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180-Grad-Markise
Erfahrungen mit 180°-Markisen

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ReiseRex
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BeitragVerfasst am: 15.06.2021 02:11:42    Titel: Ausprobiert
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So, vergangenes WE war ich mal wieder unterwegs; und aufgrund der wolkenbrüchelnden Witterung konnte ich die Darche-Markise das zweite mal prima "richtig" ausprobieren; diesmal kam noch ordentlich (norddeutscher) Wind dazu.

Also:
• Nach wiederholtem Auf- und Abbauen verdichtet sich mein erster Eindruck, dass das Ding wirklich schnell auf- und wieder abgebaut ist - auch alleine einfacher und schneller als meine Rollmarkise. War ganz günstig bei einem recht rasch aufziehenden Gewitter. Die relativ meiste Zeit brauchte das rauskramen und Anbringen der beiden Spanngurte, mit der die Markise am Auto abgespannt wird, damit die Plane straff ist.
• Die Markise steht durchaus stabil, auch wenn man sie faulheits- und eilbedingt nicht zum Boden abspannt.
• Ungünstig in meinem Fall ist, dass ich sie nicht so sehr hoch montieren musste/konnte, damit sie unterhalb vom Dachzelt ist. Ungünstig ist auch, wenn man sie genau waagrecht markiert (Trägerprofil lotrecht). Dadurch muss man sie fast genau waagrecht ausspannen, damit die (recht stabilen) Scharniere der Tragarme nicht grob auf Spannung sind. – Dadurch ist die Plane fast waagrecht, mit wenig Gefälle. So besteht (wenig überraschend) die Gefahr, dass das Wasser bei Starkregen nicht abläuft und sich ein "Bauch" bildet. – Es ist bei so waagrechter Montage zweckmäßig, etwas (zB ein oder zwei Teleskopstangen, die ich für mein auch immer mitgeführtes Tarp eh dabei hatte, waagrecht auf die zwei Haupttragarme zu legen, damit die Plane nicht durchhängen kann. - Ich würde speziell Dir, jenzz empfehlen, die Markise so zu montieren, dass sie ein eindeutiges Gefälle hat, am besten natürlich vom Auto weg. – Das geht natürlich nur dann sinnvoll, wenn die Markise hoch genug angebracht werden kann, dass auch die autoferne Seite hoch genug kommt, dass man vernünftig drunter durch gehen kann. (Ich hasse Markisen oder ähnliches, an denen man sich ständig den Kopf anhaut.)
• Wie gesagt, ist das in meinem Fall nicht so. – Der Vorteil daran, dass sich Wasserdsäcke gebildet haben: ich konnte feststellen, dass das Gewebe 100% dicht ist, auch an den Nähten. – Den vorsichtshalber gekauften Nahtdichter brauche ich also erstmal nicht aufzupinseln. – Wie das Ganze in ein paar Jahren aussieht, wenn das Ding mal ordentlich Wüstensonne etc abgekriegt hat, weiß ich natürlich noch nicht.

Also insgesamt ein Erfolg – und in Verbindung mit einem nach hinten aufklappenden Dachzelt eine ideale Lösung. - Nur eben, wie gesagt, die Empfehlung, sie nicht waagrecht zu montieren. - Ichmuss damit wohl erstmal leben; die beigefügten Montagewinkel sind so massiv, dass es kaum möglich ist, sie nachträglich zu biegen, sodass das Ding mehr Gefälle hat. – Da wäre so eine Ausstellmöglichkeit, wie sie die 270°-Markise von Alucab hat, um ein Gefälle der Plane zu erzeugen, schon eine feine Sache – aber leider wäre auch das in meinem Fall nicht machbar (mein Auto ist noch zu niedrig ;-))

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Zuletzt bearbeitet von ReiseRex am 04.07.2021 14:03, insgesamt einmal bearbeitet
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Roadeo
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BeitragVerfasst am: 02.07.2021 18:25:24    Titel:
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Also ich hatte die 180° Markise von Darche, habe Sie aber gegen eine 270° eingetauscht, da die 180° kaputt gegangen ist und sie mir doch etwas zu klein war. Mein Dachzelt geht zur Seite auf und deswegen konnte ich den überdachten Platz am Kofferraum gut gebrauchen. Zum Zeitpunkt des ursprünglichen Kaufs gab es die 270er nicht...

Also erstens: man darf die Spanngurte nicht zu fest ziehen und muss darauf achten wo der Reißverschluss ist. Möglichst nicht am Ende, weil dann wird er zwischen die Aluausleger eingequetscht. Der Zipper war bei mir deswegen irgendwann gebrochen. Danach ließ sich die Seitenwand nicht mehr montieren, ein kleines Teil mit großem Schaden...

Zweitens, die Stahlträger sehen sehr stabil aus, aber ich habe es mit der 180er in Dänemark am Strand erlebt, wie weich sie sind. Ich hatte den Wind am Strand unterschätzt und als ich sie aufgemacht habe, ist sofort der Wind reingegangen, wie in ein Segel und hat das Auto fast hochgehoben, wir mussten uns mit 2 Leuten dran hängen um einen größeren Schaden zu verhindern. Da haben wir sie erstmal schnell wieder zu gemacht. Auf jeden Fall waren die Stahlträger danach verbogen, was ich aber als Vorteil empfinde, da nun die Markise leicht nach oben zeigt und etwas mehr Stehhöhe darunter ermöglicht. Der Lack ist dadurch auch abgeplatzt, aber der Stahl ist so dick, dass es da noch viele Jahre rosten kann.

Zusätzlich hat man mit der 270 wirklich so etwas wie ein Zimmer mit Auto drin und mit den Wänden dran, kann der Wind auch nicht von der anderen Seite unter die Markise.
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jenzz
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BeitragVerfasst am: 02.07.2021 21:52:19    Titel:
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Roadeo hat folgendes geschrieben:


Zweitens, die Stahlträger sehen sehr stabil aus,
....
Auf jeden Fall waren die Stahlträger danach verbogen, was ich aber als Vorteil empfinde, da nun die Markise leicht nach oben
...
Der Lack ist dadurch auch abgeplatzt, aber der Stahl ist so dick, dass es da noch viele Jahre rosten kann.


Von welcher Marke/Modell redest du da genau? Obskur

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Roadeo
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BeitragVerfasst am: 02.07.2021 22:18:59    Titel:
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Darche Eclipse 180 & 270, beide erste Generation, also mit Stahlgelenken, aber meine 270er hat auch schon den schwereren Stoff, die 180er hatte noch den leichteren Stoff.

Warum fragst Du, glaubst Du nicht, dass eine starke Windböe zuerst die dicken Stahl Träger verbiegt, bevor die Gelenke brechen? Ist ja immerhin ein 2m Hebel.
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jenzz
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BeitragVerfasst am: 02.07.2021 22:26:58    Titel:
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Nein, mir war nicht bewusst dass die Gen1 Stahlprofile verwendet.

Am RAM sieht die Eclipse Gen2 ja ganz zierlich aus. Trotzdem bin ich extrem zurückhaltend mit Markisen, sobald nennenswert Wind sein könnte.


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BeitragVerfasst am: 04.07.2021 09:37:19    Titel:
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vielleicht hätte ich nicht Profile schreiben sollen und wir jetzt aneinander vorbei schreiben: Sind die Winkel etwa bei der Gen2 auch aus Aluminium?



Das sieht aus, als ob Du Deine Markise an der falschen Seite montiert hast oder ist das die 180er?
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jenzz
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BeitragVerfasst am: 04.07.2021 12:28:39    Titel:
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Ah, jetzt. Die mitgelieferten Befestigungswinkel. Smile
Es spricht meiner Meinung nach für die Qualität der restlichen Konstruktion von Darche, dass zuerst die Winkel am Dachträger nachgeben. Natürlich da, wo die Schwächung wegen der Befestigungs-Langlöcher ist. Ich denke, eigentlich ist das so vorgesehen, dass der Winkel flächig auf nem Querträger verschraubt ist und idealerweise bis vorne an der Stufe Auflage hat.
Aber besonders weich sind die Winkel glaube ich nicht, das wird stinknormaler Baustahl sein, und bei der Materialstärke ist das auch mehr als ausreichend.
Da dürfte schon gut Wind gewesen sein bei dir, das wird einfach unterschätzt welche Kräfte da zusammenkommen.

PS: dass ich meine 270 Grad Markise gar nicht öffnen kann ist mir noch gar nicht aufgefallen Hau mich, ich bin der Frühling
(ist natürlich eine 180 Grad, wie der Threadtitel vermuten lässt)

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Roadeo
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BeitragVerfasst am: 04.07.2021 12:43:41    Titel:
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Ja, das die Winkel eigentlich voll aufliegend verschraubt gehören, ist mir klar. Ich habe allerdings extra für mein Auto (Nissan Pathfinder) händisch angefertigte Edelstahldachträger die bündig mit der Dachreling abschließen. Das schöne ist, dass ich so mit Markise und Solarplatte unter 2m bleibe und günstiger auf die Fähre komme und in alle Parkhäuser. Und die Winkel sind so weit außen wie möglich, damit ich A mehr Platz unter der Markise habe und B ein Dachzelt da ggf. auch noch neben passt und auf der anderen Seite mit seiner Befestigungsschiene noch auf dem Dachträger aufliegt. Dann ist das Parkhaus Argument allerdings hinfällig Supi Ich wollte die Träger auch nicht anbohren sondern habe die Winkel mit jeweils vier dicken Edelstahlschraubschellen befestigt. Hält auf jeden Fall mehr aus als der Winkel selbst. Es gibt allerdings mittlerweile extra lange Winkel, wenn die mal wieder lieferbar sind, bestelle ich mir die glaube ich.

Ja stimmt das mit den 180 im Titel ist mir danach auch aufgefallen Grins

Für die 270 Mitleser: Ich habe übrigens, weil meine Markise so tief im Verhältnis zum Auto hängt, die beiden hinteren Ausleger vertauscht, damit die Heckklappe aufgeht und nicht gegen den schräg nach hinten laufenden Ausleger anschlägt. Ist ganz schön fummelig und der Stoff ist knapp aber es passt. Aber die Nissan Pathfinder Heckklappe gehört verboten, die hat so schöne Kanten gegen die man so schön mit dem Kopf gegen rammeln kann... Wut
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ReiseRex
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BeitragVerfasst am: 04.07.2021 14:20:00    Titel:
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Also, bei meiner sind die Befestigungswinkel auch aus Stahl, sehen genau aus wie auf dem Foto (nur halt noch unverbogen). Gut zu wissen, dass die Lackierung/Beschichtung abplatzt, wenn man die die Winkel biegt. Ich hatte nämlich überlegt, die Winkel etwas zu biegen, damit die Markise nicht genau waagrecht steht und das Wasser besser abläuft. Werde ich nun nicht machen ...
Tja, wenn man aus baulichen Gründen sowas wie Markisen nicht so montieren kann, wie es eigentlich vorgesehen ist (Winkel vollflächig auf Dachträgerplattform geschraubt), muss man halt immer irgendwie Kompromisse machen. Das kann man aber eigentlich dem Hersteller der Zubehörteile nicht so wirklich vorwerfen; die machen das halt so, dass es für Standardsituationen geht ... – Aber: WOW, da hatte es ja in DK wirklich ordentlich gestürmt, wenn die Markise schon das Auto spürbar angehoben hatte!

Was ich nicht verstanden habe: Wie war das mit dem Reißverschluss? Du meinst, man muss gucken, wo der Rutscher (Zipper) ist, wenn man die Markise zusammenfaltet? Hmja, danke für den Tipp. Ich hab zwar (noch?) keine Seitenwände, insofern würde mich ein kaputter Rutscher nicht stören – aber muss ja nicht sein, dass man ihn ruiniert.
Hast Du denn die Seitenwände? Wenn ja, wie bewähren sich die in der Praxis? – Ich hab im Moment nicht vor, die zu kaufen. Eigentlich gefällt mir das nicht, dass das alles an einem Stück ist, das Riesending. Vielleicht bastel ich mir mal was kleines, also irgendwie ein Tarp, was man nur an eine der drei Außenkanten der 180er Markise baut, damit da Wind- und ggf. besserer Sonnenschutz ist. Runderum zumachen mag ich da eigentlich gar nicht; ich WILL ja draußen sein ...
(Und: Ich würde mal zu einem Stoff- oder Näh-Fachgeschäft gehen wg. des Reißverschluss-Rutschers. Ich halte es für wahrscheinlich, dass man sowas einzeln bekommt. Einbau ist Fummelei, man muss nähen können. Ggf. würde ich da mal bei einem Autosattler fragen.)

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Zuletzt bearbeitet von ReiseRex am 04.07.2021 14:39, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 04.07.2021 14:37:39    Titel:
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jenzz hat folgendes geschrieben:

Am RAM sieht die Eclipse Gen2 ja ganz zierlich aus. Trotzdem bin ich extrem zurückhaltend mit Markisen, sobald nennenswert Wind sein könnte.



Sieht super aus, wie dafür gemacht!

Tja, mit dem Wind stimme ich Dir zu. Wenn man sich überlegt, welche Kräfte da zusammenkommen ... Die 180er überdacht ja schon etwa 8 qm. Wenn jetzt durch den Winddruck (auf der Luv-Seite) nur 1 lächerliches Gramm pro Quadratzentimeter wirkt, dann sind das halt auf die 8 qm schon schier unglaubliche 800 Kilo, die da insgesamt zerren. (Und man wundert sich nicht, dass Darche im Montagekit zum Abspannen nicht die üblichen dünnen Zeltleinen liefert, sondern richtige Spanngurte ...)

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BeitragVerfasst am: 04.07.2021 16:19:17    Titel:
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Die Spanngurte sind nur dafür da, die Markise zu spannen. Da braucht man richtig Dampf drauf, wenn es schön straff sein soll.

Für die Abspannung mit dem Boden werden auch nur normale Zeltschnüre verwendet. Die Heringe sind stabilere Messingheringe (evtl. auch nur legiert) als bei einem Zelt. Ich empfehle noch andere Heringe je nach Reisegebiet dazu zu holen, wir haben noch Schraubheringe für den Akkuschrauber und große Kunststoffheringe dabei.

Der Vorfall hat sich in Dänemark am Strand abgespielt und ja es war sehr windig aber mit schönem Sonnenschein und im Nachhinein war es etwas blöd die Markise überhaupt zu öffnen, nicht richtig nachgedacht, war wirklich Anwenderfehler Unsicher

Ja genau, den Zipper meine ich, der darf nicht am Ende sein, sondern muss immer so einen halben Meter ca. entfernt sein, betrifft sowohl 180er als auch 270er Version. Da ich das als Designfehler gesehen habe, habe ich das erfolgreich reklamiert, wenn der Zipper stattdessen an der Wand wäre, würde dieses Problem gar nicht auftreten können.

Ich hatte zuerst die 180er mit Wänden. Dort fand ich nachteilig, dass der Wind von der anderen Seite im Heck reingreifen kann, wenn man die Wände dran hat. Zusätzlich ist bei der 180er die Wand nur ein Element und somit recht schwer zu handeln. Ich meine mich zu erinnern, dass sobald montiert, kann man einzelne Elemente nach oben aufrollen und dort befestigen. Dann hängt da halt so eine Wurst an der Kante.

Bei der 270er sind die 5 Wände in drei Teile aufgeteilt. So ist man schon etwas flexibler in der Auswahl von wo man Schutz braucht und man an der Fahrzeugecke einen recht großen Raum, wo man einen Tisch hinstellen kann der auch nicht mit Türen oder Heckklappen kollidiert. Wir sind 5 Leute und passen super darunter.

Zum Zusammenpacken hat es sich bewährt dies zu zweit zu tun. Während der eine die bereits abgezippte Markise hoch hält, zippt der andere die Markise in ca. 40cm Abständen ab und faltet sie hängend in der Länge. Danach kann man sie noch zu zweit zusammen klappen. So vermeidet man dass man die Wände auf den Boden legen muss. Das haben wir auch bei der 180er Wänden so gemacht, wo es natürlich besonders anstrengend ist am Ende das Ganze noch hochhalten zu können.

Was mir noch einfällt, wenn man bei Regen fährt, kann etwas Wasser durch den Reißverschluss in die Markisenhülle laufen. Hier habe ich bei einem anderen Hersteller schon gesehen, dass vorne ein Stück Plane noch davor geklappt wird und mit Klettband befestigt wird. Mal sehen ob das die Gen3 dannauch bekommt. Ich überlege ob ich evtl ein Stück Plane von Innen vorlegen kann, habt ihr da ähnliche Erfahrungen?

Wir waren mit der Markise (allerdings der 270er) mal in Norwegen unterwegs und es gab einen Abend da waren die Wände Gold wert, es hat so stark geschifft und gewindet, war sehr kalt, dass wir unter der Markise mit den Wänden einigermaßen sicher waren. Dabei hat sich auch herausgestellt, dass die Konstruktion nicht zu 100% wasserdicht ist. Gerade die Reißverschlüsse sind Schwachstellen. Ich glaube es waren auch nicht alle Nähte dicht. Der Stoff selbst ist dicht, da können sich richtig riesige Wassersäcke bilden, wenn man die Abläufe nicht oder nicht richtig abgespannt hat. Ansonsten benutzen wir die Wände nur wenn wir länger an einer Stelle stehen und/oder Privatsspähre brauchen, da sie doch etwas aufwendiger zu montieren und demontieren sind im Vergleich zur Markise selbst.

Edit: Ich habe gerade ein aktuelles Video von der Markise gesehen und die neuen Winkel sehen mittlerweile wirklich anders aus, haben weniger Material.
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BeitragVerfasst am: 06.07.2021 02:33:24    Titel:
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Ja, dass bei längeren Fahrten durch starken Regen durch den Reißverschluss Wasser in die Hüllen eindringen kann, hatte ich schon gelesen und auch auf YouTube gesehen (https://youtu.be/1tMv-eFoZHY). Mir selber ist es jetzt noch nicht aufgefallen. – Bei meiner ist auch vorne unten an der Hülle eine Öse eingestanzt; ich mutmaße, sie soll als Wasserablauf dienen ... (Naja, wenn's erst gar nicht reinkäme,wär's besser.) Mal sehen.

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BeitragVerfasst am: 11.10.2021 18:36:06    Titel:
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Also nach 3 Wochen Praxiserfahrung mit der 180 Grad Darche denk ich ernsthaft drüber nach, die wieder abzugeben. Bevor's jetzt los geht: nein, ich hab nix zu verschenken und tausche auch nicht gegen einen Satz Reifen. Wenn, dann wird die ganz regulär über ebay inseriert.
Letztendlich benötigen wir am RAM keine Markise aufgrund der Möglichkeit bei Regen in der Kabine zu kochen, und Schatten wirft das Auto auch ohne Markise. Vor allem ist mir der Auf- und Abbau zu zeitaufwändig, und wenn es windet ist das Mega Stress. Im direkten Vergleich war die Alu-Cab 270 Grad da DEUTLICH besser vom Handling, teilweise sicher prinzipiell wg. 270 Grad Konstruktion, aber auch viele Details wie z.B. die Stützen etc sind wesentlich besser durchdacht und praxistauglicher.

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BeitragVerfasst am: 13.10.2021 17:19:13    Titel:
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Tja, siehste – so empfindet das jeder anders. – Ich bin (auch nach meiner Albanientour im September) nach wie vor durchaus begeistert von dem Ding.
Dass Du sie einfach nicht brauchst, weil Du ja die Kabine zum Reinsetzen bei schlechtem Wetter hast, leuchtet natürlich völlig ein. Dass Du den Aufbau als zeitaufwendig empfindest, kann ich nicht so nachvollziehen. Vielleicht liegt das daran, dass die Markise bei Dir doch sehr hoch angebracht ist (was ja einerseits wieder gut ist); so kommt man wahrscheinlich nicht so richtig gut dran – auch zum Einhängen der Spanngurte. Dieses Problem hab ich nun gar nicht; bei mir sitzt die Markise halt nur auf rund 1,90 Höhe, so kann ich alles bequem neben dem Auto stehend machen; das Ding ist in max zwei Minuten fixfertig, sofern man halt die Spanngurte griffbereit hat. Auch an den Stützbeinen hab ich eigentlich nichts auszusetzen, die stehen auch in je 5-10 Sekunden. – Darf ich fragen, wo's da bei Dir hakt?
Wie schon weiter oben gesagt: das Einzige, was ich zu nörgeln habe: Weil die Markise ja dafür gedacht ist, so angebracht zu werden, dass die Grundplatte lotrecht steht, steht das Tuch in aufgeklapptem Zustand waagrecht ab. Wenn man das so lässt, bilden sich Pfützen im Tuch zwischen den Streben. Es läuft dann zwar trotzdem nichts durch, weil das Gewebe beschichtet ist – auch nicht an den Nähten; wie das aber in ein paar Jahren aussieht, weiß ich noch nicht – solche Beschichtungen halten ja oft auch nicht ewig. – Ich hatte bei der Rückfahrt von AL in HR an der Küste nachts ein wirklich brutales Gewitter mit echtem Starkregen und kräftigen Wind. (Wer sowas schon mal miterlebt hat, weiß, dass es da richtig zur Sache geht.) Da bin ich dann des nächtens nochmal raus und hab die Stützbeine abgesenkt, so dass die Markise vom Auto weg ein Gefälle hat, damit das Wasser schön abläuft. Dann gab's keine Probleme; allerdings wäre diese Position ungünstig, weil dann die Traufseite bei meiner (niedrigen) Anbringung nur noch auf etwa 1,70 Höhe ist.
Zum Boden abgespannt habe ich die Markise auch dann nicht; allerdings stand das Auto so, dass sie auf der Lee-Seite war. Da hat sie ein bisschen geflattert – sonst war aber nichts. Die Zusatzbeine, die man ganz vorne und ganz hinten noch reinstecken kann, habe ich noch nie benutzt (faktisch hatte ich sie überhaupt noch nie dabei); ich nehme an, dass sie nützlich sind, wenn man die umlaufende Seitenwand hat und aus der Markise ein Zelt macht ...
Ja nöö, also ich finde das Ding nach wie vor richtig gut, hab den Kauf noch nicht bereut; wir haben sie ein paarmal auch für ne kurze Kaffepause ausgespannt – da allerdings als Schattenspender.

Tja, schade, dass ich schon eine habe. Sonst hätte ich sie Dir abgekauft ...

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BeitragVerfasst am: 14.10.2021 15:42:18    Titel:
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Mal als Beispiel: bei der Alucab sind die zwei Hauptstützen oben mit nem wirklich zugfesten Gelenk (Schraube) am Ausleger fest. Zum Boden hin haben sie nen Fuss mit der Möglichkeit, diesen mit zwei Heringen ebenso fest im Boden zu verankern. Das heisst, wenn man das macht, dann ist dieses Feld schon mal bombenfest, ohne dass ich was abspannen muss. Bei der Darche ist das alles viel weniger durchdacht. Funktioniert sicher irgendwie, und könnte man natürlich optimieren, aber das Ding ist ja auch nicht billig.
Im Grunde will ich ne Markise primär für zwei Situationen: entweder ich steh am Strand, Markise dann üblicherweise Richtung Meer. Hier ist's eigentlich immer irgendwie windig, und Böen können jederzeit kommen. Hatte der Kollege weiter vorn ja schon.
Szenario zwei: ich bin draussen am Kochen, und es fängt an zu tröpfeln. Auch da kann sich die Geschichte in Richtung windig entwickeln.
Das grundsätzliche Problem bei der Sache: wenn der Wind erst mal so stark ist, dass ich den Heringen nicht mehr traue (das hatte ich in Spanien zwei mal jetzt), und ich entscheide mich zum Abbau, dann hast du mit der 270 Grad AluCab den klaren Vorteil dass du den einen einzigen Gurt aushängst und dann allein (!) in 10 Sek sämtliche Segelfläche aus dem Wind nehmen kannst. Mit der 180 Grad Darche war das jeweils gefühlt eine Ewigkeit während der die Situation eher schlechter als besser wurde, bis man dann alles soweit zusammengefaltet hat. Da waren wir jeweils sogar zu zweit.
Ich gebe allerdings zu dass man da ggf mit der Zeit seine Strategie optimiert, und in der Tat macht es die Sache nicht leichter, wenn du das Ding so hoch montiert hast dass du nur noch mühsam dran kommst.

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