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Relaiskasten anschließen


 
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Sleepwalker
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...und hat diesen Thread vor 6 Tagen gestartet!


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BeitragVerfasst am: 09.10.2019 15:50:43    Titel: Relaiskasten anschließen
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Hallo zusammen,

ich möchte die Elektrik für die zusätzlich eingebauten Komponenten neu "aufbauen" Dazu habe ich mir folgende Dinge geholt:






Dazu habe ich nun ein paar Fragen:

Die Sicherungen im Relaiskasten sind ja vermutlich für die Verbraucher, die durch die Relais angesteuert werden. Sprich ich steuere mit dem 6-Fach Bedienfeld die Relais im Relaiskasten an und gebe den Stromkreis von der Batterie zum Verbraucher frei. Baut man die Sicherung nun vor das Relais (Batterie -> Sicherung -> Relais -> Verbraucher) oder nach dem Relais (Batterie -> Relais -> Sicherung -> Verbraucher) Oder ist das völlig egal?

Wie mache ich es bei mehreren Verbrauchern, die ihren Strom von der Batterie bekommen (z.B. Zusatzbeleuchtung) mit der Kabelführung von der Batterie zum Relais? Ich kann/möchte ja nicht zu jedem Realsi eine eigenes Kabel von der Batterie ziehen? Dann wären ja mehrere Kabel zusätzlich am + Batteriepol. Was wäre da eine "geschickte" Lösung?

Wie dick müssen die Kabel bei z.B. Zusatzscheinwerfern in LED ungefähr sein?

Das Bedienfeld selber wird per Relais und Zündungsplus so angeschlossen, dass es nur bei eingeschalteter Zündung überhaupt Strom bekommt.

Ich hoffe die Fragen sind verständlich Hau mich, ich bin der Frühling

Gruß Marcel

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Matthias
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BeitragVerfasst am: 10.10.2019 15:50:21    Titel: Re: Relaiskasten anschließen
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Hi,

auf jeden Fall ein guter Ansatz, das Chaos etwas zu beseitigen.

Sleepwalker hat folgendes geschrieben:

Die Sicherungen im Relaiskasten sind ja vermutlich für die Verbraucher, die durch die Relais angesteuert werden. Sprich ich steuere mit dem 6-Fach Bedienfeld die Relais im Relaiskasten an und gebe den Stromkreis von der Batterie zum Verbraucher frei. Baut man die Sicherung nun vor das Relais (Batterie -> Sicherung -> Relais -> Verbraucher) oder nach dem Relais (Batterie -> Relais -> Sicherung -> Verbraucher) Oder ist das völlig egal?


Die Sicherung so nah an die Batterie wie möglich. Du willst ja auch den Fall "abgerutschter Stecker macht Kontakt zur Masse" mit absichern. Das geht am besten, je näher (im Sinne weniger Steckverbindungen usw.) das ganze an der Batterie sitzt. Ein durchgeriebenes Kabel zwischen Batterie und Sicherungskasten ist damit zwar noch nicht abgedeckt, aber jeden Fall kann man nicht mit der Sicherung erschlagen. Hier hilft eine Vorsicherung an der Batterie und gute Kabelverlegung mit Bedacht (nicht über scharfe Kanten, gut fixiert, ggf. Schutzschlauch,)


Zitat:
Wie mache ich es bei mehreren Verbrauchern, die ihren Strom von der Batterie bekommen (z.B. Zusatzbeleuchtung) mit der Kabelführung von der Batterie zum Relais? Ich kann/möchte ja nicht zu jedem Realsi eine eigenes Kabel von der Batterie ziehen? Dann wären ja mehrere Kabel zusätzlich am + Batteriepol. Was wäre da eine "geschickte" Lösung?


Ein Kabel mit ausreichendem Querschnitt, welches auf die Zuleitungsseite der Sicherungen geht. Manche Sicherungskästen sind schon für eine gemeinsame Versorgungsleitung vorgesehen, die zentral angeschlossen wird.
Deiner scheinbar leider nicht. Habe mir dann oft mit eingelöteten Drahtbrücken geholfen (4mm² Kupferdraht massiv), die alle Sicherungen eingangsseitig verbunden haben. Oder du setzt einen kleinen Stromverteiler davor.

Alternativ einen Sicherungskasten mit Verteiler drin nehmen - die von BlueSea sind recht tauglich - und die Relais dahinter setzen. Blöd, weil der Relaishalter von dir ist eigentlich recht schick - nur die mangelnde Plusverteilung stört halt.


Zitat:
Wie dick müssen die Kabel bei z.B. Zusatzscheinwerfern in LED ungefähr sein?


Es kommt drauf an. Strombedarf kannst du dir aus der Leistung errechnen:
I = P / U (Watt durch Volt ist Ampere)
Also ein 30W Scheinwerfer braucht an 12V ungefähr 2,5 Ampere.
Eine 300W Lightbar ungefähr 25 Ampere.
Als Faustformel reichen pro 10A ca 1mm² Leitungsquerschnitt. Mit etwas mehr machst du nichts falsch. Weniger als 0,75mm²-Kabel würde ich nicht verbauen, mechanisch nicht robust und lässt sich mit den üblichen Steckern nicht ordentlich crimpen.

Für den 30W-Scheinwerfer also ein 0,75mm²-Kabel, für die 300W-Lightbar 2,5mm². Die Seilwinde mit 400A Stromaufnahme braucht 50mm².

Die Leitungslängen im KFZ sind üblicherweise nicht sehr hoch, Verluste hat man eher durch unnötige Steckverbindungen. Größere Querschnitte bringen also bei diesen Kleinverbrauchern auch wenig.
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Team-Wildsau
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BeitragVerfasst am: 11.10.2019 06:25:12    Titel:
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Die Zuleitung von der Batterie darf auch aus versicherungstechnischen Gründen nicht sehr lang sein.
Da schwebt noch etwas um 30cm in meinem Kopf herum.

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Matthias
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BeitragVerfasst am: 11.10.2019 08:41:21    Titel:
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Team-Wildsau hat folgendes geschrieben:
Die Zuleitung von der Batterie darf auch aus versicherungstechnischen Gründen nicht sehr lang sein.
Da schwebt noch etwas um 30cm in meinem Kopf herum.


Gabs da mal Gutachten/Urteile dazu? Gilt das nur für Nachrüstelektrik?
Denn häufig ist die serienmäßige Anlasserplusleitung überhaupt nicht abgesichert und i.d.R. länger als 30cm.


Sinnvoll wäre eine 10mm² Zuleitung (oder ähnlich, je nach Strombedarf des Zusatzsicherungskastens) mit Sicherung direkt an der Batterie. Eine ANL-Sicherung im Halter direkt daneben ist jedenfalls diskussionsfrei geeignet. :)
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Team-Wildsau
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BeitragVerfasst am: 11.10.2019 13:42:57    Titel:
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Das ist noch aus den Car Hifi Tuning Zeiten.
Stand mal in einer Zeitung.
Kann man jetzt so machen oder nicht.
Ich sags mal so. Im Schadensfall rettet dir die Sicherung eventuell dein Auto.
Im Zweifelsfall zahlt die Versicherung?

Als ich damals meinen Suzuki probe gefahren bin und die Fernscheinwerfer ausprobierte brannte die Kiste wegen einer fehlenden Sicherung fast ab.
Bin da deshalb etwas sensibilisiert.

Und wieso Hersteller das dürfen sollten wir uns keine Gedanken machen.
Die Abgasanlage von meinem Firmenbus endet mittig unter dem Fahrzeug.
Mach du das mal und fahre zum TÜV.
Den hatte ich bei einem Besuch mit oben genannten Fahrzeug darauf angesprochen, wieso die das dürfen und ich nicht.
Die Antwort kann sich jeder selbst geben.

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BeitragVerfasst am: 11.10.2019 14:15:05    Titel:
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Klar, über den Sinn brauchen wir nicht streiten, ich denke wir sind uns beide darüber einig. Winke Winke
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1. MAN G90, Nissan Y61, div. Suzukis, Subaru WRX
BeitragVerfasst am: 11.10.2019 18:13:57    Titel:
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Bin ehrlich, an die Sicherung zur Seilwinde hatte ich auch nie gedacht.
Und gerade da kann ja mal schnell etwas schief gehen.

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jimny175
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1. Polaris ACE 570
BeitragVerfasst am: 11.10.2019 21:38:26    Titel:
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Eine Seilwinde abzusichern ist ein optimistisches Unterfangen.
Es reicht ja nicht, einfach die Absicherung der Winde über ihren Nennstrom auszulegen, man muss auch sicherstellen, das die Sicherung im Kurzschlussfall auch innerhalb sinnvoller Zeiträume auslöst.
Das ist bei einem batteriegespeisen System und einer für Kurzzeitbelastung ausgelegten Verkabelung kaum zu schaffen.
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