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Krankenkassenwechsel
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Liebling
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BeitragVerfasst am: 26.08.2020 16:16:48    Titel:
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@ Der Thomas

Vielleicht solltest du in deine Überlegungen auch mit einbeziehen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das Krankenversicherungssystem in seiner jetzigen Form in 7 Jahren überhaupt noch existiert.

Nichts ist für die Ewigkeit. Es gibt von Jahr zu Jahr weniger Einzahler und mehr Forderer. Die Corona-Thematik verschärft das Problem noch einmal deutlich - vor allem, wenn die Insolvenzverschleppungsmöglichkeiten auslaufen und die Kurzarbeit an ihr Ende gelangt.

Die Rente wurde schon vor Corona nur noch zur Hälfte von Beitragszahlern erwirtschaftet und das stark zunehmende Gelddrucken wird zwangsläufig zu Inflation führen.

Vielleicht bist du in 7 Jahren froh, privat versichert zu sein. Ich muss weg
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Bürohengst
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1. Nissan Patrol Y61
2. EX-Nissan Terrano II 2.7 TDi
BeitragVerfasst am: 26.08.2020 16:27:35    Titel:
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Langfristig sind wir alle tot Vertrau mir Du hast zwar grds. recht, aber die Planung auf den Totalcrash war in den letzten 12 Jahren ein Fehlinvestment.

Es gibt eine Bestimmung im VVG (die ich gerade nicht finde) wonach auf Weisung der BAFin der Versicherer die Leistung einstellen, aber trotzdem den Beitrag weiter einfordern kann. Wenn du dann in der PKV bist, bist du ganz schön Bald ist wieder Karneval, dann gehts rund Es läuft auf eines hinaus: Wie hoch sind meine Alterseinkünfte und wie hoch wird dann der PKV-Beitrag sein?

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Big Blue "The Mighty" Patrol
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Der Thomas
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...und hat diesen Thread vor 32 Tagen gestartet!


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1. Defender TD5 110SW
2. Audi Q7 V8 mit 4,2l Diesel
BeitragVerfasst am: 27.08.2020 16:33:27    Titel:
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Liebling hat folgendes geschrieben:
@ Der Thomas

Vielleicht solltest du in deine Überlegungen auch mit einbeziehen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das Krankenversicherungssystem in seiner jetzigen Form in 7 Jahren überhaupt noch existiert.



Naja mit irgendwas muss ich ja planen. Ob das in 7 Jahren dann noch so ist weiß natürlich keiner. Aber wer weiß, ob ich in 7 Jahren überhaupt noch meinen Plan verfolgen möchte, oder nicht schon längst unter der Erde liege? Oder keinen Bock mehr auf "in der Welt rumgondeln" habe, oder oder oder. Wenigstens kann ich dann sagen, es war nicht umsonst.

Aber schaun mer mal, dann sehn mer scho Winke Winke

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El-Dracho
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1. Landrover Defender 110 TD4 SW
BeitragVerfasst am: 28.08.2020 11:56:27    Titel:
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Moin!

Gerade heute aktuell zu diesem Thema in der FAZ: https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/so-gelingt-die-flucht-aus-der-teuren-krankenversicherung-16925467.html

Grüsse, Björn

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Hulg
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1. F70
BeitragVerfasst am: 11.09.2020 23:25:14    Titel:
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Grundsätzlich ist die Solidargemeinschaft dazu da, den Beitrag niedrig zu halten. Wer aussteigen will hat auch dann seinen Ausstieg zu bezahlen. Also nix mit Hintertürchen erstmal sparen und später genau den Leuten den Beitrag hochzutreiben, die ihr Leben lang dort eingezahlt haben.

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Liebling
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BeitragVerfasst am: 12.09.2020 10:15:31    Titel:
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Naja.....

die so genannte Solidargemeinschaft verteilt aber auch mit vollen Händen an ziemlich viele Leute, die nie eingezahlt haben und bei denen fraglich ist, ob sie jemals einzahlen werden - obwohl auch von denen ein großer Teil gesund und arbeitsfähig ist.

Als Zwangsbeitragszahler hast du darauf keinen Einfluss. Das finde ich gegenüber denen, die tatsächlich echte Leistungen erbringen, ziemlich unsolidarisch.
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siggi109
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BeitragVerfasst am: 13.09.2020 09:48:42    Titel:
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DESHALB IST DIE GESETZLICHT KK JA AUCH PREISGÜNSTIGER !!!
wenn man reichlich kohlen übrig hat,steht es jedem frei sich für viel geld privat
zu versichern !
das kostet dann im alter eben mal + € 800.- und man ist damit kein ,,zwangsbeitragszahler,, .

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Hulg
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1. F70
BeitragVerfasst am: 15.09.2020 22:30:19    Titel:
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Liebling hat folgendes geschrieben:
Naja.....

die so genannte Solidargemeinschaft verteilt aber auch mit vollen Händen an ziemlich viele Leute, die nie eingezahlt haben und bei denen fraglich ist, ob sie jemals einzahlen werden - obwohl auch von denen ein großer Teil gesund und arbeitsfähig ist.

Als Zwangsbeitragszahler hast du darauf keinen Einfluss. Das finde ich gegenüber denen, die tatsächlich echte Leistungen erbringen, ziemlich unsolidarisch.


Dann bring mal bitte Beispiele, wer da nie einzahlt.

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Liebling
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BeitragVerfasst am: 15.09.2020 23:45:16    Titel:
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Kenne mehrere Hartz4-Empfänger, die so alt sind wie ich, mindestens genau so gesund wie ich und in ihrem gesamten, bereits über 50 Jahre andauernden Leben (wenn überhaupt) höchstens mal eine Ausbildung gemacht oder mal ein paar Woche irgendwo testweise gearbeitet haben. Alleinstehende, arbeitsfähige Männer, die von meinen Steuergeldern eine eigene Wohnung gestellt bekommen - dazu natürlich auch eine AOK-Karte, mit der sie sich kostenlos ärztlich behandeln lassen können. Die wollen nicht arbeiten und die "Solidargemeinschaft" ermöglicht ihnen diesen Luxus - auf meine Kosten.

Anderes Beispiel:
Ehemalige "Gastarbeiter", die in D gearbeitet und eingezahlt haben und nach Beendigung ihrer Arbeit wieder in ihr Heimatland zurückgekehrt sind, haben (nicht unbedingt zu Unrecht) eine deutsche Versichertenkarte, mit der sie sich in ihrem Heimatland auf Rechnung der deutschen Krankenversicherung behandeln lassen können. Es ist kein Geheimnis, dass die Ärzte in den betreffenden Ländern gerne mit den deutschen Versicherungen "zusammenarbeiten" - und mit dieser Karte die gesamte Großfamilie, Freunde und Nachbarn des Versicherten medizinisch versorgt werden. Besonders auf dem Gebiet der Türkei soll dieses Verfahren weit verbreitet sein.

Weiterhin denke ich, man kann bei den "staatsnahen" gesetzlichen Versicherern davon ausgehen, dass es nicht wenige politische Funktionäre gibt, die sich auf Kosten der Beitragszahler ein fürstliches Gehalt auszahlen lassen. Das weiß ich nicht genau, es würde mich aber wundern, wenn das nicht so wäre.

Ich würde sagen, wenn man sich auf die Suche macht, findet man mit Sicherheit noch andere Gruppen, die sich dort bedienen bzw. die dort bedient werden - wiederum in der Regel von Leuten, die die Leistungen, die sie verteilen, nicht selbst erbracht haben.

Hinzu kommt, dass das ganze System meiner Meinung nach darauf angelegt ist (wie in anderen Bereichen auch), möglichst viel Geld von fleißig nach reich umzuverteilen. Die Eigentümer und Aktionäre von Pharmaunternehmen dürften größtenteils auch nichts dafür leisten, dass das Geld der Beitragszahler zu ihnen geschaufelt wird.
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siggi109
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BeitragVerfasst am: 16.09.2020 11:18:03    Titel:
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Liebling hat folgendes geschrieben:
Kenne mehrere Hartz4-Empfänger, die so alt sind wie ich, mindestens genau so gesund wie ich und in ihrem gesamten, bereits über 50 Jahre andauernden Leben (wenn überhaupt) höchstens mal eine Ausbildung gemacht oder mal ein paar Woche irgendwo testweise gearbeitet haben. Alleinstehende, arbeitsfähige Männer, die von meinen Steuergeldern eine eigene Wohnung gestellt bekommen - dazu natürlich auch eine AOK-Karte, mit der sie sich kostenlos ärztlich behandeln lassen können. Die wollen nicht arbeiten und die "Solidargemeinschaft" ermöglicht ihnen diesen Luxus - auf meine Kosten.

Anderes Beispiel:
Ehemalige "Gastarbeiter", die in D gearbeitet und eingezahlt haben und nach Beendigung ihrer Arbeit wieder in ihr Heimatland zurückgekehrt sind, haben (nicht unbedingt zu Unrecht) eine deutsche Versichertenkarte, mit der sie sich in ihrem Heimatland auf Rechnung der deutschen Krankenversicherung behandeln lassen können. Es ist kein Geheimnis, dass die Ärzte in den betreffenden Ländern gerne mit den deutschen Versicherungen "zusammenarbeiten" - und mit dieser Karte die gesamte Großfamilie, Freunde und Nachbarn des Versicherten medizinisch versorgt werden. Besonders auf dem Gebiet der Türkei soll dieses Verfahren weit verbreitet sein.

Weiterhin denke ich, man kann bei den "staatsnahen" gesetzlichen Versicherern davon ausgehen, dass es nicht wenige politische Funktionäre gibt, die sich auf Kosten der Beitragszahler ein fürstliches Gehalt auszahlen lassen. Das weiß ich nicht genau, es würde mich aber wundern, wenn das nicht so wäre.

Ich würde sagen, wenn man sich auf die Suche macht, findet man mit Sicherheit noch andere Gruppen, die sich dort bedienen bzw. die dort bedient werden - wiederum in der Regel von Leuten, die die Leistungen, die sie verteilen, nicht selbst erbracht haben.

Hinzu kommt, dass das ganze System meiner Meinung nach darauf angelegt ist (wie in anderen Bereichen auch), möglichst viel Geld von fleißig nach reich umzuverteilen. Die Eigentümer und Aktionäre von Pharmaunternehmen dürften größtenteils auch nichts dafür leisten, dass das Geld der Beitragszahler zu ihnen geschaufelt wird.



wenn dir das alles auf den sack geht wandere doch aus und nerf hie nicht mit solchem blödsinn rum ! Hau mich, ich bin der Frühling
wenn sich jemand beschweren sollte dann doch wohl die,die wenig geld zur verfügung haben und trotzdem klaglos in ihre
krankenversicherung einzahlen weil die krankenkasse eben ein solidarsystem ist .
auch wenn du mal selbstständig warst bekommst du,obwohl du nicht eingezahlt hast,leistungen aus der krankenkasse.nicht
direkt,aber indirekt über die harz4 geschichte. Wut

so,nun könnt ihr drauf schlagen............... mir egal. Unsicher

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Liebling
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BeitragVerfasst am: 16.09.2020 16:21:05    Titel:
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Soso....die KLAGLOS einzahlen, sollen sich beschweren....?

Ich könnte auch argumentieren, dass du ja auswandern kannst, wenn dir meine Kritik nicht passt.

Ich habe ja grundsätzlich gar nichts gegen ein Solidarsystem an sich. Aber wenn ich das aktuell vorhandene kranke-Kassen-System in der jetzt bestehenden Form aus persönlichen Gründen nicht mittragen möchte, dann will ich natürlich auch nicht dazu gezwungen werden, dort einzahlen zu müssen.
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Hulg
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1. F70
BeitragVerfasst am: 16.09.2020 21:27:35    Titel:
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Liebling hat folgendes geschrieben:
Kenne mehrere Hartz4-Empfänger, die so alt sind wie ich, mindestens genau so gesund wie ich und in ihrem gesamten, bereits über 50 Jahre andauernden Leben (wenn überhaupt) höchstens mal eine Ausbildung gemacht oder...

Anderes Beispiel:
Ehemalige "Gastarbeiter", die in D gearbeitet und eingezahlt haben und nach Beendigung ihrer Arbeit wieder in ihr Heimatland zurückgekehrt sind, haben (nicht unbedingt zu Unrecht) eine deutsche Versichertenkarte, mit der sie sich in ihrem Heimatland auf Rechnung der deutschen Krankenversicherung behandeln lassen können...

Weiterhin denke ich, man kann bei den "staatsnahen" gesetzlichen Versicherern davon ausgehen, dass es nicht wenige politische Funktionäre gibt, die sich auf Kosten der Beitragszahler ein fürstliches Gehalt auszahlen lassen. Das weiß ich nicht genau, es würde mich aber wundern, wenn das nicht so wäre.

Ich würde sagen, wenn man sich auf die Suche macht, findet man mit Sicherheit noch andere Gruppen, die sich dort bedienen bzw. die dort bedient werden - wiederum in der Regel von Leuten, die die Leistungen, die sie verteilen, nicht selbst erbracht haben.

Hinzu kommt, dass das ganze System meiner Meinung nach darauf angelegt ist (wie in anderen Bereichen auch), möglichst viel Geld von fleißig nach reich umzuverteilen. Die Eigentümer und Aktionäre von Pharmaunternehmen dürften größtenteils auch nichts dafür leisten, dass das Geld der Beitragszahler zu ihnen geschaufelt wird.


Dachte mir das genau sowas kommt. Naja zur Aufklärung:
-Zu den Beziehern von Leistungen nach dem SGB II, für diesen Personenkreis kommt nicht die Solidargemeinschaft auf, sondern der Steuerzahler, da für jeden Erwerbsfähigen ab dem 15 Lebensjahr der Beitrag entrichtet wird, auch gibt es im SGB II keine Familienversicherung, da wird also für ein Ehepaar 2mal Beitrag fällig. Daher keinerlei Belastung der Beitragszahler in der GKV anders wie halt die Beitragsrückkehrer aus der PKV.

- Die Personen die in ihrer Heimatländer zurückkehren und eine deutsche Krankenversicherung haben können nur Rentner sein und was du ansprichst falls mehr Personen abgerechnet werden ist illegal, genauso als wenn man sich darauf berufen würde, der Bankräuber sorgt dafür, dass meine Kontoführungsgebühren steigen. Nee, oder?

-Die Gehälter vom Vorstand bis zum Sachbearbeiter sind tariflich festgelegt und in keinster Weise mit Managergehältern vergleichbar. Auch ist zu beachten, dass die Krankenkassen durch Arbeitgeber und auch Arbeitnehmervertreter vertreten werden. Sowas nennt sich indirekte Staatsverwaltung und ist auch wieder dem Solidarprinzip geschuldet. Also für deine Aussage gibt es keinerlei Grundlage.

Ich kenne die GKV noch zu Zeiten, als die Privatversicherten zu Scharen in der Krankenversicherung der Rentner vertreten war und empfand genau das als das größte Schmarotzertum überhaupt. Sein Leben lang solang man gesund ist PKV-Versichert und danach sich in den Schoß der Solidargemeinschaft fallen zu lassen. Asozial! Gott sei dank wurde dies ja teilweise unmöglich gemacht.

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Liebling
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BeitragVerfasst am: 17.09.2020 20:43:57    Titel:
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Das mit den Rentnern, die in ihre Heimatländer zurückgekehrt sind etc. läuft in dieser illegalen Art seit Jahrzehnten und niemand hat jemals versucht, daran etwas zu ändern. Und wer es zu laut anspricht, ist ein Nazi.

Das mit den Beziehern von SBB II wusste ich in dieser Art nicht, möchte aber mal zu bedenken geben, dass dann ja die Solidargemeinschaft der Steuerzahler (zu der auch die Privatversicherten gehören) für diese Beiträge aufkommt - was aus meiner Sicht nur ein Hin- und Her-Geschiebe ist.

Das Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter keine politischen Funktionäre sind ist mir neu. Wie viele gibt es denn davon eigentlich pro Kasse? Bei 200.000,- pro Jahr und Mensch kommt da auch einiges zusammen. Bei den bösen Managern wird im Gegensatz zu den GKV-Vorständen niemand gezwungen, die zu bezahlen.

Die asozialen Privatversicherten, die im Rentenalter wieder in die gesetzliche zurück gewechselt sind, haben sehr wahrscheinlich während ihres Berufslebens über ihre Einkommensteuer deutlich mehr ins Solidarsystem eingezahlt als die gesetzlich versicherten Arbeitnehmer.
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1. F70
BeitragVerfasst am: 18.09.2020 18:59:41    Titel:
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Nur ganz kurz. Wenn einer als Nazi bezeichnet wird hat er es wohl verdient. Das Steuersystem hat nichts mit dem Solidarprinzip zu tun. Arbeitgeber und Arbeitnehmer-Vertreter werden nach Aufwand entschädigt. Und wer was in das Steuersystem bezahlt ist vollkommen wumpe, da es in keiner Weise die selbsttragende SV entlastet. Da könnt ja auch jeder Selbstständige Anspruch auf Rente deklarieren. ...aber was red ich. Sozialrecht ist halt in der heutigen Ego-Gesellschaft nicht leicht verständlich.

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Liebling
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BeitragVerfasst am: 18.09.2020 21:36:30    Titel:
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Hulg hat folgendes geschrieben:
Nur ganz kurz. Wenn einer als Nazi bezeichnet wird hat er es wohl verdient. Das Steuersystem hat nichts mit dem Solidarprinzip zu tun. Arbeitgeber und Arbeitnehmer-Vertreter werden nach Aufwand entschädigt. Und wer was in das Steuersystem bezahlt ist vollkommen wumpe, da es in keiner Weise die selbsttragende SV entlastet. Da könnt ja auch jeder Selbstständige Anspruch auf Rente deklarieren. ...aber was red ich. Sozialrecht ist halt in der heutigen Ego-Gesellschaft nicht leicht verständlich.


Ich übersetze mal:

Wer nicht will, dass zu Lasten der deutschen Beitragszahler anatolische Dorfgemeinschaften illegal eine kostenlose ärztliche Versorgung erhalten, darf zu Recht als Nazi betitelt werden.

Dass die Sozialversicherungen nur durch Steuerzuschüsse überhaupt noch existieren ist eine Verschwörungstheorie:
https://rentenbescheid24.de/bundeszuschuss-zur-rente-steigt/

Dass die Selbständigen, die zwangsweise über die Steuern die Rente finanzieren müssen, auf selbige keinen Anspruch haben, ist in einem Solidarsystem nur gerecht.

GKV-Vorstände bekommen deshalb 10x so viel Geld wie die Leute, dessen Beiträge sie verwalten, weil sie 10x so viel Aufwand haben .
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