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Die Breslau 2011 in acht Kapiteln aus Sicht der Fettschnecken
Ein Rallyetagebuch mit Liebe zum Detail ... Hoffentlich

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Baloo
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1. Smart
BeitragVerfasst am: 05.07.2011 15:11:43    Titel:
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@Flubber
Genau ... Komm nur, Freundchen!

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flashman
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BeitragVerfasst am: 05.07.2011 20:55:12    Titel:
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Kapitel IV - Somehow we`ve found our way home

Montag morgen um vier, strahlend blauer Himmel, die Sonne geht über den heiligen Campflächen von Recz auf. Unaufhörlich erwärmt sie unsere Zelte, Minute für Minute wird es wärmer. Es ist hell wie in einer Kathedrale voller Licht, die ersten Generatoren starten einige Zeit später und verkünden das Ende einer kurzweiligen Nacht. Ein leichte Brise kommt auf und weht uns den feinen Sand um Beine und Augen.

Unser Plan für den Morgen war einfach und nicht geprägt von Hast oder Eile. Der Start in die heutige Etappe war erst später gegen Mittag und sie würde auch nur 35km lang werden. 35km? Ich meine, wie schwer kann das schon werden? Wir wanderten gemeinsam zum Frühstück in stiller Vorfreude auf den Frühstücksteller Kastenmeier, mit seiner Wurst, Käse, Marmelade, Butter und Nutella. Dazu zwei belegte Brötchen, eins mit Dingens, eins mit Ei. Ich erwische mich dabei, auch mal einen Kaffee zu trinken.

Picco beginnt mit der Diagnose des Umpumpsystems. Wie wir es beobachtet hatten, dreht sich die Pumpe zwar, aber sie fördert nicht. Da die heutige Etappe aber nur 35km haben würde, verschieben wir die Reparatur noch um einen Tag und widmen uns der generellen Wartung. Filter ausblasen, versuchen die Sitze zu trocknen, Henning und Olli säuberten die Scheiben und ich (ja ehrlich) beäugte das Roadbook. Dann erklärte ich Sabine auf Rückfrage für die anstehenden Kompasskurses noch einmal meine Methode eines projezierten Kurses ohne Zwischenstopp.

Durch das benzinproblem des letzten Tages, waren wir Startplatzmäßig weit zurück gefallen. Irgendwas zwischen 60 und 80, wenn ich mich recht entsinne. Soweit hinten würde wir mit Staus an Löchern zu rechnen haben und auf 35km läßt sich auch nicht wirklich viel herausfahren. Aber unsere Hoffnung lag im komplizierten Kompasskurs zum Ende der Etappe hin. Über die Distanz von 14.5km sollte man einer Gradzahl folgen...Allerdings gäbe es ab 5km vorm Ende Controll Punkte und ein Beibahalten der Ideallinie wäre von großem Vorteil. Man musste also erkennen, dass es sich um zwei Kurse handelte. Einmal frei irgendwie für 9km zum Startpunkt der Ideallinie, danach eben die Ideallinie ohne Abweichen von selbiger. Hier galt es, schnelle Wege zu finden und sich nicht mit kleinen Pfaden aufzuhalten.

Wir fuhren also zum Start. ich war so müde, dass ich auf dem weg zum eigentlichen Start im Auto mehrmals einschlief. Grafe tat erst so, als würde er es nicht bemerken. Ein guter Mensch. Supi

Und los gehts. 300m rechts, dann 150m später links halten. Wir schotterten in einem respektablen Tempo durchs Unterholz....Bis wir auf einen Fluss trafen und unser Run endete. Vor uns ein MAN KAT, dahinter ein Fahrzeug, dass nicht mehr aus der Ausfahrt kam. Wir parkten im Fluss, nachdem wir uns vor dem rangierenden KAT durch eigenes Umbewegen gesichert hatten. Dann kam Richard86 und wir plauderten über das schöne Wetter, die Lage der Nation und ob Starbucks Kaffee auch eine Filiale in Recz haben würde. Nein, hatten sie nicht.

Irgendwann ging es weiter. Jedenfalls für kurz, denn die ausgefahrene Ausfahrt war nun so ausgefahren, dass auch wir nicht durchkamen und ich mit dem Windenseil meine Runde begann. Die ersten drei ausgewählten und durchaus stabil scheinen Bäume entwurzelte unsere Winde innerhalb von Sekunden. Nur Glück trug dazu bei, dass einer davon nicht direkt aufs Auto kippte. Claus Krüger von KOS stand uns mit seinem Toyota als Ankerpunkt zur Verfügung, aber mehr als Ihne unbeeindruckt zurück zu ziehen, war auch nicht möglich. Erst etliche lange Minuten und einen kurz vorm Ende seiner Kräfte seienden Flashi später, fand sich ein stabiler Baum und wir kamen frei.

Wir beeilten uns und fuhren weiter. Es dauerte nicht lange und wir erreichten den Beginn des Kompasskurses. MOB - Goto MOB - Feuer. Ich diktiere Patrick irrwitzige Richtungsangaben, wir schossen durch einen Fluss und weiter in höheren gelände. Vorbei an Schohnungen, durch Nadelwald und über Pisten, die wir mit maximaler Geschwindigkeit durchfliegen konnten. Dann stürzte mein GPS ab und ein neustart war nötig. Luckily, das dauerte nur eine Minute. Dann ging es weiter und in fast keiner Zeit trafen wir auf einen dieser gelben Schirme irgendwo im Wald. Es war genau km 9 und der Ausgangspunkt für die Ideallinien. Wir folgten ihr einige Sekunden und schon kam uns team Ostaszewski entgegen. Wie immer unbeeindruckt fuhren wir weiter und sicherten uns weitere Checkpunkte. Am Ende der Route trafen wir auf einen riesigen Stahl-Phallus. Von dort waren es nur noch Wimpernschläge zum Ziel. Grafe gab wie immer alles und wir slideten um die letzte Ecke hinein in den Bogen der Freude.

Freude schöner Götterfunken - Laut unserem TReam, war wir früh zurück und mussten etliche Fahrzeuge überholt haben. Einige Zeit später gab es im Internet schon die inoffizielle Wertung - Platz 36. gar nicht so schlecht YES

Aber erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Team Kotterer war aufgefallen, dass im Reglement nirgends vermerkt war, ob es sich um den magnetischen oder realen Nordkurs handelte und diese Abweichung beträgt ca. 700m (Geprüft von henning). Es gab Protest und der komplette Kompasskurd wurde gestrichen...Wir fielen auf Platz 80 zurück. Na vielen Dank - Wiedermal war die Bemühung, sich wieder auf fordere gute Startplätze zu kämpfen, gescheitert oder sabotiert worden. Obskur

Hey - ich weiss, dass der Einspruch formell gesehen korrekt ist. Aber Team Kotterer fährt seit Jahren die Breslau und wenn der neue Navigator aus der Avionik kommt, wo man immer mit magnetischen Kurs arbeitet, dann sollte man das vielleicht mal vorher fragen und auch feststellen, dass man aufgrund des wandernden Magnetpols einen Korrekturwert braucht. Ebenso ist auch klar, dass man mit dem Kompass nicht 14.5km weit projezieren kann. Natürlich sind alle Strecken der Breslau basierend auf GPS angaben mit wahrem Nordkurs. Aber wie auch immer...Für uns kein guter Tag.

Aber andere hatten auch ihr Gutes davon. Unsere Mitstreiter Mathias und Martin traf es im Kompasskurs echt übel. Radlager fest, Rad verloren, sie mussten von Jörg Rover auf drei Rädern ins Camp geschleppt werden. Durch die Annulierung dieses Teilstücks, verschwand diese Aktion aus der Wertung und wirkte sich nicht negativ aus.

Link zu Youtube (neues Fenster)
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Dem einen Leid, ist des anderen Freud. Und wer zum Duschen nicht die Beine kreuzt, sucht den Busch meist links vom Ofen. So oder so ähnlich namen wir es sportlich und begannen den Abend. Picco baute nun die neue Zusatzpumpe für den Zusatztank ein, die Sitze durften weitertrocknen. Das Wetter war perfekt, nicht zu heiß, nicht zu kalt. Die Kühlbox versorgte uns mit feinem alkoholfreien Malz-Gersten-Saft. Ja wir waren guter Dinge für die morgige 154km Etappe, die dem Namen gerecht werden schon sehr viel happiger werden würde. Viel Wasser, viel Moor, viel Navigation. Genau unser Ding.

Doch erstmal saßen wir in gemütlicher Runde und genossen den Sonnenuntergang. Patrick und ich waren dann relativ schnell im Bett, etwas Schlaf nachholen...


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MichaH
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BeitragVerfasst am: 05.07.2011 21:18:43    Titel:
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Geiler Bericht YES aber:

Zitat:
mit feinem alkoholfreien Malz-Gersten-Saft


So kann das nichts werden.

Gruß
Michael

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Martin
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1. Lada 900 turbo
BeitragVerfasst am: 05.07.2011 23:18:10    Titel:
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MichaH hat folgendes geschrieben:
Geiler Bericht YES aber:

Zitat:
mit feinem alkoholfreien Malz-Gersten-Saft


So kann das nichts werden.

Gruß
Michael


Fettschnecken halt. Grins Heiligenschein

wir haben uns zum ausgleich dafür jeden tag die kante gegeben Ja
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1. MB V250, Samurai nur fürs Grobe
BeitragVerfasst am: 06.07.2011 01:32:23    Titel:
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Geiler Bericht!!!! Respekt Respekt Respekt

Ist echt top zu lesen!!!

Lg Chris!!!
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flashman
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BeitragVerfasst am: 06.07.2011 17:17:00    Titel:
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Kapitel V - Spinning circles in the sun

Recz, ausgerechnet Recz. Es war ein heißer Morgen. Die Sonne brannte stärker als am Vortag und vor uns Lag der Frühstücksteller Kastenemeier. Wie er uns doch angrinste, gefüllt mit Wurst, Käse und Marmeladeapplikationen. Dazu gab es wie immer frisches Rührei, um die Nerven zu beruhigen. Wir begannen den Tag glaube ich mit einer Dusche, ließen warmes und kaltes Wasser an unseren gestählten Körpern herabgleiten, spülten den Sand der letzten Tage aus alles Öffnungen und Höhlen. Flutschige Seifenspiele in der Millitärdusche - Patrick und ich würden dies alsbald an Sat 1 als Blockbuster-Movie verkaufen und damit unsere nächste Rallye finanzieren.

Bei der Fahrerbesprechung, die Henrik in seinem liebenswürdig-bayrischen Akzent hielt, wurden wir auf den heutigen Rundkurs eingeschworen. 154km Strecke, für die die Vortour 7h gebraucht hatte - ohne dabei auch nur ein Wasserloch zu nehmen. Wir rechneten mit dem Schlimmsten und erwarteten das Beste. Lulu ging es gut. Picco hatte inzwischen der Ersatzpumpe zum Umpumpen angeschlossen und die gesamte Crew wartete unser Rallye-Baby. Ansonsten war nichts zu tun. So studierte ich das Roadbook und genoss die brennend heiße Sonne. Dank der "tollen" Platzierung des Vortags, starteten wir irgwndwo auf Platz 80. 80 Fahrheut vor uns, das rief geradezu nach Angriff im sportlichen Sinne. Patrick gab Lulu die Sporen, wir flogen über Kompasskurse, Flüsse und auch über die Moorwiese. Ein seitlicher Kurs, ein einzelner baum, eine starke Winde - Mehr brauchte es nicht, um uns schnell auf die andere Seite zu bringen. Hier machten wir mächtig Zeit gut und halfen sogar noch einem anderen LKW Team.

Weiter ging es, unaufhörlich und ohne Probleme, bis wir einen Mangel an benzin bemerkten, der noch gar nicht hätte auftreten dürfen. Direkt an der Panzersperre, einer Kombination aus Moorwiese und Moorgraben, stoppten wir und beäugten das Phänomen. Zu uns gesellte sich Dr. Ed von den Promedics, der uns gerne helfen wollte - Aber wir waren beide fit. Unsere primäre Low Pressure Förderpumpe war tot. Wir bauten schnell auf die neuen Sekundärpumpe um und fuhren direkt hinein in das Hindernis.

Hier gab es nur eine Chance in unseren Augen: Mittig rein, ich tauche mit dem Windenseil zum nächsten baum und wir ziehen und durch - Egal was kommt. Leider hat man es als 2m Hühne mit etlichen Körpergewichtseinheiten im Moor schwer. Laufen war unmöglich, ich würde im weichen Untergrund, wie schon in den jahren zuvor, stecken bleiben und aus eigener Kraft nicht mehr herauskommen. Also erinnerte ich mich an meinen Abenteuerhelden Bear Grylls und seine Methode, ein Moor sicher zu verlassen: Flach hinlegen, das Gewicht verteilen. Bis dahin war ich ein smarter und adrett gekleiderter Junge, der Traum aller Schwiegermütter. Nun warf ich mich freiwillig mit dem ganzen Körper in die schwarze Brühe. ich robbte, wie ich nie zuvor gerobbt war. Jede Bewegung fiel mir schwer, wie das Heben einen Zentners Pflaumen. Zentimeter um zentimeter kam ich voran und erreicht die erst feste Insel. Mit letzter Kraft warf ich das Windenseil um den Baum und begann Luft zu schnappen und mich auszuruhen. Da noch ein französisches Team vor uns stand, ging es für Patrick vorerst noch nicht weiter.


(C) Quelle: Dr. Ed / promedics.org

Ab nun hatte ich die Freude einem bizarren Schauspiel zuzusehen, während ich mich angeregt mit Patrick über die Helmsprechanlage unterhielt. Die Kollegen aus dem land des Käses und der krossen Froschschenkel hatten sichtliche Probleme mit dem Thema Bergung - Theorie und PRaxis. Erst reichte die Winde nicht, dann lies sich der Schäkel nicht mehr öffnen. Aber anstatt nach einer Zange zu Fragen, wurde minutenlang mit einem Hammer darauf eingedroschen. Mit großartig geringem Erfolg...Also ohne Erfolg. Wir warteten brav dahinter, das Schauspiel dauerte insgesamt sicher eine halbe Stunde. Irendwann erbarmte sich Oilworker und half, das Fahrzeug zu bergen. Endlich konnte es losgehen. Doch durch dass winschen und graben der Vorgänger, war aus der vorherigen leichten Stufe, eine 90° Mauer geworden, über die uns keine Winde mehr ziehen konnte. Glück im Unglück. Der Veranstalter wollte die Sache beschleunigen und mit einem Mal hing Lulu wie ein Fisch am Bergehaken, baumelte fast senkrecht herunter an ihrer Doppel-Öse.

Unsere Ruhe hatten nicht alle. Schon vor einigen Minuten bekann ein MAN KAT am Ende der Warteschlange mit dem Hupen. Sein Motivation, selber schnell durchzukommen, führte nun gerade zu einem irrwitzig absurden Schauspiel. Mit Vollgas ins Moor...Nein das schafft auch kein riesger LKW. Und so kam das Geschoss gute 20m weit, um dann sofort hilflos im weichen Schlick festzustecken - Weit entfernt von allen Ankerpunkten und Bergefahrzeugen. Ich schätze mal, die Jungs werden dort eine lange Zeit verbracht haben. Der Herr hatte zwar Hirn vom Himmel geworfen, doch das war just in diesem Moment ausgegangen...

Mit dem Gefühl von 30kg Fangopackung am Körper und einigen Kilo an nicht weiter zu nennnden Bereichen, sprang ich zurück ins Fahrzeug und wir fuhren weiter, was das Zeug hält. Schon am nächsten Loch steckten wir wieder fest, aber nur für Sekunden. Dann war ich schon wieder draußen und hatte einen baum gefunden. Es kehrte Bergeroutine ein. Ich sprang schneller raus, als Patrick heureka rufen konnte. Wir hatten einen Schlamm-Run.

Einige Minuten oder auch Stunden später trafen wir auf ein Wasserloch auf einer großen Freifläche. Etliche Fahrzeuge steckte fest, wir würden warten müssen. Da aber kein CP in Sicht war, erschien es uns clever, eine alternative Route auszuwählen. Stolz umfuhren wir das Hindernis. Leider gab es doch einen CP, nur eben 200m dahinter und leicht unauffällig. Wir übersahen ihn und fuhren direkt weiter Richtung Ziel, wo wir 6.36h nach dem Start unter dem frenetischen Jubel unseres Teams eintrafen. Wir waren schnell, richtig schnell. Die zeit war ein Traum, Picco war streckenweise fassungslos und wir feierten den abend, als wäre uns der heilige Grahl ins Bett gelegt worden.



Erst später kam die Info rein, dass wir einen Checkpoint zu wenig hatten und uns zwei Strafstunden auferlegt wurden. Statt Top10, nur noch Platz 44...Schade. Aber es war ja unsere eigene Schuld und die mussten wir tragen. Dennoch waren wir mit uns erneut zufrieden und natürlich auch mit Lulu, der es weiterhin prächtig ging...Mal abgesehen von den inzwischen komplett versifften Sitzen rotfl

Unser Service bließ erneut die Luftfilter aus und verbaute eine neue Pumpe. Alle Öle wurden gecheckt und das wars auch schon. Wir gingen gemeinsam Abendbrot essen und erwägten eine weitere Dusche. Zusammen am Tisch im Zelt ließen wir die bisherige Rallye mit leuchtenden Augen Revue passieren. Was für eine geile Zeit. All unsere Vorstellungen wurden erfüllt, unser Team harmonierte 24/7 in Perfektion. Wir waren einfach nur glücklich und freuten uns auf den folgenden Tag.

Es ging wieder zeitig ins Bett...Schlaf war wichtig geworden.

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ikletti
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1. Lada Niva BJ 2009
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BeitragVerfasst am: 06.07.2011 18:27:03    Titel:
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Bevor ihr für die nächste Rallye neues Zubehör für die Fettschnecke kauft müsste Grafe mal dringend schickere Beinkleider bekommen ...

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1. Smart
BeitragVerfasst am: 06.07.2011 19:03:03    Titel:
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Ne, ne, das passt schon bei Grafe .... Ja

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StephanMHL
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BeitragVerfasst am: 06.07.2011 19:23:04    Titel:
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Ich gratuliere euch noch recht Herzlich zu hervorragender Platzierung ! Weiter so... Respekt

Viele Grüße
Stephan

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flashman
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BeitragVerfasst am: 06.07.2011 19:42:47    Titel:
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StephanMHL hat folgendes geschrieben:
Ich gratuliere euch noch recht Herzlich zu hervorragender Platzierung ! Weiter so... Respekt


Öhmm...Danke Unsicher
Du meinst sicher den Prolog, oder? Ab da sahen die Plätze, bis auf die Zaganer Sandetappe, ja er mau aus Unsicher

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BeitragVerfasst am: 07.07.2011 16:23:21    Titel:
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Kapitel VI - Kurz und schmerzlos. Oh Fortuna in Diff-Müll für Knackflöte.

Mittwoch morgen 5.30 Uhr in Recz, immer wieder Recz. 100 Grad im Zelt, Leute die mir ans Zelt schiffen und sich Freunde schimpfen. Ich musste in dieser Nacht
zweimal auf den Pott um meine Blase zu entlasten. was war ich alt geworden...Die Knochen klackten, das Kreuz zog, ich kam kaum aus dem Bett und hoffte auch ein
Blitzgewitter mit Abkühlung und Starkregen. Aber so wie eine Pusteblume im Wind ihre Schenkel öffnet und die Blüten verstäubt, führte kein Weg daran vorbei, sich zusammenzureißen, den Iltis aus dem Zelt zu vertreiben und aufzustehen. Irgendwo im Hinterkopf sauste mir auch noch die Fahrerbesprechung rum, die wir verpasst hatten und deren inhalt uns von Henning und Olli übermittelt wurde - Wieder ein Rundkurs, nur ein paar Kilometer länger. Weniger Navigation, mehr Schlamm und Wasser, mehr schnelle Passagen. Klang ganz OK, außer natürlich die fehlende Navigation - was ja mein Steckenpferd is, auch wenn Grafe mich bei Kompasskursen immer anglotzt, als würde ich ihm ein Pfund Katze in Aspik verkaufen wollen.

Wir frühstückten, zogen uns an und bereiteten uns auf den Start vor. Auto war OK, Luftfilter waren ausgeblasen, die Sitze durchgeweicht. Dank der zwei Strafstunden vom Vortag, lagen wir nur im vorderen mittelfeld. Glaube Platz 40 oder irgend etwas in dem Dreh. Wir starteten also eigentlich noch in akzeptabler Position.

Der Stat stand erneut an gleicher Stelle, kurz vor unserem Campingplatz. Wir tankten das Fahrzeug an der Rallye eigenen Tankstelle auf und rollten entspannt gen Torbogen. Dort angekommen begann die übliche Warterei und das gab uns die Chance, über die Mindestlänge von Röcken im Camp zu sprechen. Aber diesen Teil überspringe ich hier mal.

Los gehts, die Countdown-Uhr zählt runter und genau im Moment der Nullzeit, beginnt Patrick mit der Beschleunigung des Fahrzeugs. Einige Meter später erreichen wir den ersten Querweg, dem wir rechts folgen. Ich Nulle den Teilstreckenzähler und wir fahren weiter. Schon nach kurzer Zeit treffen wir auf einen Kompasskurs und wiederum kurze Zeit später erreichen wir das Ende jenen Kurses an einer Art Bunker. Es geht zügig weiter, da sich in unserer Nähe schon etliche Fahrzeuge befinden und wir bei den nächsten Hindernissen selber nicht weit hinten sein wollen. Das erste kleine Wasserloch war dann auch schnell gefunden und ebenso einfach genommen. Das Zweite kam uns dahin gehend sogar extrem bekannt vor. Hier hatte sich Patrick 2006 in großartiger Manier seine Brille an meinem Shirt gerinigt. Achja, das waren noch Zeiten. Wir wollten einfach durchfahren, das könnte ja nicht so schwer sein. Hätte, könnte, sollte, müßte - Fürn Arsch! Mittendrin, statt nur dabei, begann unser Antriebsstrang mit fremdartigen Geräuschen und Rucken. Alles knackte und zuckte. Patrick und ich sahen uns an und ohne das ein Wort fiel, war ich schon raugesprungen, um vom folgenden CP die Auszeichnung für unser Lebenswerk in Empfang zu nehmen. Doch der CP weigerte sich und legte uns nahe, doch erstmal das Loch mittels Winde zu verlassen. Zwar hatte sich hinter uns noch kein Stau mit pöbelndem Mob gebildet, der uns mit Fackeln in der Hand folgen würde, aber wir verließen die Grütze dennoch schnell und winchten uns aus der Fahrspur heraus an den Rand.

Was jetzt folgt, kennt jeder, der einmal im Hochsommer in der DDR Melonen kaufen wollte - Es wurde eng! Wir diagnostizierten Zahnausfall am Differential. Um sicher weiterfahren zu können, demontierten wir die Kardanwelle (was für ein Gefummel dank Spezialschrauben am Flansch oben) und die beiden Steckwellen. Während dessen fuhren hinter unseren Füßen riesige LKWs mit Karacho durchs Loch.



Nunmehr ausgestattet mit veritablem Frontantrieb, beschlossen wir die Auslassung der folgenden CPs und planten die schnelle Rückführung ins Ziel. Unser Weg führte uns zurück über die Kompasskursstrecke, auf der wir ein wildes Treiben verirrter und verwirrter Teilmehmer beobachten konnten. Gegen Mittag standen wir dann vorm Ziel der Etappe. leider hieß das noch immer "Start", was uns aber bis dahin kein weiteres Kopfzerbrechen bereitete. Wir beendeten die Etappe in Bestzeit...OK, ohne die meisten CPs - Aber Hauptsache aus eigener Kraft im ziel und kein Ausfall. Unser Service war irritiert über die frühe Heimkehr. Weinende Männer standen am Weg und salutierten uns die letzen Meter ins Camp.

Dort angekommen, begannen wir schnellstmöglich mit....Hmm...Öhmm...Nichts! Wir fuhren erstmal in den Ort (Chochoszno), um Leckerein einzukaufen. Parallel stand die Fettschnecke 2 noch da und wurde gerade für den verspäteten Start gerichtet. Einige Wraps, Shopping im örtlichen KFZ Megastore und beim Lidl später, kamen wir zurück ins Camp und widmeten uns gestärkt der Reparatur des Differentials. Leider war das gar nicht so einfach, denn wir hatten hinten ein 24 Spline System und unsere ARB Sperre war ebenfalls dabei zerbrochen. Uns fehlte ein Diff, denn Rückrüsten auf 10 Spline Rover original wollten wir "eher nicht". Da kam der Retter in der Not, der Holländische Held unserer Zeit - Nino. Er empfahl und den Besuch beim Blitz Holland Team. Uns heureka, 10min und 200 Euro später, hatten wir einen neuen DIFF-Korb. 24 Spline, 4Pin HD. Besser gings nicht.

Sofort begannen wir mit dem Zusammenbau:




Warum unser Diff aufgegeben hatte, wussten wir nicht. Vielleicht eine Vorschädigung aus den letzten Jahren? Wirklich Last kam im Wasserloch nicht drauf. Andererseits war es inzwischen das schwächste Glied im Strang. Alles andere war fast wie beim LKW dimensiert. ATG, VTG, Kardanwellen, Achswellen etc...Nur das Differnetial war (mit Sperre) serie.

In dem Augenblick rief Anthrax an. Vorderachsschaden im gleichen Wasserloch. Sie wollten wissen, wie sie am besten heim kommen. Welche Ironie? Sie erreichten ebenfalls das Ziel, das nun auch Ziel hieß.

Da auch das Getriebe scheinbar komische Geräusche von sich gab, wir waren uns da nicht sicher, wurde auch ein präventiver Ölwechsel von Picco angeordnet. Das entwickelte sich aber zum echten problem, denn die Ölwannendichtung wollte nicht halten und drückte sich immer wieder nach außen. Wir arbeiteten bis in die Nacht, um alles dicht zu bekommen.



Zeit ins Bett zu gehen. Heute hatten wir so richtig abgeloost. Anstatt morgen zeitig in die Marathonetappe starten zu können, waren wir nun ganz hinten. Zu allem Überfluss, schrieb man uns auch noch eine nicht beendete Etappe zu, während Team Anthrax kurzzeitig auf Platz drei geführt wurde. Wir waren zu müde für einen Protest :-))
Morgen würde es ein langer Tag werden. Früh aufstehen, 500km Hannibal Etappe, Campverlegung, alles auf einmal. Ab ins Bett hieß es nun. Und während die Sonne hinter dem Horizont schon ihr Bett gefunden hatte, kamen auch wir nach und verschwanden in den Wurfzelten, unserer kleinen Heimat, hier im fernen polnischen Outback...

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mezzzo
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BeitragVerfasst am: 07.07.2011 17:34:43    Titel:
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Schön geschrieben, nur den zweiten Absatz will ich mir nicht bildlich vorstellen, ihr solltet euch wirklich erst anziehen und dann zum Frühstücken gehen rotfl

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#32
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ich-fred
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BeitragVerfasst am: 07.07.2011 18:34:42    Titel:
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mezzzo hat folgendes geschrieben:
Schön geschrieben, nur den zweiten Absatz will ich mir nicht bildlich vorstellen, ihr solltet euch wirklich erst anziehen und dann zum Frühstücken gehen rotfl


Dafür rotfl YES

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Viele Grüße
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BeitragVerfasst am: 08.07.2011 07:44:58    Titel:
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schon ewig nicht mehr so gelacht! rotfl rotfl rotfl rotfl rotfl rotfl rotfl


extrem unterhaltsam....
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BeitragVerfasst am: 09.07.2011 20:07:11    Titel:
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wo bleiben den die letzten 2 Kapitel?

super zum lesen und hört sich sehr spannend an
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