerade bei der Verbindung mit Stahl und H2O.


Direkte Verbindung Stahl - Alu sind beim Hummer sehr ueberschaubar. Ausser im Bereich Spritzwand, Scharniere und Tuerschloss, und ggf. Rohre vom softtop, faellt mir da nicht viel ein.

_________________
Россия, вперёд!!!
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bkfld
Bin neu hier
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Mit dabei seit Anfang 2020
Status: Urlaub


...und hat diesen Thread vor 56 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 10.02.2020 18:27:39    Titel:
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1009 hat folgendes geschrieben:

Ich hab vor ueber 20 Jahren mal einen H1 in den USA gekauft (...) Auch wenn es im Gelaende einfach mal nix war. Viel zu schwer,, viel zu laut (Antriebsstrang!) keine Verschraenkung, ueberall kommt irgendwie Wasser rein usw. usw. usw.


Das Gewicht ist glaube ich vor allem bei den zivilen H1 ein Problem, nicht jedoch bei den militärischen HMMWVs oder? Die haben doch abgesehen von der Unterkonstruktion größtenteils Glasfiber-Teile (Motorhaube, bei Slantback Dach und Heck) und nur in den leicht gepanzerten Versionen schwerere Türen.

Das Problem mit dem Wasser hatte ich ja auch schon angesprochen, bin aber im Moment guter Dinge, dass man das mit einer vernünftigen Abdichtung und einem möglichst robusten Innenausbau hinbekommen sollte.

jenzz hat folgendes geschrieben:
Es macht meiner Meinung nach keinen Sinn das optimale Fernreisegefährt zu planen und zu bauen bevor man nicht mindestens 4 Wochen on the road war.

Klingt nach einem vernünftigen Ratschlag. Danke!

rg hat folgendes geschrieben:

Als ich unseren damaligen 4x4-Iveco zum Womo ausbaute, haben pararallel auch andere Sportfreunde in der gleichen Halle 4x4-LKWs zu Womos ausgebaut. Und ich fand, daß der Würth Kältekautschuk in engen Radien Vorteile hatte, denn die anderen wie Armaflex oder Extremisolator waren nicht so biegsam, geschlossenzellig ist der Würth Kältekautschuk auf alle Fälle.

Okay, das hilft doch schonmal weiter - und bestätigt auch die bisherigen Erfahrungen mit der Firma Würth. Ich werde versuchen diesen Kältekautschuk mal zu Gesicht zu bekommen um mir selbst ein Bild von dem Zeug machen zu können. Danke für den Tipp!
rg hat folgendes geschrieben:

Ich habe Seitenwände und Dach nach dem Verkleben von zusätzlichen Holzspanten und dem Kältekautschuk mit Teppichboden (ohne Gummierung auf der Rückseite) verkleidet. Dies hat den Vorteil, daß eine gewisse Atmungsaktivität weiter besteht.

Dichtungsprofile von Reiff habe ich oft eingesetzt. Sei es bei verschlissenen originalen Dichtungen oder an Stellen wo original keine vorhanden waren. Die Dichtungsprofile gibts ja in verschiedenen Abmessungen, da findet man immer was.

Laß Dir den H1 nicht ausreden wenn Du ihn liebst!

Okay das klingt spannend, ist sicher sehr leicht und robust. Vor allem schätze ich aber die hohe Atmungsaktivität dieser Lösung. Natürlich sollte der Ausbau nicht im Wasser schwimmen, aber so kann zumindest immer Luft dran kommen und eventuelle Unfälle mit Wasser schnell austrocknen.
Die positiven Erfahrungen mit den Dichtungsprofilen habe ich jetzt doch häufiger im Netz gefunden. Im Moment schaue ich an welchen Stellen Dichtungen beim HMMWV am besten nachgerüstet werden können, um auch wirklich eine vernünftige Abdichtung zu erzielen, aber auch die Dichtungen nicht ständig vor den Füßen zu haben. Und Dankeschön für die aufmunternden Worte zum H1!!!

Norman hat folgendes geschrieben:

Wenn Du eh aber schon Wasserprobleme im Auto hast, würde ich nur die eingangs genannten Materialien nehmen, denen macht Wasser nichts aus.

Danke für die ausführliche Beschreibung und Erklärung. Ich bin auch der Ansicht, dass es bei Verwendung so weniger und möglichst wasserunempfindlicher Materialien die geringsten Probleme geben sollte auf lange Sicht. Ich finde den Vorschlag der Verkleidung mit Teppich deshalb auch gar nicht schlecht. Hat damit noch jemand Erfahrungen gemacht?

micwill hat folgendes geschrieben:
gerade zufällig drauf gestoßen und mich an diesen thread hier erinnert.
ist ja vielleicht noch nicht bekannt und von interesse:

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Aus Datenschutzgründen, können nur angemeldete Nutzer das Video direkt hier sehen.

Genau das Video kenne ich auch. Trotzdem nochmal danke für die Verlinkung.

1009 hat folgendes geschrieben:

Rost sollte eigentlich kein Problem sein weil die ganze Karosse aus Alu ist.
Ich hab selbst einen 87er M1038 den ich auf M1026 umgebaut habe, die Kabine bekommt man schon relativ dicht würde ich sagen aber die Heckklappe wirst Du nicht dicht bekommen. Die Abdichtung ist ein Witz und wie Du schon gesagt hast öffnet ein Teil der Klappe nach innen da ist also kein Falz oder Ähnliches und die Dichtung hängt einfach nur so rum.

rg hat folgendes geschrieben:

....Gerade bei der Verbindung mit Stahl und H2O.


Direkte Verbindung Stahl - Alu sind beim Hummer sehr ueberschaubar. Ausser im Bereich Spritzwand, Scharniere und Tuerschloss, und ggf. Rohre vom softtop, faellt mir da nicht viel ein.


Okay, wobei man ja nach Abdichtung der Türen eine ordentliche Wat-tiefe zu bieten hat. Die Heckklappe ist ja eigentlich ziemlich weit hoch gelegen. Hast du Erfahrungen nach der Abdichtungen mit Wasser im Inneren?
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Frost0071
Bin neu hier
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Mit dabei seit Anfang 2018
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1. HMMWV 6.5
BeitragVerfasst am: 10.02.2020 21:58:07    Titel:
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Also leicht ist auch der HMMWV nicht ich würde sagen meiner hat mindestens 2,5t.
Und das einzige was aus Plaste ist ist die Motorhaube, das Dach und das Heck vom Slant Back sind aus Stahl und haben ihr Gewicht. Es gibt noch Eine neuere Variante aus Aluminium aber die ist sau teuer. Und ich bin mir ziemlich sicher dass es die in Europa nicht wirklich zu finden gibt.

Ich habe alleine um die alte Slant Back variante zu finden über ein halbes Jahr gebraucht hier in den USA. Und ich denke hier ist die Ersatzteilversorgung um einiges besser als in Europa.

Also ins Wasser kannste mit den Dingern schon wenn Du nicht erwartest trocken zu bleiben. Standard sind 75cm und mit Schnorchel und Überdruck kit sogar bis zu 1,5m.

Ich bin der Meinung das Du ihn nie wirklich dicht bekommen wirs dafuer sind zu viele Öffnungen in der Karosse und dann ist ja auch noch die Motorabdeckung im Innenraum die nur aufgespannt wird.

Ich war mit meinem schon in einigen Offroadparks hier in den USA und ich muss sagen das Teil macht echt Laune. Ja er ist schwer und laut aber dafuer rupft er schon ordentlich wenn es drauf ankommt.

Da meiner eigentlich immer in der Garage steht hat er noch nicht wirklich Regen gesehen, kann also noch nicht wirklich was sagen wegen Wasser.
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El-Dracho
Abenteurer
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1. Landrover Defender 110 TD4 SW
BeitragVerfasst am: 13.02.2020 17:25:24    Titel:
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Hallo Max,

schönes Projekt! Für Anregungen und Ideen würde ich an Deiner Stelle mal in den Foren des Expeditionportals und Overlandbound schauen - da gibts einige Overlander HMMWVs...

Fröhliches Ausbauen!
Gruß, Björn

_________________
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Safe journey! bon voyage! Gute Reise! buen viaje! Счастливого пути!
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