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Dachzelt selbst gebaut


 
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Nobbie
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...und hat diesen Thread vor 329 Tagen gestartet!


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BeitragVerfasst am: 08.05.2019 20:44:34    Titel: Dachzelt selbst gebaut
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Hallo,

auch ich hab lange Zeit nach dem Dachzelt für mich geschaut, bin auf der Messe Bad Kissingen fast jede Leiter hoch und runter geklettert. Aber das passende war nicht dabei.
Meine Vorstellung war ein Dachzelt das:
geräumig ist, also Liegefläche 1,4m breit und mindestens 2,0m lang plus Raum am Kopf und Fußende (bin 1,94 lang)
und es soll vom Fahrzeug Innenraum begehbar sein damit beim herein und herausklettern mein werter Hintern warm und trocken bleibt, das Zelt und Schlafsäcke gelüftet werden kann auch wenn es zu ist und natürlich mit der vorhandenen Standheizung beheizbar ist.
Dann hab ich drauf los gebaut. Aber da wusste ich schon das Dachzelt wird schwer. Das ist der Nachteil bei der Verwendung preiswertesten Materialien.. Alles Holz ist 108kg und Scharniere, Schrauben, Matratze noch mal 10kg. Macht 118. Der VW T4 und die Thule Träger sind für 100kg zugelassen. Aber können auch was mehr tragen.

Als ersten gab es ein Glashubdach (Webasto Hollandia 100) über Fahrer/Beifahrersitz. So was oder ein Schiebedach gehört nach meinem Empfinden in Fahrzeuge ohne Klimaanlage so wie so rein.



Dann Siebdruck-platten besorgt, die leichten mit Pappel/Birke innen. Beim Holzgroßhändler gab es die in 1,5m x 3,0m und 12mm dünn. Davon 12cm an der Längsseite abgesägt und das ist schon die Platte für Boden und Deckel. Die 12cm Streifen passen je für eine Seitenwand.



Die Holzleisten sind 20x20mm, davon hatte ich aus Verpackungsabfall ne Menge liegen. Die vielen Leisten in der Mitte tragen nachher die Platte für die Liegefläche. So bekomme ich eine volle Unterlüftung der Matratze. Zur Isolierung habe ich dort selbstklebende Isoliermatte für Heizkörpernischen eingeklebt.



Boden und Deckel mit den 12cm hohen Seitenwänden. In Fahrtrichtung Vorne ist der Kasten abgeschrägt, wegen gefälligerer Optik und etwas weniger Luftwiederstand.



Alle Schnittkanten sind dick mit dunkler Holzschutzfarbe gestrichen. Zum Wasserschutz und haben etwa die gleiche Farbe der Holzflächen.



Auf die Kante der unteren Wände ist ein Aluminium Z-Profil geschraubt damit kein Wasser herein läuft und die Zeltplane wird daran befestigt.



Aufs Auto mit der Box und über der Glasdachöffnung ein ca. 10cm größeres Loch in den Boden gesägt. Das ist der Durchstieg vom Fahrzeug ins Zelt.



Unter dem Boden um den Ausschnitt herum wieder Holzleisten geschraubt und Seitenwände für den Durchstieg angepasst.


Die Seitenwände enden etwa 1-1,5cm über dem Autodach. Daran rundum von unten ein Alu-Flachprofil 20x1,5mm geschraubt. Dann unten ein Kompriband angeklebt, 20mm breit und bis 25mm expandierend. Das dichtet ganz gut gegen Wasser, Wind, Licht und Geräusche.



Mit einem Allu-flachprofil 10mm ist die Zeltplane oben innen an der Seitenwand geschraubt. Das gilt für Vorne und die Seiten. Hinten entsteht beim Aufklappen durch die Scharniergeometrie ein Schlitz von ca 1cm, Das ist mit Panzerband geklebt.



Das ist einer der beiden Federdämpfer die das Dachzelt offen halten. Sind gebrauche von einer VW T4 Heckklappe. Der Draht neben dem Dämpfer zieht den Deckel ca. 3cm runter zur Befestigung der Zeltplane unten. Die Dämpfer sind mit Holzklötzen um 40mm nach Innen gesetzt damit ich die Halterungen stabil mit dem Deckel, dem Boden und den Seitenteilen verschrauben konnte. An den Stellen treten erhebliche Kräfte auf.



Das Zelt unten ist ebenfalls mit einem 10mm Alu-Flachprofil befestigt. Nur noch die überstehenden Zeltplanen abgeschnitten und los ging es auf die erste Reise.



Sardinien, April 2019

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Matthias
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BeitragVerfasst am: 08.05.2019 21:56:16    Titel:
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Respekt! YES

Die Plane, ist die einfach aus einem alten Zelt? Unsicher
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Nobbie
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BeitragVerfasst am: 09.05.2019 07:48:46    Titel:
 Antworten mit Zitat  

Ja, das war ein größeres Igluzelt. Das PopUp Duo 4 von Obeling habe ich dafür zerschnitten.

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