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Heckstoßstange, Ersatzrad und Gewichtsverteilung


 
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transafrica
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...und hat diesen Thread vor 5 Tagen gestartet!


Fahrzeuge
1. Defender 130 td5 Bushcamper
BeitragVerfasst am: 22.09.2022 12:34:01    Titel: Heckstoßstange, Ersatzrad und Gewichtsverteilung
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Hallo zusammen,
ich habe am Defender 130 eine ziemlich massive Heckstoßstange "Outback Extreme" aus Südafrika mit Reserveradhalter, was ziemlich praktisch ist, weil
- Ersatzrad ist verstaut
- Stoßstange dient gleichzeitig als Stufe / Tritt für die Kabine
- Ausziehbare Stufe
- Schutz für das Fahrzeugheck

Was mich stört:
- Das extrem hohe Gewicht von schätzungsweise 50-80kg ohne Rad
- Mieser Böschungswinkel gerade mit montierter ausziehbarer Stufe
- Dass dieses massive Teil inkl Rad als Hebel an der neuen geschweißten Hecktraverse hängt (Stahl Hecktraverse maximal 2mm, Stahl Stoßstange 4-5mm) und ich mir dort echt Gedanken um die Stabilität der Hecktraverse mache

Gewicht linke Fahrzeugseite: 1650kg, rechts 1520kg. Urlaubsfertig inkl 80l Wasser und zwei Kindern, Tank 3/4 voll

D.H. dass das Fahrzeug links 130kg schwerer ist als rechts.
Links: Ersatzrad, schwerer "Küchen" Schrank
Rechts: Sandbleche, Markise

Meine Überlegung ist, das komplette Teil abzubauen und das Rad vorne auf das Hubdach zu legen, und hinten eine Art ausziehbare / klappbare Heckleiter zu montieren um vernünftig in die Kabine zu kommen.
Dann geht der Fahrzeugschutz hinten natürlich gegen Null.

Was ist besser vom Gewicht, die schwere Stoßstange mit Rad ganz hinten montiert, oder die Stoßstange weg und das Rad aufs Dach?
Wie denkt ihr darüber? Wäre sehr an fachkundiger Meinung Dritter interessiert!

PS falls das Relevant ist, der Defender wird nächstes Jahr im südlichen Afrika bewegt.



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imdek
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1. LandCruiser 100
2. Suzuki Vitara Hummingbirg
3. Pajero V20
BeitragVerfasst am: 22.09.2022 13:32:44    Titel:
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Probier mal das Rad nach oben zu legen (und auch runter zu bekommen).
Es ist nicht so einfach, vor allem wenn das Rad etwas größer / schwerer ist. Mit z.B. einem 35" auf 15-er Stahlfelge ist es alleine sehr sehr kompliziert.

Wenn's geht - würde ich auch aufs Dach packen.
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Bürohengst
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1. Nissan Patrol Y61
2. EX-Nissan Terrano II 2.7 TDi
BeitragVerfasst am: 22.09.2022 13:57:01    Titel:
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Das würde mich auch mal interessieren, wie man ein 33er Rad (oder größer) mit ca. 45 kg rauf und wieder runter bekommt, ohne Schäden zu verursachen. Konnte mir in der Apotheke auch niemand verraten, nachdem ich wegen einer katalogmäßig aufgerödelten M-Klasse (edit: sorry, X-Klasse) nachgefragt habe.

_________________
Big Blue "The Mighty" Patrol
Y61, 3,0l Automatik, 285/75 R 16, OME + 5 cm, 30 mm Spurverbreiterungen, Unterfahrschutz von Ölwanne bis VTG, CB-Funk, Rockslider, Snorkel, Seilwinde, IOD Lenkungsdämpfer-Kit, "mit ohne" hintere Stoßstangenecken, Stabidisconnect manuell ... und jetzt ganz neu: die automatische Kühlwasserstandsreduzierung ist ausgebaut!

Sag' nicht "Jeep" dazu! ...und nein, es heißt nicht Pättrol. Wirklich nicht! Die Betonung muss auf die 2. Silbe. Danke!


Zuletzt bearbeitet von Bürohengst am 23.09.2022 13:56, insgesamt einmal bearbeitet
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Liebling
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BeitragVerfasst am: 22.09.2022 15:28:10    Titel:
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Runter dürfte doch kein Problem sein....?
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imdek
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1. LandCruiser 100
2. Suzuki Vitara Hummingbirg
3. Pajero V20
BeitragVerfasst am: 22.09.2022 15:33:51    Titel:
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Doch. Man muss zuerst hochklettern, dann das Rad "abseilen" und das noch mit einem Abstand zu Karosse.
Einfach runterwerfen ist auch problematisch - das Rad springt und fliegt in eine unbestimmte Richtung.
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Liebling
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BeitragVerfasst am: 22.09.2022 15:58:17    Titel:
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Druck ablassen - dann springt es nicht.

Wer mit einer 80 kg-Stoßstange rumfährt, kann auch einen Minikompressor spazieren fahren.
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Caruso
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1. Disco 300 TDI
2. Disco 300 TDI
BeitragVerfasst am: 22.09.2022 16:41:10    Titel:
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Bürohengst:die meisten Defender haben Riffelblech auf Motorhaube und Kotflügel.
Da stellt man das Rad drauf,steigt über die Stoßstange auf den Kotflügel und stellt das Rad aufs Dach.
Kann man rückwärts genauso machen oder einen Bergegurt durch die Felge ziehen
und das Rad vom Dach treten.

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transafrica
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...und hat diesen Thread vor 5 Tagen gestartet!


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1. Defender 130 td5 Bushcamper
BeitragVerfasst am: 22.09.2022 22:21:22    Titel:
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Hallo,
der Defender ist soweit verriffelt, und da wo kein Riffelblech ist, ist der Lack eh fix und fertig.

Ich sehe das Problem eher im Gewicht vom Rad selbst, aber das stemmt man ja nicht täglich da hoch und wieder runter.
Niemand der so eine Stoßstange sinnvoll findet? Die gefahrene Reifenbreite ist 285, Felgengröße müsste ich nachschauen.
Ob ich das Hubdach dann noch hochbekomme ist die nächste Frage.
Kennt jemand klappbare Heckleitern die für einen 130er in Frage kommen könnten?



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Liebling
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BeitragVerfasst am: 22.09.2022 22:45:35    Titel:
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Wenn du mit einer 4-5 mm dicken Stoßstange mal mit etwas zu viel Schwung gegen einen Baum fährst, bleibt die Stoßstange heile und dein Rahmen ist krumm.

Aus diesem Grund würde ich damit nicht durch die Gegend fahren - egal, wie praktisch das Ding auch immer sein mag.
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BeitragVerfasst am: 22.09.2022 23:07:31    Titel:
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Du hast gerade die Wahl zwischen Pest und Cholera. Gewicht ist immer Gift. Auf dem Dach meiner Meinung nach noch schlimmer als am Heck. Probier das auf dem Dach einfach aus und entscheide dann. Ich fahre nicht mit Dachlasten jedweder Art weil mich das Fahrverhalten nervt.

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BeitragVerfasst am: 23.09.2022 00:09:40    Titel:
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Ich hatte lange Zeit meinen 31er auf dem Dach. War im Schadenfall eine miese Wuchterei.
Meine 255/85R16 mit Stahlfelge wiegen 45Kg, weder will ich die auf das Dach wuchten, noch will ich die als
Dachlast haben, ein 4x4-Womo ist schon hoch genug im Schwerpunkt.
Und mit dem aufstellen vom Dach sprichst Du einen weiteren entscheidenden Punkt an. Und ob die ganze Mimik vom
Aufstelldach auf diese Dachlast ausgelegt ist (unter Geländebedingungen!) ist auch ziemlich fraglich.
Peinlich, wenn Dir in der Pampa das Dach auf Halbmast geht... Nee, oder?

Da ist die leider ziemlich schwere Stoßstange für mich das kleinere Übel. Der Klapptritt darunter ist allerdings schon etwas suboptimal!

Stefan

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BeitragVerfasst am: 23.09.2022 08:27:52    Titel:
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Ich würde einfach die Trittstufe eliminieren und einen Haushalts-Klapptritt (bei uns heißen die Dinger Oma-Killer) hinten in der Kabine unterbringen. Die Stoßstange mit den geschätzten 130kg inclusive Rad ist echt das kleinere Übel. Aber da ein 130er mit Kabine sowieso nicht das Geländewunder ist, bringt dich das Gewicht am äüßersten Ende des Fahrzeugs nicht großartig in Schwierigkeiten.
Solange das Fahrwerk das verpackt bekommt. Da braucht es was amtliches wenn das pistenfest sein soll.

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patrol-gu
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BeitragVerfasst am: 23.09.2022 09:19:32    Titel:
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Hi,
Mach doch die Stoßstange leichter. Du musst an der statischen Last sparen, um die Dynamik in den Griff zu bekommen.
Schau dir den Bereich an, wo dein Fahrzeug Geschütz sein soll (muss) und verändere die Materialstärken.

Und um dein Heck solltest du dir auch keine Sorgen machen, das Heckteil hat zirka 3 mm Materialstärke.
Wenn etwas passiert, ist die Krafteinleitung am Drehpunkt.
Federdom, oder da, wo der Rahmen vor dem Drehpunkt einen Bogen beschreibt.
Für die ganz Fürsorglichen, besteht die Möglichkeit diese neuralgischen Punkte zu verstärken.
Tower Brace für die Dome, und wenn das nicht reicht durch ein Chassis Bracing im hinteren Bereich.
Mit dem Rad auf dem Dach wäre ich vorsichtig, so ein Rad kann locker zwischen 32 kg Alu und 43 kg Stahl, jeweils Nissan
8x18 mit 265/75 R16 (31-33 Zoll) Bereifung wiegen.
Und das Ding auf der Haube sieht ja ganz gut aus, aber die Sicht ist bestimmt ziemlich bescheiden, und auch da wirst du immer mit dem Gewicht und der Dynamik kämpfen.
Grüße Thomas

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