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Praga V3S Umbau

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FjDave
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Mit dabei seit Anfang 2011
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...und hat diesen Thread vor 3102 Tagen gestartet!


Fahrzeuge
1. Steyr 12M18 (8M23)
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BeitragVerfasst am: 21.05.2019 13:19:15    Titel:
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Weiter gehts...

Nach der Saison 2018 steht die Saison 2019 auf dem Plan. Für uns ein wenig beschränkter da wir nicht an allen Läufen teilnehmen können aber dennoch anspruchsvoll genug.

Während dem letzten Jahr sammelten sich einige, mehr oder weniger große, Probleme auf der ToDo-Liste. Wie das immer so ist kommt man erst kurz vor knapp dazu sich um das Auto zukümmern, dementsprechend hektisch waren die letzten Tage vor dem Saisonstart dann Hau mich, ich bin der Frühling Hau mich, ich bin der Frühling


Punkt eins: Die rutschende Kupplung.

Gleich beim ersten Lauf 2018 fiel uns auf dass die Kupplung mit der gesteigerten Motorleistung nicht so gut zurrecht kam wie gedacht. Immer wenn der Motor aus hoher Drehzahl unter Vollast gedrückt wurde rutschte im Bereich des höchsten Motordrehmoments die Kupplung.

Nach erster Fehlersuche gingen wir damals davon aus dass Öl welches vermutlicherweise über die Getriebeeingangswelle in die Kupplung getriet, wie zu erwarten den Reibwert extrem senkte. Des Problems bewusst sind wir so alle Läufe gefahren.

Also Getriebe raus und Kupplung raus. Zu sehen, nichts.
Die Glocke mich ca. 1/4 L Öl gefüllt aber die Kupplung trocken, die Eingangswelle auch.
Also hat das Öl damit nicht zu tun, ergo doch die Kupplung verstärken.





Eine stärkere originale Kupplung gibt es nicht, also selbermachen angesagt. Glücklicherweise hat die Kupplung Zylindrische Druckfedern, daher sollte es recht angenehm werden etwas passendes zu finden.

Zuerst musste erst die Maße und Kraft der vorhandenen Federn ermittelt werden um nach alternativen suchen zu können.
Die Kraft habe ich etwas grobexperimentell gemessen, indem ich einen Zylinder meiner manuellen Ausbeulpresse etwas mit Öl gefüllung und mit einem Manometer verbunden habe.
Auf den Zylinder habe ich dann eine Feder gestellt und diese dann auf ein festes Maß zusammen gedrückt. den Vorgang mehrfach mit verschiedenen Maßen wiederholt und nochmal kmit einer anderen Feder abgeglichen. So hatte ich dann einen ungefähren Wert.

Anhand der ermittelten Kraft und den möglichen Maßen habe ich dann bei einem Federnhersteller in Sonnenbühl die richtig Feder gefunden. Davon acht Stück bestellt und verbaut.





Nun ist die Anpresskraft knapp 40% höher, das sollte reichen und lässt sich noch angenehm betätigen.

Das Öl sickerte, mangels Dichtungen (wohl damals vergessen Hau mich, ich bin der Frühling ), durch die Befestigungsschraubenlöcher von der Kurbelwelle her durch das Schwungrad, dieses hat eine Nut und Querbohrungen welche das Öl nach außen ableiten und es so nicht an die Reibflächen gelangt.


Punkt zwei: Da Federnmalör.


Da uns letztes Jahr im gesammten vier Federn gebrochen sind musste eine Lösung her.
Die Möglichen Ursachen haben so wie es scheint alle gemeinsahm zum Bruch geführt.

1. übermäßiges Verdrehen der Feder beim Verschränken da die Federn sehr kurz sind
2. zu hohe Zug und Druckbelastung mangels Abstützung an der Achsoberseite
3. Zusätzliche Zug und Drcukbelastung durch Spannungen, erzeugt von den nachgerüsteten untern Längslenkern.

Als Lösung habe ich dann folgende Umbauen vorgenommen:

1. Drehgelenke zwischen Feder und Achse welche das Verdrehen der Federn verhindern.
2. Zusätzlicher Längslenker an der Differentialgehäuseoberseite um die Längskräfte komplett aufzunehmen.
3. Die Federn komplett an Schäkeln befestigt damit die Federn frei schwingen können und keine Schub/Zugkräfte mehr abbekommen.

Leider habe ich davon zurzeit noch keine Richtigen Fotos. kommen aber noch.






Leider habe ich meine Konstruktion nicht richtig bedacht und habe aus Platzgründen den Oberen Lenker nach vorn auf die Stoßstange geführt. Das Problem dabei ist dass sich die Achse beim ein/Ausfedern etwas verdreht und somit die Federn einseitig belastet, da werde ich nochmal bei müssen.


Los gings dann zum 1. Lauf der Saison nach Bahretal bei Friedrichswalde - Ottendorf in der Nähe zu Pirna.

Die Abfahrt war eigentlich auf Donnerstag abend geplant aber tatsächlich rollte der Praga erst zu Mittag am Freitag aus der Werkstatt. Bis wir loskamen war es dann fast 16:00 und 640 km zu fahren.
Mangels Zeit konnte ich den Steyr nicht durchsehen und warten, so fuhren wir sicherheitshalber mit dem Wohnmobil meines Vaters. So lies es sich auch entspannter Fahren, ohne Stau usw. waren wir dann um 01:00 im Fahrerlager.

Samstag früh dann Frühstück, Techn. Abnahme, Anmeldung, Besprechung uns Start.
In den ersten vier Sektionen lief es nicht so richtig rund, viele Fahrerische Fehler, die Gegensprechanlge hatte einen Wackler, dadurch noch ein kleiner Disput aber das Auto lief, die Kupplung fühlt sich gut an. Vor der 3. Sektion streikte dann der Anlasser, wir ließen uns anschleppen und entschieden die Kiste einfach immer laufen zu lassen.

In der 5. Sektion dann das Malör, als erster in die Sektion, ein Tor ausgelassen da falsch angefahren und zu kompliziert eine andere Posituon zu finden dann vorlauter Euphorie der Gau.
In der Sektion ein kleines unscheinbares Schlammloch mit Tor davor. Das Tor bedachte ich von oberhalb anzufahren, kurz vorher dann den Allrad raus und das Heck etwas rutschen zu lassen.

Dummerweise hatte ich die Vorderachse noch gesperrt und das Auto stand mit ordentlich Belastung auf dem linken Vorderrad. Um die Verspannungen aus den Antriebsstrang zu bekommen spielte ich etwas mit der Kupplung, zu energisch bis es knallte. Genau in dem Moment ging das Allrad raus und ich dachte es sei nur das rausrutschen der Muffe gewesen was den Schlag verursachte.

Allrad wieder rein, Sperren rein und ab ins Schlammloch, weiter gings auch nicht. Das linke Vorderrad machte keinen Muks nur das rechte drehte noch und die Sperrenkontrolle zeigte "Sperre eingerückt" also Welle ab. So gings dann auch nichtmehr weiter, der Bagger musste uns bergen.

Nach kurzem beäugen und Probefahren war die Vermutung bestätigt, Welle ab. Allerdings ohne Geräusche und ohne Hakeln war fahren möglich, also fuhren wir den Tag so zu ende.

Mangels Ersatzteile (die Lagen noch zuhaus auf dem Steyr) konnte ich die Vorderachse nicht reparieren, also Sonntag auch mit 6x5 fahren. Den Anlasser konnte ich reparieren, hier war nur die Betätiung des Kontakts zum betätigen der Schubankerwicklung vermaltredeit und konnt durch simples verdrehen wieder gangbargemacht werden. Genial die alte Techik.

Sonntag dann Fahrerisch bedeutend besser als Samstag aber leider ganb für uns nicht die Möglichkeit aufzuholen, zu groß der Abstand und zu groß das Handcap kit der praktisch nutzlosen Vorderachse.

Leider selber keine Fotos gemacht aber dennoch bissl was bewegtes und buntes zum guggen YES

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Einige Bilder >Klick<


Den 2. Lauf in Klieken mussten wir leider auslassen und ob wir zum 3. Lauf Nach Oberottemndorf fahren steht noch nicht fest.

So long ... Supi Supi Supi

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sandro2009
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BeitragVerfasst am: 15.07.2019 16:47:53    Titel:
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Glückwunsch und großen Respekt!!! 1.Platz in Teuchern

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FjDave
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BeitragVerfasst am: 20.07.2019 21:10:09    Titel:
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Danke Sandro Grins Heiligenschein



Wie Sandro schon verraten hat, waren wir zum 4. Lauf der Saison in Teuchern wieder mit am Start.

In den Wochen vor dem Lauf habe ich die defekte Steckachse ausgetauscht und ein zerbröseltes Achsschenkellager entdeckt. Dabei kam die Vermutung auf dass das defekte Achsschenkellager den Steckachsenbruch begünstigt hat... aber was soll das noch... kaputt ist kaputt Hau mich, ich bin der Frühling





Kleine Anmerkung: Die Welle hat einen Korkenzieher von 5 Windungen gemacht biss die mittig sauber abgedreht ist Obskur


In diesem Zuge habe ich die Lenkung umgebaut da mit ein Fehler aufgefallen ist welchen ich beim Aufbau des Autos begangen habe.
Damals hatte ich die Portale vertauscht um die Lenkhebel der Spurstange vorn zu haben damit ich die Lenkung mittels Hydraulikzylinder einfacher gestalten kann.
Blöderweise habe ich nicht bedacht dass ich mit dieser Aktion die Lenkgeometrie auf den Kopf gestellt habe, so dass die kurvenäußere Rad mehr Lenkeinschlag hatte als das kurveninnere, so hat er mächtig darüberweg geschoben.

Also die Portale wieder getauscht, eine Spurstange gebaut, einen Lenkhebel gebaut und schon gehts. Leider davon keine fotos gemacht Hau mich, ich bin der Frühling .


In Teuchern damm lief es für uns recht gut, schon die erste Sektion lag uns gut und wir konnten mit, verhältnissmäßig, wenig Fehlerpunkten .... ähhh kann ich jetzt "Punkten" schreiben ? egal

In der dritten Sektion dann gleich im 2. Tor im Sand mit Grabungsarbeiten begonnen als ein merkwürdiges "Knack" ertönte und das linke Rad der 3.Achse sich nichtmehr drehte... merde.
Nach weiterem Probieren stellte sich herraus dass wohl die Welle ab ist da keine Geräusche etc. zu bemerken war.
Also wieder nur 6x5 ...

Trotz dem Achsschaden liefen die meisten Sektionen wie geschmiert so dass wir unseren Vorsprung halten konnten.

Am Sonntag ist dann noch ein Auge des linken Längslenkers der Vorderachse aufgebrochen, was kurzfristig für die letzten zwei Sektionen mittels Spanngurt fixiert wurde.

Hier noch ein paar Bilder und ein (wackliges) Video.











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Weiter geht's dann in Tegau YES

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