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Ural 4320

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Steinbruchsoldat
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...und hat diesen Thread vor 151 Tagen gestartet!


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BeitragVerfasst am: 15.05.2021 22:00:46    Titel:
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Danke Winke Winke

Letztes Teil an den Stützen war dann noch eine neue Welle für einen Bolzen:



Ich lasse die Teile übrigens extra in der alten Farbe und lasse hier auch die Moniereisen anstatt das neu und schön zu machen, das gehört für mich zum Charakter.

Dann am Getriebe den Twin-Stick Umbau mit stabilen Hebeln fertig gemacht:



Die Bremstrommel brauche ich ja nicht mehr, aber die Nabe mit der Verzahnung für die Kardanwelle. Die habe ich ausgestochen:



Und sauber gedreht:



Und somit ist das Getriebe bis auf Kleinigkeiten fertig zusammen:



Dann gab es eine Halterung für die Hydraulikpumpe:



Passt:



Und so kommt das dann rein:



Von links kommt die Welle vom Nebenantrieb aus dem Vtg, nach rechts geht sie weiter an die Winde, die dritte welle zur Pumpe sollte ja selbsterklärend sein. Und nein, ich nehme natürlich nicht die Wellen auf dem Bild, das dient nur zur Verdeutlichung.

Dazwischen gabs mal noch Rindenmulch zu fahren:



Die Gelegenheit habe ich genutzt um die neuen Achslasten und das Leergewicht zu bestimmen:



Und noch nen schönes Bild:


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Steinbruchsoldat
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BeitragVerfasst am: 23.05.2021 11:57:49    Titel:
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An die Stützen wollte ich ja eigentlich neue Sperrblöcke montieren, passende habe ich aber nirgends gefunden. Also zerlegen und neu abdichten. Die Schrauben hatten aber sehr komische Schlüsselweiten und waren ganz schön fest. Also den Schraubenkopf in den Frässchraubstock gespannt und den Block gedreht:



Damit ging alles dann auf:



Um das vernünftig zu reinigen habe ich mir ein Ultraschallbad gekauft:



Funktioniert super:



Da ich nur kaltes Wasser in der Werkstatt habe und die Heizung im Us-Bad keinen dampf hat hieß es kreativ werden:



Inzwischen habe ich auch die passende Kardanwelle samt Adapter für die Hydraulikpumpe bekommen, also ging es an`s Adapterflansch fertigen. Die Welle hat ein großes und ein kleines Kreuzgelenk. Am Getriebeabgang ist aber sowenig Platz dass ich sie drehen muss, also müssen zwei Adapter her. Zuerst der getriebeseitige:







Hier sieht man das Problem:



Und dann der pumpenseitige:





Und alles zusammen:



Dann habe ich noch die Kardanwellen zur Seilwinde abgebaut, eine wird dann gekürzt so dass das Getriebe dazwischen kommt:



Und die Hupe hab ich noch getauscht:


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BeitragVerfasst am: 23.05.2021 19:54:24    Titel:
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Super.
Schaut gut aus.
Dachte schon, das du die 1. Kardanwelle zusammen frickelst.
Gefällt mir so richtig gut.

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Steinbruchsoldat
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BeitragVerfasst am: 24.05.2021 12:36:00    Titel:
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Danke dir. Die Welle lasse ich tatsächlich machen, da muss ja auch noch nen Längenausgleich rein. Mal gespannt was ich da löhnen darf. Unsicher

Gestern hab ich begonnen die Sperrblöcke der Stützen wieder zu vervollständigen. Dazu habe ich zuerst die alten, verbogenen, Hydraulikrohre aus den Anschlüssen ausgelötet:



Und zwei neue 16S Rohre zugesägt:



Diese werden auf der Seite vom Sperrblock auf 15,3mm abgedreht und mit einem Einstich für einen Seegering versehen:



Dann wieder den Anschluss einlöten:



Und das erste Rohr ist fertig:


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BeitragVerfasst am: 24.05.2021 15:51:09    Titel:
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Kardanwellen verlängern ist kein Problem, wenn der Rest in Ordnung ist.
Habe mir dafür immer nahtloses Rohr besorgt und ab dem Gelenk neu eingeschweißt.
Beim MAN habe ich eine Welle so gut hin bekommen, das sie nicht einmal ein Gewicht beim wuchten bekam.
Im eingebauten Zustand kannst du die Welle mit der Messuhr heften, schweißen und später mit dem Wig Brenner richten.
So kannst du Geld sparen.

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Steinbruchsoldat
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BeitragVerfasst am: 25.05.2021 22:09:12    Titel:
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Jein, da müssen ja auch Gelenke abgeändert werden und nen Längenausgleich dazu, das lasse ich lieber machen. Irgendwann ist auch gut. Und Geld brauch ich bei dem Eimer eh nicht mehr sparen wollen... Hau mich, ich bin der Frühling

Morgen früh bring ich`s weg, mal schauen ob das überhaupt so geht wie ich mir das vorstelle.

Weiter geht`s mit einem 30€ Haufen O-Ringen für die Sperrblöcke. Aufgrund des hohen Drucks in 90 Shore Härte:



Hier sieht man den doch ewas ungewöhnlichen Rohranschluss nochmal gut:



Und beide fertig zum einbauen:


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1. MAN G90, Nissan Y61, div. Suzukis, Subaru WRX
BeitragVerfasst am: 26.05.2021 08:15:55    Titel:
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O-Ringe immer schön mit ATE Paste montieren. Erhöht die Überlebenschance beim montieren enorm.

Beim LKW muss man sich daran gewöhnen.
Habe schon mein komplettes Luftsystem neu abgedichtet und eine ganze Kiste an Ersatz O-Ringe liegen.

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BeitragVerfasst am: 27.05.2021 23:48:30    Titel:
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Das ist zum Glück noch einigermaßen dicht, aber irgendwann muss ich da auch dran.

Gestern habe ich die Wellen zur Kardanwellenwerkstatt gebracht weil ich sie abändern lassen wollte. Naja, "hab ich noch nie gesehen, gibts net, die Gelenke sind eh kaputt, die Lager sind kaputt, ich bau dir drei ganz neue Wellen", war dann nicht das was ich hören wollte. Also doch selber bauen. Hab von ihm dann zwei Gelenke mit Längenausgleich mitgenommen.

Das erste Gelenk am Verteilergetriebe kann ich weiterverwenden, daran ist die erste Welle mit dem Scherstift befestigt. Diesen Übergang will ich mir zu Nutze machen, damit muss ich am Gelenk nicht schweissen. Also Scherstift gezogen und Gelenk von der Welle gezogen. Naja, das war der Plan. Nachdem das jetzt aber 36 Jahre zusammengerostet ist ging der nicht auf. Vermutlich ist darum auch meine Seilwinde kaputt weil das nicht nachgegeben hat. Also mit dem Brenner warm gemacht und immer die Lager im Blick behalten um da nichts zu zerstören. Tja, hat sich natürlich null bewegt. Überlegt die Welle abzuschneiden und den Stummel aus dem Gelenk auszubohren, geht aber auch net weil ich es nicht gespannt bekomme. Also wohl oder übel das Gelenk zerlegen, auch wenn ich keine Lust auf Lager auspressen habe weil die ziemlich sicher kaputt gehen.
Also mal die Sicherungsbleche abgeschraubt und verwundert festgestellt dass man die Nadelkäfige einfach so von Hand rausnehmen kann, das ist nur ein Schiebesitz, das Sicherungsblech hat eine Passfeder die ein Verdrehen verhindert. Hab ich so noch nich gesehen aber total toll weil alles ohne Presse oder Spezialwerkzeug zerlegtbar:



Tja, und dann gabs Feuer:





Nachdem alles schön rotglühend war ging es auch tatsächlich auseinander. Dann am Gelenk was gedreht, sowie ein Zwischenstück und fertig ist der Bausatz für die erste Welle ab Vtg:



Und verschweisst hab ich`s auch gleich noch:


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BeitragVerfasst am: 28.05.2021 09:58:35    Titel:
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Lass dich nicht dazu verleiten alles am Drehtisch zu schweißen.
Ich würde die Welle an den Flanschen drehbar montieren.
Also entweder ins Auto und im angebauten Zustand schweißen oder in der Drehmaschine.
So das du mit der Messuhr messen kannst.
Mit WIG kannst du dann immer an der nächst passenden Stelle schweißen und den Verzug auf ein Minimum reduzieren.
Nach dem abkühlen auf der Seite vom Messuhr-Ausschlag erwärmen und wieder vollständig abkühlen lassen.
Sprich flammrichten.

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BJ Axel
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BeitragVerfasst am: 28.05.2021 12:12:52    Titel:
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Nochmal zur Pumpe:
Wenn dea Mockup den endgültigen Verbau abbildet, hast Du ziemlich große Knickwinkel in der Kardanwelle und kein Vorsatzlager an der Pumpe.
Hydraulikpumpen sind nur als Sondermodell geeignet, so angetrieben zu werden.

Die Pumpenwelle darf nur minimal axiale und radiale Lasten abbekommen, wenn überhaupt. Der geplante Verbau tut der Pumpe garantiert nicht gut.
Also am besten ein Vorsatzlager ran, das diese Kräfte aufnimmt.

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BeitragVerfasst am: 29.05.2021 11:00:33    Titel:
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Team-Wildsau hat folgendes geschrieben:
Lass dich nicht dazu verleiten alles am Drehtisch zu schweißen.
Ich würde die Welle an den Flanschen drehbar montieren.
Also entweder ins Auto und im angebauten Zustand schweißen oder in der Drehmaschine.
So das du mit der Messuhr messen kannst.
Mit WIG kannst du dann immer an der nächst passenden Stelle schweißen und den Verzug auf ein Minimum reduzieren.
Nach dem abkühlen auf der Seite vom Messuhr-Ausschlag erwärmen und wieder vollständig abkühlen lassen.
Sprich flammrichten.


Danke für den Tipp, das werde ich bei der langen Welle so machen. Geht in der großen Drehbank ja gut.


BJ Axel hat folgendes geschrieben:
Nochmal zur Pumpe:
Wenn dea Mockup den endgültigen Verbau abbildet, hast Du ziemlich große Knickwinkel in der Kardanwelle und kein Vorsatzlager an der Pumpe.
Hydraulikpumpen sind nur als Sondermodell geeignet, so angetrieben zu werden.

Die Pumpenwelle darf nur minimal axiale und radiale Lasten abbekommen, wenn überhaupt. Der geplante Verbau tut der Pumpe garantiert nicht gut.
Also am besten ein Vorsatzlager ran, das diese Kräfte aufnimmt.


Auf dem Bild steht das nur so auf dem Tisch. Habe an der Stelle im Rahmen genügend Platz, das kann ich montieren wie ich will. Sprich mit möglichst gerade Welle. Und die Pumpe wie in der anleitung beschrieben in die richtige Richtung für möglichst lange Labensdauer der Lager.
Meinst du ich komme damit davon mit meinen paar Stunden Kranbetrieb? Ansonsten, gibts da fertige Lager? Hast du sogar welche im Angebot?

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