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Owatrol
...damit das mal ein Ende hat.

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Liebling
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...und hat diesen Thread vor 250 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 10.06.2024 17:47:52    Titel:
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Wenn du selbst in Erwägung ziehst, Brantho-Korrux und/oder Nitrofest zu verarbeiten; warum ziehst du nicht ebenso in Erwägung, einen 2K-EP-Primer zu verarbeiten?

Es ist Sommer, die Temperaturen passen und 2 Komponenten zusammenkippen und umrühren wirst du doch wohl schaffen...?

Musst du nicht mal mit der Pistole verarbeiten. Geht auch mit dem Pinsel.

Mit der Unterbodenschutzpistole umgehen kannst du auch selbst. Einfach alles abdecken oder abkleben, wo das Zeug nicht drauf soll. Die Pampe läuft und tropft nicht. Da kann man nichts falsch machen (höchstens schlechtes Material kaufen).
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Offroadmarcel
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1. Audi A6 2.5TDI Quattro
2. Nissan Patrol Y60 Station Wagon 2,8
BeitragVerfasst am: 10.06.2024 19:47:45    Titel:
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Da ich ja schon seit geraumer Zeit in der Bundeswehr Abteilung arbeite, bin ich in Kontakt mit deren Fahrzeugen.
Alle aktuellen LKW (UTF, ehemals 5,7,10 Tonner), haben als Rostschutz an Karosse, Unterboden und Rahmen Dinitrol.
Ich hab’s selbst noch nicht verarbeitet, aber das Zeug ist sehr geil.
Es trocknet vollständig, haftet und ist sehr robust.
Haben wir derzeit als 60l Fass, gibt es aber auch als Spraydose.
In wie weit die Stellen 100% Rostfrei sein müssen/sollen kann ich leider nicht sagen.

Btw., das „alte“ braune Wachs (müsste von Mercedes sein), welche alle 2 Tonner (Unimog 1300) und auch die anderen Tonner und LKW hatten, ist auch super. Klebt aber wie hulle.
Am Arm ergibt das mit einem Streifen Papier ein super waxing. rotfl

_________________
Gruß der Marcel Winke Winke

"Junge, mach Fett an die Schrauben, du bist doch kein Trockenbauer!"
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XJDennis
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1. Land Rover 90TDi ROW
2. 110TDi
3. Jeep XJ 4,0i
4. Subaru Forester
5. Kubota B7001
6. Beta RR 390 MY18
7. Yamaha XJR1300SP
8. div. Anhänger
BeitragVerfasst am: 11.06.2024 08:33:54    Titel:
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Bürohengst hat folgendes geschrieben:
Ich wollte das mal aufgreifen.

Das Problem mit nahezu allen Produkten ist, dass niemand sie verarbeiten will. Ich möchte z.B. gern einmal "Unterboden komplett". Es soll keine 5stellige Summe kosten und länger als 2 Jahre halten.

Von 2 Anbietern habe ich das Angebot: Reinigen (Hochdruckreiniger, Korund-Strahlen bzw. TRockeneis), Fertan Rostumwandler, UBS (Elaskon bzw. Innotec), ab 2.400 € aufwärts. Nach dem, was Team-Wildsau zu seinen Erfahrungen mit Fertan geschrieben hat, möchte ich das eher nicht.

Andere Anbieter schwören auf Dinitrol, ab 3.000 € aufwärts.

Das Problem: jeder verarbeitet nur, was er kennt. Eigentlich will ich ja auch keinen UBS, sondern einen Farbauftrag. Alles andere verbindet sich mit dem Dreck und fällt irgendwann ab.

Kein einziger Lackierfachbetrieb, den ich gefragt habe, bietet eine Lackierung des Rahmens bzw. des Unterbodens am nicht demontierten Fahrzeug an, schon mangels Bühne nicht. Toll wäre eine Lackierung mit Naviton, aber das wird aus besagten Gründen wohl nichts.

D.h., man macht es selbst und ist dann auf leicht zu verarbeitende Produkte angewiesen, die etwas Restrost verzeihen. Und da kommt dann nicht so ganz viel in Frage. Ich habe jetzt einen mobilen Strahlbetrieb an der Hand, dem man aber eine Bühne stellen muss. Das bekomme ich noch hin. Zum anschließenden Auftrag: Nach ganz viel Lesen, youtube-Videos etc. kommen folgende Methoden in Frage:
1. Brantho-Korrux 3in1 bzw. Nitrofest in 2-3 Schichten,
2. Owatrol (wo Restrost) und dann Brantho Korrux (wo wir beim Thema des Threads sind),
3. Brunox Epoxy (wo Restrost) und dann Brantho Korrux,
4. TimeMaxx Paint Repair (wo Restrost oder blankes Metall) und dann TimeMaxx Color

In den Youtube Videos ergab sich kein Vorteil von und 2. und 3. gegenüber 1., eher im Gegenteil.

Ich tendiere daher zu 4. Entweder mache ich das selbst (ich würde dabei Hilfe von jemandem bekommen, der mit Lackier- bzw. Unterbodenschutzpistole umgehen kann) oder jemand aus der Fraktion "Fertan+UBS" würde mal TimeMaxx ausprobieren, was nach derzeitigem Stand klappen könnte.

Worauf ich hinaus will: Tolle Produkte (2K-Supderduperrostschutzprofizeugs) sind gut und schön, nützen aber nichts, wenn niemand sie zu vertretbaren Konditionen verarbeiten möchte.


Waschkraft Westerwald bietet sowas an, Strahlen, Grundieren und Beschichten. Findest du auch auf Facebook. Ähnliches bieten auch andere an.

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Bürohengst
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1. Nissan Patrol Y61
2. EX-Nissan Terrano II 2.7 TDi
BeitragVerfasst am: 13.06.2024 15:06:42    Titel:
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Ich frage mich schon manchmal, warum Maler/Lackierer ein Lehrberuf mit 3jähriger (?) Ausbildungszeit ist, wo es doch so einfach sein soll... Ja Nix für ungut. Winke Winke

@xjDennis: Danke für den Tipp, das wäre schon das Richtige. Ist von hier mindestens 2 x 1,5 Tage für Auto bringen und holen.

Ich erwarte derzeit ein Angebot von einem lokalen Anbieter.

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Big Blue "The Mighty" Patrol
Y61, 3,0l Automatik, 285/75 R 16, OME + 5 cm, 30 mm Spurverbreiterungen, Unterfahrschutz von Lenkung bis VTG, CB-Funk, Rockslider, Snorkel, Seilwinde, "mit ohne" hintere Stoßstangenecken, Stabidisconnect manuell, ASFIR winch bumper ...

Sag' nicht "Jeep" dazu! ...und nein, es heißt nicht Pättrol. Wirklich nicht! Die Betonung muss auf die 2. Silbe. Danke!
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Bürohengst
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1. Nissan Patrol Y61
2. EX-Nissan Terrano II 2.7 TDi
BeitragVerfasst am: 14.06.2024 13:20:56    Titel:
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Boah, habe jetzt Angebot über 5.000 € zzgl. Material, ist aber voll der Overkill (der arme Rost):
Mechanische Rostentfernung, 2 x TimeMax Paint repair auf betroffene Stellen
2x TimeMax Color
2x Time UBS Strong Nr. 2
Hohlräume mit TimeMax Revolotion No.1 bzw. (oberhalb Schwellerkante) TimeMax Fett 2000

Das ist so in Absprache mit TimeMax entwickelt worden. Für das volle Programm finde ich den Preis grds. zwar i.O, aber meine Güte, 4-6 Schichten ... Nee, oder? Hau mich, ich bin der Frühling

Kommt mir ein bißchen vor, wie die BUNker in der Wolfsschanze: Warum haben die 6-8 m dicke Betondecken? Weil die deutschen Betonhersteller dem Österreicher erzählt haben, viel hilft viel! Vor allem auf deren Konto! Ja

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Liebling
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...und hat diesen Thread vor 250 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 14.06.2024 15:01:55    Titel:
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[quote="Bürohengst"]Ich frage mich schon manchmal, warum Maler/Lackierer ein Lehrberuf mit 3jähriger (?) Ausbildungszeit ist, wo es doch so einfach sein soll... Ja Nix für ungut. Winke Winke [quote]

Unterbodenschutz spritzen "lernst" du als Maler und Lackierer nur in Ausnahmefällen. Was willst du da auch lernen? Das spritzt man einfach da hin, wo man es haben will. Einzig für den Steinschlagschutz auf den Schwellern muss man etwas üben - aber auch nur, damit es gleichmäßig aussieht.

Beim Unterboden ist die Optik egal. Saubermachen, Rost entfernen, blanke Stellen grundieren, evtl. Nähte versiegeln, Deckbeschichtung drauf. Da muss man nichts für können. Reine Fleißarbeit.

Einer meiner Gesellen in der Ausbildung war übrigens gelernter Tankwart - mit Gesellenbrief. Die Ausbildung dauerte 2 Jahre - so richtig mit Berufsschule und Gesellenprüfung.

Ich tanke trotzdem nach wie vor selbst.
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marcboessem
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BeitragVerfasst am: 14.06.2024 19:19:25    Titel:
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Tallboy, Grandslam; also Notwendigkeit bestand schon, auch wenn die Langstreckenbomber der Westalliierten kaum bis dort vordringen konnten.
Ich behandele meine Kiste aber auch mit mindestens 4 Schichten dies und das. Und da ist schon Unterbodenschutz drauf. Alt UBS einweichen, unterwandern lassen, Weichversiegelung, Halbhartversiegelung in farbig. Ist eine Wissenschaft für sich, grenzt schon Okkultismus.
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Panther
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1. Enduro
BeitragVerfasst am: 10.07.2024 06:58:01    Titel:
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Was hier im Thread noch gar nicht erwähnt wurde:

Der TE schreibt hier immer wieder, dass Owatrol von anderen Nutzern als "besser" eingestuft wird, als andere, neuere Produkte. Das habe ich hier noch nicht von jemandem lesen können...

Ich nutze gerne Owatrol für zwei Dinge:
1. Meinen Balkontisch aus Holz
2. Für die Behandlung von Roststellen, die danach nicht klebrig sein sollen und für deren Behandlung ich nur ganz wenig Zeit habe.

Zu 2.:
Zum Beispiel Schlossträger im Motorraum. Eine relativ anständige Behandlung von Rosttellen würde mich vermutlich 5-7 Stunden kosten.
Die Roststellen (wie viele andere Autobesitzer) unbehandelt lassen, ist keine Option.
Den losen Rost wegkratzen und mit Owatrol einpinseln dauert vielleicht 25Minuten. Danach ist das Weiterrosten stark eingedämmt und ich kann sogar regelmäßig prüfen wie der Stand der Dinge ist. Andere Produkte (die ich kenne) würden die Roststellen so abdecken, dass die Roststellen unbemerkt weiterrosten könn(t)en.

Ich denke im privaten Bereich mit begrenzten finanziellen Mitteln und mit begrenzter Zeit ist oft ein Kompromiss gefragt.

Für mich ist Owatrol oft ein Kompromiss zwischen ich mache nichts, weil keine Zeit und einer professionellen Lösung die entweder viel zu teuer und/oder zu zeitaufwändig wäre.

Schöne Grüße
Panther
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Liebling
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...und hat diesen Thread vor 250 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 10.07.2024 08:51:35    Titel:
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Zu 2.: Es gibt viele Materialien, die nicht klebrig sind. Wenn das das einzige Argument ist und man hindurch sehen können soll: Hartwachs oder Spraydosen-Klarlack

Wenn Farbton bzw. Durchsichtigkeit keine Rolle spielen, wäre auch hier ein 2K-EP-Primer dem Owatrol überlegen (und wahrscheinlich auch jede andere Rostschutzgrundierung).
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ichgebgas
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BeitragVerfasst am: 10.07.2024 09:28:35    Titel:
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Liebling hat folgendes geschrieben:
Wenn Farbton bzw. Durchsichtigkeit keine Rolle spielen, wäre auch hier ein 2K-EP-Primer dem Owatrol überlegen (und wahrscheinlich auch jede andere Rostschutzgrundierung).

Auch hier gilt: es kommt darauf an. Owatrol ist nicht als Grundierung geeignet. Sehr wohl aber zur Auffüllung und luftdichten Verschließung von RostPoren geeignet. Mir ist kein 2K Primer bekannt, der diese Kriechfähigkeit besitzt.

Owatrol als Primer zu verwenden wäre das Produkt falsch angewendet:
2K Primer zur Rostbehandlung auf Rost ist ebenfalls falsch angewendet.
Bei beiden Varianten hat man in absehbarer Zeit wieder das gleiche Problem.

Dinitrol:
Damit habe ich Langzeiterfahrung. Direkt auf Rost bringt das nichts. Auch nur Owatrol drunter bringt nichts, da beides nicht luftdicht ist, es also weiter rostet, wenn auch zeitverzögert. Aber Dinitrol auf eine versiegelte Fläche als Unterbodenschutz ist tatsächlich ziemlich haltbar. Ich habs immer dick mit dem Pinsel verarbeitet. Hier kommt es auch die Schichtdicke an. Bei der Spraydose muss man wirklich oft drüber, ist aber natürlich für Ecken eine gute Lösung.

TimeMax:
Von denen habe ich mir vor Jahren auch mal eini Angebot machen lassen. Für einen hochwertigen Oldtimer ist das sicher sinnvoll. Für ein Auto, was auch mal abseits von Asphalt unterwegs ist, wird das nicht ewig halten und dann müsste das neu gemacht werden. Ist halt eine Geldfrage. Ich habe vor vielen Jahren TimeMax Body ausprobiert und habe sehr gute Erfahrungen damit machen können. Ich habe das dem Einsatzzewck entsprchend als oberste Schicht über allen Lackschichten in den Radhäusern. Das fühlt sich an wie eine transparente, elastische Schicht Plastik. Darüber ist noch dick Dinitrol. Bis jetzt habe ich auch nach Jahren an endlosen Schotterpisten, Sand usw. keinen Durchschlag. 100% ist das trotzdem nicht, an der Kante des Radhauses ist mal lautstark ein größerer Stein gekracht. Der hat was weggesprengt. Da muss man halt gleich ran, denn was Wasser diese Schichten unterwandert, wird man das erst sehen, wenn der Rost das Radhaus komplett weggefressen hat unud man nur noch einen Bogen aus Farbschichten hat.

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Liebling
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...und hat diesen Thread vor 250 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 10.07.2024 10:05:40    Titel:
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Es ging doch nicht darum, Owatrol als Primer zu benutzen, sondern darum, mit einem nicht klebrigen Material das Weiterrosten zu bremsen oder zu verhindern. Ich behaupte, dass kann auf jeden Fall ein 2K-EP-Primer besser als Owatrol und sehr wahrscheinlich können das auch andere Rostschutzprimer besser als Owatrol.

Die Kriechfähigkeit von Primern und anderen Beschichtungen ist von der Konsistenz abhängig. Wenn du einen Primer stärker verdünnst als das verarbeitungsfertige Owatrol, kriecht er auch besser.

Du schreibst übrigens oben, dass Owatrol zur "luftdichten Verschließung von Rostporen geeignet" ist und 2 Absätze darunter, dass Owatrol "nicht luftdicht ist".

Ich verstehe darunter, dass du daran glaubst, dass Owatrol das kann, was du dir wünschst bis du bemerkst, dass es das doch nicht kann. Fehlt nur die Erkenntnis, dass es von Anfang an nicht mehr als eine Hoffnung war.
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ichgebgas
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BeitragVerfasst am: 10.07.2024 11:36:02    Titel:
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Liebling hat folgendes geschrieben:
Du schreibst übrigens oben, dass Owatrol zur "luftdichten Verschließung von Rostporen geeignet" ist und 2 Absätze darunter, dass Owatrol "nicht luftdicht ist".

Ich verstehe darunter, dass du daran glaubst, dass Owatrol das kann, was du dir wünschst bis du bemerkst, dass es das doch nicht kann. Fehlt nur die Erkenntnis, dass es von Anfang an nicht mehr als eine Hoffnung war.


Da Owatrol für mich keinen Religionsersatz darstellt, hält sich mein Glaube daran auch in Grenzen.

OK, ich war nicht so ausführlich, daher kann man das auch missverstehen wollen. Poren auffüllen und verschließen funktioniert, braucht aber eine zusätzliche Beschichtung, die das an der Oberfläche luftdicht/wasserdicht versiegelt. Dinitrol ist dafür nicht geeignet.

Du merkst schon, dass wir uns im Kreis drehen. Was bei diesem thread nicht anders zu erwarten war Hau mich, ich bin der Frühling

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Liebling
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BeitragVerfasst am: 10.07.2024 15:07:25    Titel:
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ichgebgas hat folgendes geschrieben:


Poren auffüllen und verschließen funktioniert, braucht aber eine zusätzliche Beschichtung, die das an der Oberfläche luftdicht/wasserdicht versiegelt.


Und woher nimmst du die Erkenntnis, dass man mit Owatrol irgendwelche Poren besser und langfristiger auffüllen kann als mit einer Rostschutzgrundierung, einem beliebigen Kunstharz oder EP-Spachtelmasse?

Beschichtungen, die eine luftdichte oder wasserdichte Oberfläche bilden, gibt es im PKW-Bereich nicht. Wasserdampf diffundiert auch durch eine aktuelle Neuwagenlackierung bis aufs Blech hindurch. Dass die Autos nicht rosten, liegt an der Passivierung der Blechteile durch die Phosphatierung.

Bei EP-Primer funktioniert es über den alkalischen pH-Wert. Rost benötigt ein saures Milieu.

Und bei Owatrol? Wie funktioniert es denn da? Es lässt den Wasserdampf bis aufs Blech. Und warum sollte das Blech jetzt nicht mehr rosten?
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BeitragVerfasst am: 12.07.2024 08:41:26    Titel:
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Liebling hat folgendes geschrieben:
ichgebgas hat folgendes geschrieben:


Poren auffüllen und verschließen funktioniert, braucht aber eine zusätzliche Beschichtung, die das an der Oberfläche luftdicht/wasserdicht versiegelt.


Und woher nimmst du die Erkenntnis, dass man mit Owatrol irgendwelche Poren besser und langfristiger auffüllen kann als mit einer Rostschutzgrundierung, einem beliebigen Kunstharz oder EP-Spachtelmasse?

Beschichtungen, die eine luftdichte oder wasserdichte Oberfläche bilden, gibt es im PKW-Bereich nicht. Wasserdampf diffundiert auch durch eine aktuelle Neuwagenlackierung bis aufs Blech hindurch. Dass die Autos nicht rosten, liegt an der Passivierung der Blechteile durch die Phosphatierung.

Bei EP-Primer funktioniert es über den alkalischen pH-Wert. Rost benötigt ein saures Milieu.

Und bei Owatrol? Wie funktioniert es denn da? Es lässt den Wasserdampf bis aufs Blech. Und warum sollte das Blech jetzt nicht mehr rosten?


Ej jetzt holst du aber wieder steile Thesen aus dem Keller, wenn Wasser und Luftfeuchte durch Lacke difusiert würde alles in kürzester zeit wieder rosten, vorallem Nach und Altlackierungen, das ist doch unfug. Hau mich, ich bin der Frühling
Genau so unfug ist es das du Owatrol gleichsetzt mit der Schutzwirkung von Spraydosen Klarlack Hau mich, ich bin der Frühling
Jeder der mit Dosenklarlack mal iwas schützen wollte, wie zB neue Stossdämpfer etc der weiß das das nicht lange gut geht.
Owatrol ist wie oben beschrieben ein gutes Mitttel um mit wenig aufwand Rost zu Stoppen, es braucht halt Tage um zu trocknen, kann dadurch aber gut in den Rost und Doppelungen einziehen. Viele andere schnell trocknende DInger decken den Rost mehr oder wenig nur gut ab und überlagern ihn, Wachse zB auch, Mike Sanders im grunde auch, erst Öle wie Fluid Film ziehen richtig ein.
Du schreibst immer ein Zeug Nee, oder? , als wenn dein Wissen auf Autolackierer Ausbildung im 2. Lehrjahr in 2023 basiert.
Natürlich ist eine 2K EP Grundierung gut und haltbar, hat halt super gute Hafteigenschaften, mehr aber auch nicht, es deckt Rost nur ab, ist per se kein Roststopper oder sonstwas, wie soll etwas in Rost einziehen das in 30min abgebunden hat??
Dein Fachwissen, ist nicht auf Altautos und Oldies anzuwenden und murks, das ist wischi waschi Autolackierbude gerede, Farbe drauf abfahrt...............

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Liebling
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BeitragVerfasst am: 12.07.2024 12:12:05    Titel:
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@ Dennis

Ich würde gerne wissen, woher deine Weisheiten stammen? Aus einer fachbezogenen Ausbildung kann es ja nicht sein....?

Wenn Grundierungen für die Haftung zuständig sind und Autolack wasserdicht ist .... wozu dient dann bei Neuwagenlackierungen der Füller? Das Blech ist glatt, Rostporen, Schleifriefen o.ä. gibt es nicht ....?

Wenn es Unfug ist, dass Wasserdampf durch Autolacke bis auf Blech diffundiert, dann haben die Verfasser von Autolackierer-Fachliteratur entweder weniger Ahnung als du oder sie schreiben bewusst die Unwahrheit. Beides fällt mir schwer, zu glauben.

Abgesehen davon habe ich doch erklärt, warum das Blech trotzdem (normalerweise) nicht rostet - bezogen auf Neuwagenlackierungen und auf Restaurationen mit EP-Primern (wobei letztere tatsächlich relativ diffusionsdicht sind - realtiv!).

Die Trockenzeiten von 2K-Produkten kann man einstellen. Dafür gibt es verschiedene Härter, die zum Teil Tage brauchen, bis das Material fest wird. Und dass das Fett von Mike Sanders nicht einzieht, können auch nur Leute behaupten, die damit keine Langzeiterfahrung haben.

Ich hatte übrigens, auch wenn es lange her ist, meine theoretische Lackiererprüfung als Jahrgangsbester und die praktische Prüfung als Zweitbester abgeschlossen. Gelernt habe ich in einem Betrieb, in dem wir immer auch Karosserie-Restaurationen gemacht haben - etwa zu 20%.

Marcboessem hatte weiter ober das Wort "Wissenschaft" benutzt. Ich warte seit Jahren auf einen wissenschaftlichen Nachweis, dass die Owatrol in Bezug auf Rost angedichteten Eigenschaften mal von jemandem in einem realistischen Vergleichstest nachgewiesen werden - vor allem im direkten Vergleich mit anderen Produkten. Daran hat aber offensichtlich nicht mal der Hersteller Interesse. Wahrscheinlich weil sie ganz gut damit leben können, wenn die Kunden nur daran glauben.
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