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AM General HMMWV (Humvee / H1) als Overlander

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bkfld
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...und hat diesen Thread vor 57 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 04.02.2020 19:25:58    Titel: AM General HMMWV (Humvee / H1) als Overlander
 Antworten mit Zitat  

Hallo,
ich plane derzeit den Ausbau meines HMMWVs - H1 zum Ausbau als Overlander. Das größte Problem stellt dabei aktuell die Abdichtung des Innenraums gegen Kondenswasser von Innen und Spitzwasser von außen dar.
Der HMMWV ist ja nicht gerade bekannt dafür wasserdicht zu sein...
In der Slantback Variante hat er immerhin ein Hardtop, welches ich vorhabe mit Karosseriedichtmasse nach außen hin abzudichten.
Auf der Innenseite ist Alubutyl und Armaflex geplant, gefolgt von einem leichten und platzsparenden Aufbau - dabei überlege ich immernoch, ob ein Riffelblech vielleicht sogar den beliebten Holzausbau ablösen könnte?
Habt ihr Erfahrungen im Ausbau eines HMMWVs zum Fernreisemobil?
Thema Kondenswasser ist auch noch sehr wage? Wie sollte man am besten vorgehen? Wie sollte man alles nach außen und nach innen abdichten, vor allem Türen etc.

Bin im Moment ratlos, da es scheint in Deutschland gibt es bisher kaum solche Ausbauten. Habe nur einen Ausbau eines Zivil-H1 gefunden - Der natürlich sowieso schon nach außen hin werksseitig abgedichtet ist. Dort wurde auch keine zusätzliche Isolierung angebracht.

Beim Militär-HMMWV ist dies aber meiner Meinung nach nötig, da man hier sonst auf dem bloßen Blech schläft...

HILFE!!!

Liebe Grüße
Max
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jenzz
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BeitragVerfasst am: 04.02.2020 19:56:21    Titel: Re: AM General HMMWV (Humvee / H1) als Overlander
 Antworten mit Zitat  

bkfld hat folgendes geschrieben:

ich plane derzeit den Ausbau meines HMMWVs - H1 zum Ausbau als Overlander. Das größte Problem stellt dabei aktuell die Abdichtung des Innenraums gegen Kondenswasser von Innen und Spitzwasser von außen dar.


Das glaube ich eher nicht Supi da wird sich noch das ein oder andere grössere finden.
Aber gut, irgendwo muss man ja anfangen. Hinsichtlich Kondenswasser sehe ich da jetzt keinen grossen Unterschied zu jedem x beliebigen Camper. Hinsichtlich Spritzwasser, hmm, auf einer Undichtigkeitsskala von 1 bis 10, wo siehst du die Kiste da, wenn sagen wir mal der 110 Defender eine 8 ist?

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bkfld
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...und hat diesen Thread vor 57 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 04.02.2020 21:21:22    Titel: Re: AM General HMMWV (Humvee / H1) als Overlander
 Antworten mit Zitat  

jenzz hat folgendes geschrieben:
Hinsichtlich Kondenswasser sehe ich da jetzt keinen grossen Unterschied zu jedem x beliebigen Camper. Hinsichtlich Spritzwasser, hmm, auf einer Undichtigkeitsskala von 1 bis 10, wo siehst du die Kiste da, wenn sagen wir mal der 110 Defender eine 8 ist?


Okay, also für das Kondenswasser ganz normal Alubutyl und Armaflex, bodenplatte / seitenplatten drüber und fertig? Wie siehts aus mit einschäumen bzw. einer Dampfbremsfolie?

Naja, also der HMMWV hat Stopfen im unteren Teil des Innenraums, damit das Wasser wieder abfließen kann... Ich denke das größte Problem sind die Türen - die sind soweit ich weiß einfach nicht dicht. Der Rest sollte nach ein bisschen Versieglung und Karosseriedichtkleber ganz passabel sein - vielleicht keine 8 wie der Defender, aber eine 6,5 sollte drinnen sein :D
Das große Problem sind sicher alle Türen, sprich Seiten, aber auch die große Heckklappe, die ja nach oben öffnet. Gibts dafür vielleicht ein passables System zum verlässlichen nachrüsten von Dichtungen o.ä. ?

Vielen Dank - und welche anderen Aspekte siehst du bei dem Projekt am problematischsten?

LG
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jenzz
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BeitragVerfasst am: 04.02.2020 21:36:26    Titel:
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Grundsätzlich find ich das Projekt interessant, und hier im Forum findet sich ne Menge Kompetenz. Mach dir am besten für den Anfang mal die Mühe und poste ein paar Bilder, sowie etwas Hintergrund zu dir selbst und was du vorhast. Unter Overlanding versteht man ja alles mögliche.
Ohne dir nahetreten zu wollen hab ich aufgrund deiner Fragen den Eindruck, dass du hinsichtlich Offroad Fahrzeug Technik noch nicht allzuviel Erfahrung hast (kann mich aber auch irren...)
Das ist per se auch kein wirkliches Problem, aber bedeutet dann eben dass du im Laufe des Projekts einiges lernen musst. Und lernen kostet Zeit und Geld.
Wie hab ich kürzlich irgendwo gelesen:
Good judgement comes from experience. Experience comes from poor judgement.

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jenzz
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BeitragVerfasst am: 04.02.2020 21:41:06    Titel: Re: AM General HMMWV (Humvee / H1) als Overlander
 Antworten mit Zitat  

bkfld hat folgendes geschrieben:

Okay, also für das Kondenswasser ganz normal Alubutyl und Armaflex, bodenplatte / seitenplatten drüber und fertig? Wie siehts aus mit einschäumen bzw. einer Dampfbremsfolie?


Da gehts schon los, ich kann aus eigener Erfahrung sagen dass du dir das Alubutyl eigentlich weitgehend sparen kannst, wenn du mit Armaflex arbeitest. War selbst davon überzeugt dass man beides braucht.

Was du einschäumen willst oder mit Dampfbremsfolie erreichen erschliesst sich mir nicht, und genaugenommen bin ich sogar Architekt und hab schon mal Vorlesungen über Bauphysik besucht.

Was mich am meisten interessieren würde: was war jetzt der Grund dafür, einen H1 auszuwählen? Ich meine, ist ja jetzt erst mal nicht gerade naheliegend als Basis für ein Reisefahrzeug...

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rg
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BeitragVerfasst am: 05.02.2020 10:16:09    Titel:
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Klick Dich mal hier durch, da findet man viele Anregungen:
https://www.offroad-forum.de/viewtopic.php?t=3530&start=0

Besser als Armaflex finde ich Würth Kältekautschuk selbstklebend ( https://eshop.wuerth.de/Produktkategorien/FLEXEN-Kaeltekautschuk-plus-Endlosplatte-selbstkl./14018002080109.cyid/1401.cgid/de/DE/EUR/ ).

Dichtungsprofile zum Nachrüsten findet man bei Reiff ( https://www.reiff-tp.de/home ).

Ich hatte bei meinem damaligen 4x4-Iveco noch vor dem Verkleben des Kautschuks Holzleisten in der gleichen Höhe wie die Spanten mit Würth Klebt und Dichtet ( https://eshop.wuerth.de/Produktkategorien/Konstruktionsklebstoff-Klebt-und-Dichtet/14013005041106.cyid/1401.cgid/de/DE/EUR/ ) angebracht. Die nachträglichen mit Dach/Außenwand verklebten Holzspanten habe ich noch mittels Winkeln mit den originalen Spanten verschraubt.
Nach dem Verkleben des Kautschuks habe ich dann Teppichboden genau zugeschnitten, umketteln lassen und mittels dünner lackierter Holzleisten auf die zuvor verklebten Holzspannten geschraubt.

Das isoliert und hält. So waren wir in Afrika, RUS, UA, Baltikum usw.
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jenzz
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BeitragVerfasst am: 05.02.2020 11:39:02    Titel: Re: AM General HMMWV (Humvee / H1) als Overlander
 Antworten mit Zitat  

bkfld hat folgendes geschrieben:
gefolgt von einem leichten und platzsparenden Aufbau - dabei überlege ich immernoch, ob ein Riffelblech vielleicht sogar den beliebten Holzausbau ablösen könnte? x


Auch das ist erstmal stark abhängig von diversen Faktoren.
1. kannst du selber die jeweiligen Materialien be- und verarbeiten? Wie hoch ist dein Anspruch auf perfekte Details?
2. Overlander, was heisst das? Fulltime Vanlife auf dem oberbayrischen Campingplatz? Fahren zu den Instagram Hotspots, schickes Outdoor Selfie machen und danach ins Hotel? Gruppentour durch Tunesien? Mehrwöchige Urlaubstouren durch Südeuropa im Sommer, Nordkap im Winter? Weltreise?
3. Schläfst du im Auto, auf dem Auto, unterm Auto, oder daneben?
usw

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bkfld
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...und hat diesen Thread vor 57 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 05.02.2020 12:27:22    Titel:
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Vielen Dank für die vielen Anregungen!

jenzz hat folgendes geschrieben:
Mach dir am besten für den Anfang mal die Mühe und poste ein paar Bilder, sowie etwas Hintergrund zu dir selbst und was du vorhast. Unter Overlanding versteht man ja alles mögliche.

Mein Ziel ist es mit dem H1 reine Offroad-Touren zu erleben, kein Instagram-Selfie-Zeug. Ich möchte in freier Natur ein paar Wochen reisen. Der Weg ist dabei das Ziel. Aufgrund meines Berufes sind Reisen länger als 3 Wochen auch sowieso nicht möglich. Deshalb benötige ich keinen Wohnmobil-Ausbau, sondern eher einen zweckmäßigen, aber eben vor allem funktionellen und verlässlichen Ausbau.

jenzz hat folgendes geschrieben:
Ohne dir nahetreten zu wollen hab ich aufgrund deiner Fragen den Eindruck, dass du hinsichtlich Offroad Fahrzeug Technik noch nicht allzuviel Erfahrung hast (kann mich aber auch irren...)

Du irrst dich nicht wirklich. Man kann den H1 ruhig als das erste Offroad- / Overlanding-Projekt sehen. Ich bin bisher immer zu Fuß unterwegs gewesen, habe dabei aber auch z.T. mehrwöchige Touren gemacht und möchte gern auf etwas anderes Umsteigen. Im Bezug auf Outdoor habe ich also doch einiges an Erfahrungen aufzuweisen. Das Wissen zum Ausbau und der Fahrzeugtechnik ist jedoch noch beschränkt. Ich versuche so viel wie möglich zu Lesen und im Internet nachzuforschen.
Leider muss man aber sagen, dass gerade das Thema H1 eher wenig / selten angerissen wird. Damit auch schon zu deiner nächsten Frage:

jenzz hat folgendes geschrieben:

Was mich am meisten interessieren würde: was war jetzt der Grund dafür, einen H1 auszuwählen? Ich meine, ist ja jetzt erst mal nicht gerade naheliegend als Basis für ein Reisefahrzeug...

Ich weiß, dass es Fahrzeuge gibt, die dafür deutlich besser geeignet währen, für Kurztrips bietet sich natürlich neben den bekannten Defendern und Landcruisern auch der Hilux oder ein wunderschöner alter rangerover Classic an. Der H1 begeistert mich einfach schon seit meiner Kindheit und deshalb möchte ich dieses Ziel auch weiter verfolgen. Abgesehen von seinem schlechten Ruf als "Schrottkarre" ist der H1 aber meiner Meinung auch unterschätzt. An der Geländetauglichkeit ist nichts zu bemängeln, der Raum im Inneren ist wirklich nicht begrenzt, er bietet von Haus aus ein 24V System, welches ich vorhabe mit einem zusätzlichen Versorgersystem zu verbinden. Auch die Erweiterungen sind eigentlich in großer Zahl vorhanden. Nachteile stellen sich für mich vor allem im Verbrauch (20l/100km passt leider meistens) und eben wie gesagt in der Wasserdichtigkeit der Innenkabine. Sämtliche Elektrik etc. sind vom Werk aus abgedichtet. Technisch bin ich mit der Wartung des HMMWVs vertraut, welche eben auf Grund seiner militärischen Herkunft auch wirklich nicht allzu schwer ist - sogar für Unerfahrene "Schrauber" wie mich.

jenzz hat folgendes geschrieben:
Auch das ist erstmal stark abhängig von diversen Faktoren.
1. kannst du selber die jeweiligen Materialien be- und verarbeiten? Wie hoch ist dein Anspruch auf perfekte Details?
2. Overlander, was heisst das? Fulltime Vanlife auf dem oberbayrischen Campingplatz? Fahren zu den Instagram Hotspots, schickes Outdoor Selfie machen und danach ins Hotel? Gruppentour durch Tunesien? Mehrwöchige Urlaubstouren durch Südeuropa im Sommer, Nordkap im Winter? Weltreise?
3. Schläfst du im Auto, auf dem Auto, unterm Auto, oder daneben?
usw

1. Ja, ich kann sowohl einen Holz- als auch Metallausbau selbst verwirklichen. Wie gesagt möchte ich hier sowieso kein Schicki-Micki-Instagram-Selfi-BastelBuden-Ding kreieren, sondern einen wirklich tauglichen und zuverlässigen Begleiter. Natürlich muss alles Hand und Fuß haben. 20 Kerzenhalter für eine Romantische Szene unter Sternenhimmel brauche ich aber nicht. Du verstehst schon, was ich meine... :D
2. Wie bereits oben beschrieben, einige Wochenendtrips, vor allem aber mehrere Male im Jahr 2 bis 3 Wöchige Touren durch echtes Gelände. Der Ausbau muss was aushalten. Ich habe deshalb auch an das praktische Schubladensystem mit EuroBoxen gedacht. Dieses kann ich aus Aluminiumprofilen selbst bauen - stabil und zuverlässig findet sich auch hier wieder.
3. Geplant ist ein Dachzelt von Frontrunner, dieses passt super drauf. Dennoch möchte ich eine (wenn auch weniger komfortable) Alternative im Innenraum haben, um bei schlechtem Wetter nicht das ganze Zelt "einzunässen" - Auch bei moderner Imprägnierung etc... Nass ist nass.

jenzz hat folgendes geschrieben:
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen dass du dir das Alubutyl eigentlich weitgehend sparen kannst, wenn du mit Armaflex arbeitest. War selbst davon überzeugt dass man beides braucht.

Okay, das habe ich noch gar nicht gehört. Soweit ich weiß stellt Alubutyl, solang es flächig und bündig verklebt ist doch aber eine wasserabweisende Oberfläche her? Wie sieht das bei Armaflex aus, vor allem im Bezug auf das Kondenswasser im Inneren?

rg hat folgendes geschrieben:
Besser als Armaflex finde ich Würth Kältekautschuk selbstklebend

Gibt es dazu noch weitere Erfahrungen im Forum? Und warum findest du es besser? Was sind die Vorteile davon gegenüber dem Armaflex?

rg hat folgendes geschrieben:
Ich hatte bei meinem damaligen 4x4-Iveco noch vor dem Verkleben des Kautschuks Holzleisten in der gleichen Höhe wie die Spanten mit Würth Klebt und Dichtet ( https://eshop.wuerth.de/Produktkategorien/Konstruktionsklebstoff-Klebt-und-Dichtet/14013005041106.cyid/1401.cgid/de/DE/EUR/ ) angebracht. Die nachträglichen mit Dach/Außenwand verklebten Holzspanten habe ich noch mittels Winkeln mit den originalen Spanten verschraubt.
Nach dem Verkleben des Kautschuks habe ich dann Teppichboden genau zugeschnitten, umketteln lassen und mittels dünner lackierter Holzleisten auf die zuvor verklebten Holzspannten geschraubt.

Das klingt nach einer guten Methode. Welche Erfahrungen hast du mit den Holzleisten gemacht? Und hast du diese nur auf dem Boden oder auch an den Seitenwänden / Dach verklebt? Hält das? Schimmeln die nicht? Wie hast du die Seitenwände darüber verkleidet, sicher ja nicht mit Teppich, oder? Wie sieht's dann im Bezug auf Atmungsaktivität aus? Bei dem Teppich erübrigt sich die Frage? Aber bei den Seitenwänden / Decke?

Ihr seht... Wasser sehe ich immernoch als größtes Risiko an. Vielen Dank auch an "rg" für die Empfehlung der Dichtungsprofile. Hast du selbst Erfahrungen mit denen? Wie dicht sind die Türen nach fachgerechter Verarbeitung? - Kommen wir da auf die erhoffte "8" aus der Dichtheitsskala von "jenzz"?

LG
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albatross
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1. Wrangler Dschej-Kej
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3. Schingkueschento
4. Biwak-Box
BeitragVerfasst am: 05.02.2020 13:22:26    Titel:
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Wenn ich deine Posts lese und für mich interpretiere, dann würde ich -wenn ich deine Hosen an hätte- den Innenausbau mit Flightcasematerial machen (7mm Birke Multiplex + Adam Hall Alu-Profile). Wenn nötig die Kabine mit Xtremisolator isolieren.

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Gruß
Albatross
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jenzz
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BeitragVerfasst am: 05.02.2020 13:27:21    Titel:
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Danke, damit wird die Geschichte schon deutlich klarer, das mit dem H1 ist für mich absolut nachvollziehbar. Denke der Thread hat Potential zu nem schönen Projekt. Eben gerade weil das Basisfahrzeug fernab vom üblichen ist.
Armaflex und die Alternativen sowie Alubutyl füllt etliche Youtube Videos, hilft dir aber auch nix. In der Theorie machst du Wärmeisolation mit nem Material wie Armaflex oder xtrem Isolator, Entdröhnung bzw. Schallisolation mit was schwerem wie Alubutyl. Beides wirst du in ner 3 Tonnen schweren Blechkiste nur bedingt hinbekommen. Es wird besser als ohne, aber das war's dann auch. Sofern aber regelmässig Wasser reinkommt, ist weder das eine noch das andere Material besonders toll für das drunterliegende Blech, weil das Wasser eben irgendwie irgendwo drunter kommt.

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bkfld
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...und hat diesen Thread vor 57 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 05.02.2020 13:30:50    Titel:
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albatross hat folgendes geschrieben:
Wenn ich deine Posts lese und für mich interpretiere, dann würde ich -wenn ich deine Hosen an hätte- den Innenausbau mit Flightcasematerial machen (7mm Birke Multiplex + Adam Hall Alu-Profile). Wenn nötig die Kabine mit Xtremisolator isolieren.

Das klingt mal nach einer guten Idee! Habe mir dieses Material gerade angesehen und finde es ziemlich gut! Scheint sehr variabel zu sein, wasserabweisend noch dazu. Vielen Dank für den Tipp - das muss ich mir nochmal genauer ansehen.

Hat jemand Erfahrungen mit dem Dämmstoff - scheint ja doch einiges an Konkurrenz zwischen Armaflex, Würth und dem genannten Xtremisolator geben. Letzterer ist wasserabweisend. Können das die anderen nicht auch? Und sind nicht eigentlich alle drei aus PE? Wo soll dann da der Unterschied sein und hat jemand Erfahrungen mit den dreien im Vergleich?
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bkfld
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BeitragVerfasst am: 05.02.2020 14:59:47    Titel:
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jenzz hat folgendes geschrieben:
Denke der Thread hat Potential zu nem schönen Projekt. Eben gerade weil das Basisfahrzeug fernab vom üblichen ist. (...)
Sofern aber regelmässig Wasser reinkommt, ist weder das eine noch das andere Material besonders toll für das drunterliegende Blech, weil das Wasser eben irgendwie irgendwo drunter kommt.


Vielen Dank! So wie ich es momentan sehe wird sich das ganze also zunächst auf die Abdichtung der Karosserie beziehen. Ich werde versuchen so viel wie möglich darüber herauszufinden und mich dann auf jeden Fall wieder mit hoffentlich neuen Erkenntnissen melden.
Auf jeden Fall schonmal vielen Dank für die Überlegung mit dem Alubutyl. Das werde ich auf jeden Fall weglassen. Klar ist eine Lärmdämmung angenehm, beim HMMWV, wo der Motor sowieso nur von einer kleinen Blechplatte ca. 50cm vom Ohr weg ist aber sicher nicht wirklich nützlich - und das Gewicht muss ich ja auch im Auge behalten. Ich werde mich also auf jeden Fall auf einen Dämmstoff - Armaflex, Würth, XtremeIsolator, in welcher Form auch immer einschießen.

Wenn ihr weitere Vorschläge habt, wie man einen militärischen H1 dicht bekommt, vielleicht auch Erfahrungen im abdichten anderer Autos, bitte immer her damit!

Schon jetzt vielen vielen Dank!

LG
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BeitragVerfasst am: 05.02.2020 15:26:31    Titel:
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jenzz hat folgendes geschrieben:
Eben gerade weil das Basisfahrzeug fernab vom üblichen ist.


OT.

Ich hab vor ueber 20 Jahren mal einen H1 in den USA gekauft, importiert und neu aufgebaut. Was man unbedingt bedenken sollte: Sobald man irgendwas an Original-Teilen (ausser GM-Regal) braucht, verblassen Nissan/Toyota/Mercedes zu absoluten Low-Budget Projekten. Und, das Ding (ist meiner Meinung nach) nix fuer die Grosse Reise. Um den Kirchturm, Sandkuhle ... alles gut. Fuer alles andere, lieber nicht.

Aber. Die Aktion von damals wuerde ich immer wieder machen. Das coolste Auto, was ich je hatte. Auch wenn es im Gelaende einfach mal nix war. Viel zu schwer,, viel zu laut (Antriebsstrang!) keine Verschraenkung, ueberall kommt irgendwie Wasser rein usw. usw. usw.

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Zuletzt bearbeitet von 1009 am 05.02.2020 15:31, insgesamt einmal bearbeitet
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jenzz
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BeitragVerfasst am: 05.02.2020 15:28:34    Titel:
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bkfld hat folgendes geschrieben:

Mein Ziel ist es mit dem H1 reine Offroad-Touren zu erleben, kein Instagram-Selfie-Zeug. Ich möchte in freier Natur ein paar Wochen reisen. Der Weg ist dabei das Ziel. Aufgrund meines Berufes sind Reisen länger als 3 Wochen auch sowieso nicht möglich. Deshalb benötige ich keinen Wohnmobil-Ausbau, sondern eher einen zweckmäßigen, aber eben vor allem funktionellen und verlässlichen Ausbau.


Wenn ich das richtig verstehe warst du bisher zu Fuss unterwegs. Und den H1 hast du bereits, warst aber noch nicht damit auf Tour.
Vorschlag: vergiss erst mal das ganze Zeug mit Innenausbau, Isolation, Wasserabdichtung. Mach nen Trip mit dem Auto, so wie es ist. Eventuell ein paar Alukisten hinten rein, damit deine Ausrüstung trocken bleibt. Dachzelt ist ne sehr gute Idee, weil dann schon mal das Thema schlafen im Auto entfällt. Aber man kann natürlich auch erst mal mit nem Iglu losziehen. Im Gegensatz zu früher hast du ja nun keine Platz/Transportprobleme.
Fahr einfach los, unterwegs findest du dann raus wo du was optimieren möchtest und was man so braucht bzw was nicht.
Es macht meiner Meinung nach keinen Sinn das optimale Fernreisegefährt zu planen und zu bauen bevor man nicht mindestens 4 Wochen on the road war.

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BeitragVerfasst am: 05.02.2020 18:38:21    Titel:
 Antworten mit Zitat  

So viele Beiträge seit dem Morgen....

Als ich unseren damaligen 4x4-Iveco zum Womo ausbaute, haben pararallel auch andere Sportfreunde in der gleichen Halle 4x4-LKWs zu Womos ausgebaut. Und ich fand, daß der Würth Kältekautschuk in engen Radien Vorteile hatte, denn die anderen wie Armaflex oder Extremisolator waren nicht so biegsam, geschlossenzellig ist der Würth Kältekautschuk auf alle Fälle.

Die Bitumenplatten braucht man beim Einsatz von Kältekautschuk, Armaflex, Extremdingens nicht.

Die Holzleisten habe ich natürlich vor dem Verkleben einmal lackiert. Da gammelt dann nichts.

Ich habe Seitenwände und Dach nach dem Verkleben von zusätzlichen Holzspanten und dem Kältekautschuk mit Teppichboden (ohne Gummierung auf der Rückseite) verkleidet. Dies hat den Vorteil, daß eine gewisse Atmungsaktivität weiter besteht.

Dichtungsprofile von Reiff habe ich oft eingesetzt. Sei es bei verschlissenen originalen Dichtungen oder an Stellen wo original keine vorhanden waren. Die Dichtungsprofile gibts ja in verschiedenen Abmessungen, da findet man immer was.

Laß Dir den H1 nicht ausreden wenn Du ihn liebst!

Wichtig ist auch eine gute Lüftung und eine Luftheizung.
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