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Wohnkabinenstärke GFK / Siebdruck
Stärke / Verwindung


 
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pepe79
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...und hat diesen Thread vor 9 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 06.10.2019 21:27:00    Titel: Wohnkabinenstärke GFK / Siebdruck
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Moin zusammen,

bin neu im Forum registriert und mich hat seit zwei Jahren im offroad Bereich das absolute Reisefieber gepackt und nach meinem Verkauf eines Pickup mit Wechselaufbau möchte ich mir nun ein Fernreisemobil auf 4x4 Basis zulegen. Ich hatte mir in der letzten Zeit einige Fahrzeuge angeschaut, mit diversen Fachbetrieben telefoniert, recherchiert und und und.

Unteranderem bin ich bei meiner Suche auf ein komplett autark ausgestattetes Reisemobil mit einer GFK Wohnbox gestoßen. Der Auf und Innenausbau gefällt mir recht gut und wurde sorgfältig mit einer guten Qualität im mittleren Preis-/ Leistungsverhältnis durchgeführt. Einziges Manko ist, dass die gesamte Wohnbox der Fa. WM Meyer, Werneck (Seitenwände, Boden, Dach) lediglich eine GFK Stärke mit PU Schaum von 35 mm ohne Aluplatten etc. aufweist.

Wäre von solch einer Stärke abzuraten bzw hat jemand Erfahrung mit dieser Firma im Wohnkabinenbereich. Das Reisemobil soll natürlich auch offroad zum Einsatz kommen.

Ich wäre für jede Anregung bzw. Rat dankbar

Danke und Gruß
pepe
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dor-grufti
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1. LJ 80, MMC Pajero, MMC L300 4x4, Space Wagon 4x4, Land Cruiser, Navara D40
BeitragVerfasst am: 06.10.2019 22:19:05    Titel:
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Nabend

Ich kenne die Meyer WoBo nicht. Sie wird aber kaum von Anderen abweichen.

Da weder PU Schaum noch Styropor wirklich dämmt, eine Luftschicht ist nötig.

Vor ca. 2 Jahren wurde das bei Manni so gelöst.

Auf die WoKa wurden gelochte doppel T Alu Leisten geklebt, (Kunststoff geht auch) dann mit dem Alublech eines geschlachteten WoWa überzogen. Auf jeder Seite zwei Lüftungsgitter eingesetzt, der Abschluß unten an drei Stellen gelocht.
Damit ein Luftaustausch gewährleistet ist und Feuchtigkeit hinaus kann. Mit Air-Brush lackiert, die Kanten mit lackierten Alu-Profilen abgedeckt.

Einen Test, auf der Schneekoppe, machte ich mit. Kalt war es nicht wirklich. OK, OK, da hat der Wodka sicher etwas mit geholfen. Supi

Die Kosten, großzügig mit 1000€ gerechnet, die haben sich auf jeden Fall rentiert. YES

gebr. WoWa mit Transport und Entsorgung ca. 250€
Dichtmittel, Dekalin usw. ca. 150€
Lackierung ca. 500€
Kleinmaterial und die T-Leisten ca. 100€

lg dor grufti

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"Wo ich schon hingeschissen habe must Du erst einmal hinriechen."
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Steppenwolf
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3. Nissan King Cab Y720 US-Version (in Arbeit)
4. Nissan King Cab Y720 mit Starrachsen im Rohbau (Projekt)
BeitragVerfasst am: 06.10.2019 23:21:54    Titel:
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Ich habe bei meinem Aufbau 30mm- GFK-Sandwichplatten. Das ist bei kleineren Kabinen durchaus üblich.
Größere Kabinen werden auch mit 40-50mm-Wandstärke gebaut.
Meine Kabine wird auch offroad benutzt und hat sich bestens bewährt. Zur Verstärkung der Struktur habe ich die
ursprünglichen kleinen GFK-Kantenprofile gegen große Aluwinkel aus dem LKW-Bau getauscht. Geklebt und genietet.
Meine Grundkabine ist von Ormocar, wurde aber umfangreich umgebaut.

Wäre mir neu, daß Sandwichplatten nicht dämmen... Obskur
Will da aber keine Grundsatzdiskussion lostreten, ist bei mir mit dem Hubdach mit Zeltstoff sowieso nicht relevant.
Wintercamping war bei uns eh nie geplant.

Stefan

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pepe79
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...und hat diesen Thread vor 9 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 09.10.2019 23:02:30    Titel:
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Danke erstmal für die Anregungen....
Ich habe bei dieser Wohnkabine von 35 mm so meine Bedenken zumal keine Verstärkung, wie Aluplatten, Sperrholz etc. eingebaut sind. Auch wenn Fa. Meyer qualitativ hochwertig baut jedoch handelt es sich mehr um reine Kühlkoffer welche überwiegend Straße sehen und kein Offroad Gelände wofür solche Fahrzeuge wie der Iveco 90-16 ausgelegt ist. Die Isolation kann man durch diverse Komponenten ausgleichen, wie Fußbodenheizung (ist verbaut), Wandheizelemente etc., aber die Montage von Hängeschränken gestaltet sich dabei schon etwas schwieriger.

Ich habe bei diversen Manufakturen rumtelefoniert und besagte Firmen trauen sich die nachträgliche Verstärkung von Kabinen nicht zu.

Gruß
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Steppenwolf
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BeitragVerfasst am: 09.10.2019 23:50:31    Titel:
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Na ja, meine Kabine ist inzwischen über 30 Jahre alt in der Grundkonstruktion. Über die Haltbarkeit würde ich mir
jetzt nicht so Gedanken machen. Und mit einer Wohnkabine fährt man keine Trophy.

Montage von Hängeschränken ist bei meiner Kabinengröße kein Thema, die Probleme sehe ich allerdings auch.

Die von Dir angerufenen Manufakturen wollen keine Fremdkabinen verstärken sondern ihre eigenen verkaufen...

Wenn Du Bedenken wegen der Haltbarkeit offroad hast, musst Du im Zweifelsfall auf eine Konstruktion aus Aluprofilen
mit eingesetzten Sandwichplatten zurückgreifen. Dazu müsstest Du dann aber einen anderen Anbieter suchen, und teurer
wird es damit natürlich auch. Und wenn es über Small-Size-Pickup-Kabinen hinausgeht, darf es gerne eine größere
Wandstärke sein. 40-50mm hatte ich ja oben schon angesprochen.

Stefan

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Caruso
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1. Disco 300 TDI
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BeitragVerfasst am: 10.10.2019 04:35:46    Titel:
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pepe79 hat folgendes geschrieben:
die Montage von Hängeschränken gestaltet sich dabei schon etwas schwieriger.



Ankleben

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quadman
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1. 4.2 Ltr. Diesel Grüne Plakette - 20 Jahre alter Benziner oder wie ist das zu verstehen :-) ?
2. 2.5 Ltr. Diesel Gelbe Plakette - Hmm, immernoch Ökoterrorist, oder?
3. 3.8 Ltr. Benzin Rote Plakette - Lassen Sie mich raten. Als Sie das Auto gekauft haben, wurde es als Umweltwunder angepriesen?
BeitragVerfasst am: 10.10.2019 06:59:24    Titel:
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...wie denn sonst?

Gruß Stefan
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Kini
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1. Opel Monterey 3,2l V6
BeitragVerfasst am: 10.10.2019 09:30:07    Titel:
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BeitragVerfasst am: 10.10.2019 11:06:43    Titel:
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Bei 35 mm Wandstärke (GfK inkl. Schaum) kommt es auch darauf an, wie viel der 35 mm aus GfK sind.Grundsätzlich ist das ja sehr stabil und auch beständig gegen Erschütterungen.

Hängeschränke mit wenig Eigengewicht kann man da tatsächlich ankleben. Wenn sie nicht nur an eine senkrechte Wand, sondern gleichzeitig auch ans Dach geklebt werden, bringt das sogar zusätzliche Stabilität. Müssen ja nicht aus 19er Spanplatte sein. Der Erfolg dürfte größtenteils von der Auswahl der richtigen Materialien abhängen.
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Norman
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1. Hilux Doka
BeitragVerfasst am: 10.10.2019 21:19:52    Titel:
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Nur damit hier sachliche Informationen ausgetauscht werden: "Da weder PU Schaum noch Styropor wirklich dämmt, eine Luftschicht ist nötig."

Der "Dämmwert" von Luftschichten hängt zwar von sehr vielen Faktoren ab (vertikal, horizontal, ruhend;..) ist im Vergleich zu echten Dämmstoffen wie z.B PU vernachlässigbar.
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rg
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BeitragVerfasst am: 10.10.2019 21:33:13    Titel:
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Richtige Gorofähen in Tärmosdünamiggs hier unterwegs... von wegen Hidsedurchrennungsgofihsien und so...
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Norman
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Fahrzeuge
1. Hilux Doka
BeitragVerfasst am: 10.10.2019 21:49:18    Titel:
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Sehr hilfreicher Kommentar für den Threadstarter.
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rg
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BeitragVerfasst am: 11.10.2019 10:53:43    Titel:
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Ich wollte damit ausdrücken, daß die gemachten Aussagen z.B. bzgl. Wandstärke, schräger Luft, PU und Styropor nicht hilfreich sind. Wichtig ist der Wärmedurchgangskoeffizient der Wand. Den muß man bei verschiedenen Materialien und Wandstärken vergleichen. PU ist dabei auch nicht = PU und Styropor nicht = Styropor.
Das Material sollte geschlossenzellig sein.
Auf Wärmebrücken (von Laien oft als Kältebrücken bezeichnet) ist auch zu achten.
Alles einfache Physik und Thermodynamik.
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GC-Bernd
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BeitragVerfasst am: 11.10.2019 11:00:17    Titel:
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Hallo,

35 mm als Plattenstärke sind durchaus ok, wenn man nicht gerade im Winter nach Sibirien möchte. Mit einer handelsüblichen 4kW Heizung lässt es sich in einer solchen Kabine gut leben.

Ich habe für meine Kabinen die Eckprofile von WM-Meyer auch schon verwendet. Da diese eine thermische Trennung haben, macht man hier nichts falsch.

Für die Stabilität der Kabine ist jedoch nicht die Plattenstärke, sondern die Stärke der Decklagen entscheidend. Üblicherweise werden hier 1,2 - 1,5 mm verwendet. Wer es (wie ich) gerne etwas robuster hat, wählt Platten mit 2,0 mm Decklagen.

Ich habe gerade eine Kabine auf ein MAN TGE-Fahrgestell gebaut und habe beim Plattenhersteller vorab extra angefragt, ob bei einer Länge bis 5 m eine Versteifung nötig sei. Dies wurde verneint. Beim Bau der Kabine hat sich das dann bestätigt.

LG Bernd

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pepe79
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...und hat diesen Thread vor 9 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 13.10.2019 22:56:01    Titel:
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N´abend zusammen,

habe mich für ein anderes Reisemobil entschieden....Grundgerüst ist ein Stahlrahmen mit einer 55 mm dicken Kabinenstärke (GFK, PU Schaum, Speerholz, PU Schaum, GFK) sehr stabil aber der Koloss mit 5 meter Länge wiegt auch stolze 1500 kg.

Danke nochmal für die guten Anregungen und Tips
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