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Restauration Takla Makan nach Deichselbruch

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albatross
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BeitragVerfasst am: 04.09.2016 12:47:08    Titel:
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Hast du auch ein Bild mit Markise und geöffneter Tür?

_________________
Gruß
Albatross
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Eck
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...und hat diesen Thread vor 2061 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 04.09.2016 20:24:52    Titel:
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Moin,

nach einigem suchen habe ich noch eins gefunden:



Der Teil über der Tür ist kontruktionsbedingt bei der Foxwing auch der höchste .... und über die Stützen kann man etwas regulieren.
Wasser läuft problemlos ab.

Gruss Eck
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albatross
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BeitragVerfasst am: 05.09.2016 04:17:41    Titel:
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Gehe schon lange schwanger mit dem Gedanken mir diese Markise zu kaufen...

muss mir wohl entweder eine zweigeteilte Tür bauen, oder mir eine "Öffnungsbegrenzung"überlegen

_________________
Gruß
Albatross
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Eck
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...und hat diesen Thread vor 2061 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 06.09.2016 09:20:35    Titel:
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Moin,

jo - mit Deiner Tür ist es schwieriger...

Weiter geht´s:

erste Anprobe des Halters für den schwenkbaren Fahrradheckträger:

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Eck
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...und hat diesen Thread vor 2061 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 08.09.2016 10:44:23    Titel:
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Moin,

der Träger wird nach rechts weggeschwenkt. Es fehlen jetzt nur noch die Ausleger mit der Abstützung nach unten.
Links kommt noch eine Stange mit Rad hin. Diese wird über einen Knebel nach oben bzw. beim öffnen nach unten hin fixiert.



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Eck
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...und hat diesen Thread vor 2061 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 10.10.2016 14:49:06    Titel:
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Moin,

der Träger ist fertig und funktioniert. Die Demontage ist innerhalb von einer Minute gemacht (werde ich wohl auch immer machen, damit man uns eben nicht "einschließen" kann, wobei man im Ernstfall auch fix durch den Zeltstoff kommt)
Das senkrechte Rohr stützt den Träger im geöffneten Zustand ab. Gesichert wird es nicht nur durch die Quetsche - zusätzlich kommen noch Sicherungssplinte zum Einsatz.

In dem neuen 160 ziger Transportrohr (Fahrtrichtung links) habe ich inzwischen das Gestänge der Foxwing incl. der beiden Seitenteile untergebracht. Das Geraffel ist schon mal wieder innen drin aus den Füßen.



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hansi262
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BeitragVerfasst am: 01.09.2017 22:17:47    Titel: Tuareg vs. Makan
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Hallo zusammen,

ich möchte (und darf auch mit Erlaubnis von Eck) mal diesen Threat hijacken...

Mein Name ist Michael und ich bin seit kurzen Besitzer eines Aeroplast Tuareg, der in Zukunft von nem Pinzgauer gezogen wird. Eck hat mich zwar vor der Anschaffung eines Aeroplast gewarnt (auch speziell wegen diesem Threats). Aber ich bin dann doch schwach geworden.

[/img]

Die Kinder lieben ihn;-)

Rein optisch spricht mich der Makan mehr an. Durch die Konstruktion ist der Böschungswinkel auch um einiges besser. Aber gerade für mich als 2m Mann, ist nur das Raumkonzept vom Tuareg sinnvoll (wegen der möglichen Bettlaenge von >210cm). Auch die Zuladung von einer Tonne in Form von nem Motorrad ist ne interessante Option. Einen Individualbau hab ich auch erwogen, aber aus Kosten/Zeitgründen schnell verworfen. Hoffen wir mal, dass ich die Zeit nicht eines besseren belehrt.

Um den Bezug zu der Diskussion hier zu haben: Ich hab mir natürlich die Deichsel des Hängers vor dem Kauf angesehen. Interessanterweise ist im Gegensatz zum Makan, dass die Tuareg Deichsel eine original ALKO V-Deichsel und kein Eigenbau ist. Was mich etwas irritiert, ist, dass der Tuareg, so wie ich das verstanden habe, nur als "Sportanhänger" vermarktet wurde, der Makan für Offroad. Der Rahmen scheint mir aber beim Tuareg um einiges stärker dimensioniert. Gerade an der hier thematisierten "Sollbruchstelle". Sonst scheint die Konstruktion recht ähnlich bei den beiden Hängern zu sein (insbesondere die der Rahmen in der die GFK Box steht. Vielleicht war Aeroplast die Problematik bekannt und hat damals im neueren Tuareg Verbesserungen einfliessen lassen?








Ne Frage an die Aeroplast Fahrer hab ich auch:
Nach einer intensiven Regenfahrt (5h strömender Regen mit 100 auf der Autobahn), war der Boden an vielen Stellen an den Kanten zu den senkrechten Wänden feucht. Weiss jemand, wie der Unterbau beim Tuareg konstruiert ist (evtl. gleich wie beim Makan), und ob/wie man das abdichten kann. Auf den Bildern in diesem Threat, kann ich es nicht ganz erkennen. Ist der Boden auch aus GFK oder Holz? Wie ist Boden und Wände miteinander verbunden?




Undichtheit und Feuchtigkeit bin ich vom Pinzgauer gewöhnt, aber dicht wäre natürlich besser;-)

lg,
Michael



15042896081800.jpg
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15042896081800.jpg


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Blizzard
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BeitragVerfasst am: 15.09.2017 00:19:18    Titel:
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Den gelben Tuareg habe ich mir auch angeguckt und ihn nicht genommen, weil ich ein schelchtes Bauchgefühl hatte. Zum einen hatte ich das Gefühl das der Aufbau Wasser zieht, zum anderen vergisst das Web nichts. Der Vorbesitzer hat den Tuareg vor 2 Jahren für das fast doppelte dessen, was er jetzt gefordert hat, in Holland gekauft. Warum karrt man so ein Ding durch halb Europa, und stößt ihn dann zu einem Preis, der nach "schnell weg" riecht wieder ab?
Aber jetzt ist es so, wie es ist.
Zu der Technik. Der eigentliche Vorteil des Tuareg wendet sich in der Praxis leider zu einem Nachteil. Die Bauweise entspricht dem einer Seeyacht. GFK und Gelcoat auf einem Holz- bzw. Schaumkern. Kein Wohnwagenfahrer weiß, wie das Zeug zu pflegen ist. Yachties (ich bin zufällig auch Segler und war mal Bootswart in einem Verein, ahe div. Bootsbau- und reparaturkurse absolviert) aber wohl.
Die matten Stellen auf dem Gelcoat (gelbe Schicht) zeigen Dir, dass er nie Poliert wurde. Das muss aber regelmäßig gemacht werden, damit das dicht bleibt. Der Verwitterungsprozess ist bei dem schon stark fortgeschritten. Mit "normaler" Bootspolitur waren die nicht mehr rauszubekommen. Eine Bootswerft, die über Spezialmittel und entsprechende Maschinen verfügt, bekommt es vielleicht noch bin. Sonst müsste er mittelfristig neu beschichtet werden.
Die graue Unterkonstruktion ist noch empfindlicher auf Wasser. Hier wurde auf den Gelcoat verzichtet und das GFK-Laminat nur grau lackiert. Nach 20 Jahren ist der Lack einfach nicht mehr dicht. Und GFK (Glasfasermatten Epoxydharzgetränkt) ist leider nicht wasserabweisend, sondern saugt sich mit Wasser voll. Unter der GFK-Schicht sind Pappelholzplatten. Typisches Bootsbaumaterial. Die faulen leider recht schnell.
Ich würde an den Stellen, wo das Material sichtbar feucht wird, ein paar Löcher bohren (8-10 mm durchmesser) um zu gucken, in welchem Zustand das Holz ist. Wenn das Holz nicht zu sehr zersetzt ist, ein paar zusätzliche Löcher bohren, und den Hänger in eine beheizte Garage, den ganzen Winter über. Durch die Löcher kann die Feuchtigkeit aus dem Holz. Im Frühjahr die Löcher mit Epoxydharz ausgießen und anschließend die ganze Unterkonstruktion (grauer Fahrzeigteil) neu streichen, am besten mit einer Latexfarbe die einmal ausgehärtet wasserdicht ist und trotzdem etwas zäh und plastisch bleibt (um Steinschlag oder Anrieb besser abzuwehren). Wichtig ist, dass die Farbe Wasserdicht ist, auf GFK haftet und eine etwas dickere Materialstärke als normaler Autolack aufbaut. Optimal wäre auch hier einen Gelcoat aufzustragen, aber das ist leider geldintensiv. Ich würde bier kein Material aus dem Wohnwagen- oder PKW-Bereich verwenden, sondern Material aus dem Yachtbau. Jede Bootswerft kann den Tuareg besser instandsetzen als der beste Wohnwagenspezialist. Guck mal bei Youtube, wie diese Materialen zu verwenden sind, das ist kein Hexenwerk.
Sollte das Holz stärker zersetzt sein (was ich aber nicht glaube) ist der Hänger ein Fall für eine Werft.
Du hast Dir eine interessante Baustelle eingekauft. Wenn Du nicht willst, dass er Dir in einigen Jahrem unter, Hintern weggammelt, musst Du jetzt einiges an Arbeit investieren. Ich ahbe mir in letzter Zeit noch 2 andere Tuareg angeschaut, die hatten ähnliche Probleme. Darunter ein Dunkelgrüner, bei dem die ganze Vorderwand komplett matschig war, weil der Vorbesitzer das Reserverad einfach mit 4 Schrauben ohne Abdichtung durch GFK und Holzkern geballert hatte.
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albatross
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BeitragVerfasst am: 15.09.2017 07:45:41    Titel:
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Blizzard hat folgendes geschrieben:
... Nach 20 Jahren ist der Lack einfach nicht mehr dicht....
...
die ganze Unterkonstruktion (grauer Fahrzeigteil) neu streichen, am besten mit einer Latexfarbe die einmal ausgehärtet wasserdicht ist und trotzdem etwas zäh und plastisch bleibt (um Steinschlag oder Anrieb besser abzuwehren). ...
...
.


Hier gibt es z.B. den passenden Lack
http://www.bootsservice-behnke.de/contents/de/d139.html
natürlich auch die dazu pasende Grundierung

habe ich beim Bau meiner Biwak Box verwendet...empfehlenswert

_________________
Gruß
Albatross
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Blizzard
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BeitragVerfasst am: 15.09.2017 16:12:44    Titel:
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Verbindung Boden zu Seitenwände: Die untere Fahrzeughälfte entsteht aus leichten Hölzern (Pappel/Birke) in klassischer Bootsbauweise als "Kiste". Diese wird dann nahtlos mit GFK-Matten und Epoxydharz laminiert. Da das Harz in das Holz eindringt, kann die Wanne nach diesem Fertigungsschritt als ein Teil betrachtet werden. Eine Unterscheidung in Seitenwände/Boden macht daher keinen Sinn, sondern man muss die graue Untere und gelbe obere Hälfte als Einzelteile betrachten. Die beiden Hälften werden anschließend nach ihrer Fertigung aufeinander geklebt.
https://www.youtube.com/watch?v=u35Fp_isVb8
Das Video zeigt den Prozess des Laminiren des rohen Holzkörpers am Beispiel eines Kanus.
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hansi262
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BeitragVerfasst am: 29.09.2017 19:56:09    Titel:
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Hallo zusammen,

sorry für die spaete Rückmeldung, hatte technische Problem. Wird nicht mehr vorkommen.

Ich befürchte, wir werden dann wohl bald diesen Threat in "Restauration Tuareg nach Wassereinbruch" umnennen:-(

Aber im Ernst, ja der Hänger hat einige Undichtheiten, die ich mir über den Winter ansehen muss. Ich habe den Preis zum Glück noch signifikant runterhandeln koennen (was mich auch stutzig machen hätte sollen). Obs genug war, wird sich zeigen...

Er steht jetzt mal unter dem trockenen Carport und sobald ich passende 10Zoll Felgen gefunden habe, kommt er in die beheizte Garage. Ich lese mich in der Zwischenzeit in die Tipps von Tristan ein. Eine Frage vorab, kann man das gefahrlos selber machen, oder lieber gleich an nen Bootsbauer übergeben, bevor ich durch meine Versuche noch mehr kaputt mache? Kann man irgendwie erkennen/testen ob das GFK undicht wurde/nach der Behandlung wieder dicht ist?

Noch eine provokante Frage an die Auskenner, was ist eigentlich so schlimm, wenn der Hänger undicht ist? Da die Kinder noch klein sind, bin ich derzeit gezwungen ein Wochenend-Schönwettercamper zu sein. Wenns da mal a bisserl regnet, hat er genug Zeit wieder auszutrocknen. Wenn es in ein paar Jahren wieder auf grosse Tour geht, habe ich hoffentlich das schlimmste beseitigt (oder mir einen neuen gekauft...). Oder kanns sein, dass er die Eigenstabilität verliert. Der Schimmel koennte natürlich ein Problem sein. Sichtbar ist zumindest noch keiner...

lg,
Michael
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siggi109
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3. E-BIKE
BeitragVerfasst am: 30.09.2017 06:54:59    Titel:
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schimmel im GFK ist das problem !!!

und das will man weder seinen kindern,noch sich selbst wirklich antun.

_________________
SIGGI109

NUR EIN DOOFER RAMMT NEN ROVER

LAND ROVER S III






mein teiledealer ?? natürlich
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Blizzard
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BeitragVerfasst am: 02.10.2017 12:54:52    Titel:
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hansi262 hat folgendes geschrieben:
Hallo zusammen,


Er steht jetzt mal unter dem trockenen Carport und sobald ich passende 10Zoll Felgen gefunden habe, kommt er in die beheizte Garage. Ich lese mich in der Zwischenzeit in die Tipps von Tristan ein. Eine Frage vorab, kann man das gefahrlos selber machen, oder lieber gleich an nen Bootsbauer übergeben, bevor ich durch meine Versuche noch mehr kaputt mache? Kann man irgendwie erkennen/testen ob das GFK undicht wurde/nach der Behandlung wieder dicht ist?

Noch eine provokante Frage an die Auskenner, was ist eigentlich so schlimm, wenn der Hänger undicht ist? Da die Kinder noch klein sind, bin ich derzeit gezwungen ein Wochenend-Schönwettercamper zu sein. Wenns da mal a bisserl regnet, hat er genug Zeit wieder auszutrocknen. Wenn es in ein paar Jahren wieder auf grosse Tour geht, habe ich hoffentlich das schlimmste beseitigt (oder mir einen neuen gekauft...). Oder kanns sein, dass er die Eigenstabilität verliert. Der Schimmel koennte natürlich ein Problem sein. Sichtbar ist zumindest noch keiner...

lg,
Michael


Wenn Du die Löcher sauber reinbohrst und nicht mit einer Axt reinhackst, richtest Du nichts an, was Du nicht selber oder eine Bottswerft wieder hinbekommen.
Um zu verstehen, was gerade in Deinem Hänger passiert stell Dir folgendes vor (oder noch besser: Mache es): Nimm ein Stück weiches Holz (Balsa, Kiefer, Pappel, oder zur not einen Rest unbeschichtete Spanplatte) und lege dieses ein paar Tage in ein warmes Wasserbadm bis es sich richtig vollgesogen hat. Dann tust Du das Holz in einen Gefrierbeutel und machst ihn möglichst luftdicht zu, legst diesen dann mit dem Holz drinn ein paar Tage bis Wochen an einen warmen Ort. Das, was Du dann beobachten kannst, passiert gerade in dem Holzkern des Aufbaus. Auf gutdeutsch: Das, was den Aufbau deines Hängers im Innersten zusammenhält, fault Dir gerade unterm Hintern weg. Der Aufbau fängt an weich zu werden und wird irgendwann in sich zusammensacken. Genau dass passiert auch in ungepflegten Segelyachten, die in Segelkreisen als "weichgesegelt" bezeichnet werden. Ich war mal an Bord einer Yacht, da fühlte sich das Deck beim drüberlaufen wie eine Turnmatte an. Innen völlig faul.
Den Zersetzungsprozess musst Du möglichst schnell stoppen. Selbst wenn Du den Wiederaufbau einer Werft überlässt.
Wenn der Hänger unter einem trockenen Dach steht, würde ich empfehlen, in den Boden des Aufbaus 4-6 Löcher Durchmesser 10 mm zu bohren (von innen nach außen durchbohren) damit Wasser und Feuchtigkeit rauskönnen. Du hast eine Aufbauklimaanlage. Die kann Dir helfen, wenn die einen Heiz- oder Entfeuchtungsmodus hat. Sonst Dachluke offen lassen, damit der Innenraum nicht schimmelt.
PS: Der Schimmel, den wir meinen, ist nicht im Innenraum des Hängers, sondern im Holzkern des Aufbaumaterials.
Auf dem Bild siehst Du, was wir meinen. Beiderseits außen der anscheinend unbschädigte Kunststoff, dazwischen der schimmelnde Holzkern. Aber auch der Kunststoff wird von innen nach Außen zersetzt, wenn der Kern feucht ist. Der Fachmann nennt das Osmose.
Das eigentliche Problem ist NICHT das Wasser was von außen bis in den Wohnrum eindringt, sondern das, was auf dem Weg nach innen in den Aufbau (also in das Innere von Dach, Wänden und Boden) selbst eindringt und da bleibt. Ich habe einen Tuareg gesehen, da war der Innenraum rappeltrocken, aber die Wände und der Boden waren in sich matschepampe-nass und waren bereits spürbar weich geworden.
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Caruso
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BeitragVerfasst am: 02.10.2017 16:24:58    Titel:
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Irgendwie fehlt mir der Glaube,dass sich eine Werft überhaupt mit soetwas abgibt.
Stell ich mir genauso vor,wie die ganzen PKW,die zu uns kommen und Bremsen erneuert haben wollen.
Klar könnten wir das machen...

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Blizzard
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BeitragVerfasst am: 02.10.2017 17:38:51    Titel:
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Caruso hat folgendes geschrieben:
Irgendwie fehlt mir der Glaube,dass sich eine Werft überhaupt mit soetwas abgibt.
Stell ich mir genauso vor,wie die ganzen PKW,die zu uns kommen und Bremsen erneuert haben wollen.
Klar könnten wir das machen...

Es gibt genug Werften die reine Reparaturbetriebe sind und sich über jeden Auftrag freuen. Ob da ein Tuareg kommt, oder eine 20-Fuß-GFK-Yacht, beides ist denen recht. Und ich habe auch schon Werften gesehen, die bei Referenzen auch die eine oder andere WoMo-Reparatur hatten.
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