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Solarpanele, Strom und Anhänger
Habe da so ein Paar Ideen


 
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imdek
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Mit dabei seit Anfang 2007


...und hat diesen Thread vor 316 Tagen gestartet!


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1. LandCruiser 100
2. Suzuki Vitara Hummingbirg
3. Pajero V20
BeitragVerfasst am: 21.05.2019 14:42:44    Titel: Solarpanele, Strom und Anhänger
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Hallo zusammen,

ich habe mir folgendes vorgestellt und würde mich über Kommentare / Ideen / begründete es-wird-nicht-funktionieren Aussagen freuen Smile


Ich habe einen Autotransporter, ähnlich wie hier:


Da drauf fährt entweder ein Pajero oder ein Vitara - relativ leicht und kurz.

Wenn wir irgendwo ohne Stromanschluss stehen würde ich gerne trotzdem einen Kompressorkühlschrank laufen lassen und in der Nacht auch etwas Licht haben. Zuerst dachte ich mir ich montiere die Solarpanele aufm Dach von zugfahrzeug und der Strom geht dann ins Zugfarzeug-Batterien rein, das hat aber ein Paar Nachteile. Deswegen ist meine Überlegung jetzt die "Stromstation" aufm Anhänger zu platzieren:



Braun ist Siebdruckplatte, blau ist Solarpanel. Batterie und Regler gehen dann in das Koffer am Anhänger rein.
Leuchte, Verkabelung - auch im Koffer.

Die Batterie wird während der Fahrt und im Lager vom Solarpanel geladen, Kühlbox und Licher sind für 12V geeignet - brauche sogar keinen Stromwandler.

Was würde dagegen sprechen?

Habe selbst etwas Bedenken wegen
a) Koffer muss mehr oder weniger Wasserdicht sein
b) Vibrationen sind nicht gut für die Solarpanele
с) 100W Solarpanel (mehr passt einfach nicht) reicht nur für den Kühlschrank, fürs zusätzliche 0.2kWh für Licht wird es knapp.
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jimny175
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1. Polaris ACE 570
BeitragVerfasst am: 21.05.2019 17:15:20    Titel:
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Im Prinzip geht das schon. Das Modul ist auf dem Anhänger Beschädigungen und starker Verschmutzung ausgesetzt, das Auto, das da drauf steht, wird wohl nicht besonders sauber sein. Smile

Während der Fahrt brauchst Du die Module ja nicht, ich würde hier eher eine flexible Lösung anstreben.
Es gibt flexible Module, die kannst Du während der Fahrt irgendwo verstauen und bei Bedarf an beliebiger festbinden und an die Box anschließen.
Schöner und teurer sind die Solarkoffer., die kriegt man ab 150€ aufwärts und auch mit mehr als 100W.

Dann würde ich über eine nicht fest montierte Box nachdenken, Laden während der Fahr klappt auch bei einer Mobilen.
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imdek
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1. LandCruiser 100
2. Suzuki Vitara Hummingbirg
3. Pajero V20
BeitragVerfasst am: 21.05.2019 17:30:17    Titel:
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Oh, die Idee mit Solarkoffer ist auch gut, wusste ich nicht dass es sowas gibt!

Das mit dem Auto, was nicht besonders sauber ist - hast recht :)


Danke!
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Overlander
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Status: Offline


BeitragVerfasst am: 21.05.2019 21:20:53    Titel:
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Servus,

Ich würde dir folgendes empfehlen. Du besorgst dir eine Batteriebox wie man sie im maritimen Bereich verwendet. Darin gibt du eine 100Ah AMG Batterie hinein. Diese Box kannst du in deinem zugfahrzeug im heck oder sonstwo platzieren oder auch aus dem Auto herausnehmen.

Den Kompressorkühlschrank betreibst du während der Fahrt am Fahrzeug an der 12V Buchse. Wenn du einen Nachtstandplatz hast, steckst du auf die 12V Buchse der Batteriebox um.

Du könntest dir im Auto von der Hauptbatterie weg ein Trennrelais einbauen mit (+) / (-) Leitung ins Fahrzeug wo du dann die Batteriebox während der Fahrt wieder aufladen kannst.

Nehmen wir mal an du fährs nicht ins Outback...dann könntest du die Batteriebox von Zeit zu Zeit ans 220V Stromnetz hängen und wieder voll aufladen. Damit ersparst du dir das Gewicht einer Solarplatte am Dach oder sonstwo.

Sowas hier meine ich damit: (du kannst daran auch natürlich einen Spannungswandler anschließen und diverse 220V Lampen oder sonstiges damit betreiben)

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jimny175
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1. Polaris ACE 570
BeitragVerfasst am: 21.05.2019 22:03:12    Titel:
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Genau so würde (habe ich) das auch gelöst. Die Batterieboxen sind nicht teuer und haben oft fertig verdrahtete Ausgangssteckdosen und eine Ladezustandsanzeige. Wenn man im Auto nichts ändern will, kann man die Box auch über die Anhängersteckdose laden, zur Not mittels eines Adapters auch bei eingestecktem Anhänger. Die entsprechende Verkabelung der Anhängersteckdose vorausgesetzt, das wäre auch bei der festen Anhängerbox der Fall. Mit Solarkoffer oder -Modul kann man längere Standzeiten überbrücken.
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Norman
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1. Hilux Doka
BeitragVerfasst am: 22.05.2019 06:54:32    Titel:
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Besorg Dir flexible Module. DIe kannst Du unterwegs ins Auto packen und tagsüber so hängen, wie die Sonne steht. Mit 100 W kannst Du die Kompressorkühlbox prima betreiben.
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imdek
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1. LandCruiser 100
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3. Pajero V20
BeitragVerfasst am: 22.05.2019 08:22:31    Titel:
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Eine Batteriebox ohne Solar nutzt mir, leider, nicht viel - wenn wir z.B. eine Woche lang ohne 220V stehen. Für 1-2-(3?) Tage reichen mir sogar die 2 100Ah Batterien im zugfahrzeug, ohne Batteriebox :)
Die Idee mit laden über die Anhängersteckdose finde ich aber gut. Wenn ich das richtig sehe, laut ISO_11446 gibt es Kl.30L für die Stromversorgung, mit Kabeldurchmesser >= 2.5mm², das ist schon nicht schlecht.
Brauche ich dann einen DC-DC Ladegerät oder wie macht man das korrekt?
Trennrelais?

Die flexible Module sind teurerer und anfälliger - einen Solarkoffer kann ich besser auf dem Dachträger transportieren, der nimmt mir dann zumindest keinen Platz im Auto.

Derzeit tendiere ich einfach zu eine klassisch fest installierte Solarpanel auf dem Dachträger (da habe ich sowieso Platz), und optionale Zusatzbatterie im Anhänger, die durch Anhängersteckdose geladen wird.
Somit kann ich den Kühlbox betreiben:
a) wenn ich ohne Anhänger im Pampa stehe - direkt am Bordnetz im Auto
b) wenn wir bei Wettbewerb den Hänger mit Kühlbox im Camp lassen und zugfahrzeug für paar Stunden woanders hinfährt - Anhängerbatterie nutzen.
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Norman
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1. Hilux Doka
BeitragVerfasst am: 22.05.2019 20:52:26    Titel:
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Ganz ähnlich habe ich das auch gelöst, ich lade die Zusatzbatterie im Aufbau über das Bordnetz. Die Kopplung erfolgt über ein einfaches Trennrelais (20 EUR). Wenn Sonne da ist lädt ein MPP -Laderegler. Der hat auch eine Unterspannungsabschaltung. Außerdem Ein Panel ist fest, das andere hänge ich auf, wie die Sonne steht. Beide einfach parallel geschaltet. Alles sehr einfach und funktioniert sehr gut.
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imdek
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1. LandCruiser 100
2. Suzuki Vitara Hummingbirg
3. Pajero V20
BeitragVerfasst am: 23.05.2019 12:24:23    Titel:
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Ich habe nur etwas Bedenken wegen Stromstärke. Ist die Batterie im Anhänger immer ans Auto angeschlossen - ist alles OK, die Batterien sind mehr oder weniger gleich geladen.
Was passiert wenn die Anhängerbatterie leer ist, man schießt sie an -> da fließen viel mehr als 10 oder 20A, wenn's nur über Trennrelais geschaltet wird. Die Batterie wird quasi so viel Strom ziehen, soviel es gibt (aus LiMa und Fzg-Batterie). Da braucht man so'ne art DC-to-DC Ladegerät, damit nur 10A gezogen werden.

Oder verstehe ich das irgendwie falsch?
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jimny175
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1. Polaris ACE 570
BeitragVerfasst am: 23.05.2019 12:38:46    Titel:
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Die Lösung mit einem einfachen Trennrelais funktioniert seit Jahrzehnten bei Wohnwagen, auch ohne DC-DC Wandler.
Der Widerstand der Leitung und die Übergangswiderstände der Steckdose reduzieren den möglichen Strom auf erträgliche Werte. Die Ladeleitung wird entsprechend des Querschnits abgesichert. So lange Du keine Batteriebank mit ein paar hundert
Ah auf dem Anhänger hast, löst die niemals aus.
Natürlich kannst Du einen DC-DC Wandler einbauen, schaden wird er nicht. Die Ladung geht damit nicht wirklich scheller,
Du erreichst damit bestenfalls schneller höhere Teilladung.
Die Anhängersteckdose muss für Anhängerladung ausgelegt sein, auch die 13poligen Kabelbäume haben die Ladeleitung und das Relais nicht serienmäßig.

Das gilt alles nur für Autos ohne spezielle Lichtmaschinenregler, das haben eher moderne Autos , erkennt man u.A. am Sensor an der Batterieklemme.
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