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Neuorganisation 12 V-System


 
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Elcano
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...und hat diesen Thread vor 118 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 17.07.2019 12:01:15    Titel: Neuorganisation 12 V-System
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Hallo zuammen,
ich lese nun seit Tagen vieles über die optimale Gestaltung des elektrischen Systems in einem 4x4 Reisefahrzeug und bin an einem Punkt angekommen, an dem ich bitte Hilfe brauche. Ich bin ein Laie in Elektroangelegenheiten, möchte aber verstehen was ich da in meinem Auto habe, um es richtig zu behandeln

Ich habe einen Nissan Patrol Y61 (Bundeswehr) und aktuell ein IBS DBS-System eingebaut (bei Offraod Hesch). Neben der original Nissan Starterbatterie dient eine 75Ah Yellow-Top für die Versorgung meine Elektrogeräte. Ich betreibe einen 50l WEACO Kühlschrank, und lade täglich mehrere Kamera- und Drohnen Akkus, Laptop, IPad, Handy, GPS. Wenn ich mit meiner besseren Hälfte Reise, alles in doppelter Ausführung. Ein Winde habe ich für Notfälle dabei! Dazu kommt aktuell ein 80 Watt flexibles Solarpannel mit einem PWR-Regler, der an der Yellow-Top hängt. Beide Batterien sind zwischen 4 und 5 Jahre alt und neigen sich dem Ende zu, so dass ich über eine Optimierung beim Austausch nachdenke. Insbesondere möchte ich in Zukunft mindestens 3 Tage autark stehen ohne den Motor anzuwerfen!
Ich würde gerne eine LiFePo4 100 bis 150 Ah Zusatzbatterie künftig verbauen, da ich mit der mienem 3 Tage Ziel auch bei schattigen Verhältnissen durchhalte! Nun zu meinen Fragen:

- Lässt sich die LiFePO mit bspw. 150 AH mit der normalen Starterbatterie von Nissan über das IBS überhaubt betreiben? Habe einige Threads hier gelesen, die mich zweifeln lassen!
-Benötige ich einen Ladebooster zwischen Lima und Batterien um, die vollständige bzw. artgerechte Ladung der Batterien zu gewährleisten ?
- Würdet ihr einen MPPT Controller für das Solarsystem bevorzugen? Wie sieht es mit Kombigeräten (Booster und Controlller aus?) Die Aussies stehen auf die (Enerdrive!)

Natürlich geren auch Tips und Anregungen.

Schon mal vielen Dank für die Antworten.
Viele Grüße
Thomas


Zuletzt bearbeitet von Elcano am 17.07.2019 12:38, insgesamt einmal bearbeitet
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1. 4x4
2. Enduro
BeitragVerfasst am: 17.07.2019 12:17:49    Titel:
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Hallo Thomas,

Du kannst mit den entsprechenden Vorschaltgeräten alle Akkus miteinander verbinden. Bei Fahrzeugen mit wenig Platz und Zuladung bin ich dazu übergegangen keine extra Versorgungsbatterie mehr ein zu bauen.
Eine automatische Abschaltung deiner zusätzlichen Verbraucher stellt sicher, dass du immer genug Energie zu Starten deines Fahrzeugs hast. Funktioniert vor allen mit LiFEPos hervorragend.
So stehen dir wesentlich mehr Ah für seinen Aufbau zu Verfügung. Außerdem benötigst du weder B2B Lader oder andere Geräte zum Verbinden der Akkus.
Für deinen Anwendungsfall reicht eine 160Ah Lifepo für 4 Tage, wenn die Standheizung nicht permanent läuft.
Außerdem hast du den entscheidenden Vorteil das sich der lifepo Akku beim fahren durch die Lichtmaschine viel schneller auf geladen wird. Das System hat sich sogar bei LKW gewehrt (spart man 2 dicke Starterakkus!)
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Elcano
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...und hat diesen Thread vor 118 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 17.07.2019 12:43:07    Titel:
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Hallo, danke für die schnelle Antwort. Verstehe ich das richtig, dass Du eine LiFePo4 als Starter- und Versorgerbatterie verwendest? Für einen Neuaufbau sicher eine interessante Idee. Da ich aber nun das IBS schon habe, könnte ich demnach einfach die LiFePo4 anstatt der Yellow-Top einbauen, korrekt ?

Viele Grüße
Thomas
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einfach-losfahren
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1. 4x4
2. Enduro
BeitragVerfasst am: 17.07.2019 13:02:50    Titel:
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'Hallo Thomas,
ja genau. Du entnimmst den ganzen Batteriekram. Dann kommt die 160 Lifepo rein. Falls kein BMS eingebaut ist, wird das von außen an die Batterie angeschlossen.
AM Ausgang vom BMS (+) kommt die Plusleitung vom Fahrzeug, Ausgang Solarregler (und falls vorhanden Batterielader für Landanschuss) und der Eingang von fernbedienbarem Hauptschalter (bei Victron gibst die gut passenden). Am Ausgang (+) vom Hauptschalter kommen dann die Sicherungen für deine Verbraucher im Wohnbereich dran. Und dann hast du schon alles! (nix b2b oder ähnliches was Platz brauch und nervt).
Falls du mehr Kapazität brauchen solltest kannst du einfach eine 2. Batterie parallel einbauen (empfehlenswert gleicher Typ und Größe).
Wenn Du noch die Kapazität die im Akku ist wissen möchtest, reicht eine App (die meisten Lifepos haben BT eingebaut) oder es gibt Anzeigen die über das Bussystem der Akkus laufen. Du musst Du keinen Shunt mehr in die Masse einbauen.
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jimny175
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1. Polaris ACE 570
BeitragVerfasst am: 17.07.2019 18:40:38    Titel:
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LIFePo4 Akkus kann man grundsätzlich mit Lichtmaschinen laden, die normale Bleiversorgungsakkus laden können.
Ob das IBS System mit dem Spannungswerten des LFP sinnvoll funktioniert, müsste man mit dem Hersteller klären, passende Trennsysteme haben in der Regel andere Schwellwerte als die Bleiakkuversionen.

LFP Akkus haben keine bosonderen Anforderungen an die Ladespnnung, sie brachen aber in jedem Fall ein Batteriemanagement mit Über- und Unterspnnungsauslösung und Zellüberwachung/ausgleich.
Hier gibt es viele Möglichkeiten der Umsetzung, Laien würde ich einen betriebsfertigen Akku empfehlen, der das alles schin eingebaut hat.

LIFePo4 Akkus eigenen sich prinzipiell eher für Einbatteriesysteme als Bleiakkus, Allerdings sind die BMS Systeme, die Startströme vertragen, aufwendig und teuer. Ich würde das nicht empfehlen, ist aber nur meine Meinung hierzu.

Hat der BW Patrol ein 12V Bordnetz, ich hätte hier auf ein NATO konformes 24V Netz getippt.
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Elcano
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...und hat diesen Thread vor 118 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 18.07.2019 10:25:34    Titel:
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Danke für die zusätzlichen Infos. Ich habe IBS angeschrieben, aber seit drei Tagen herrscht da funkstille. Bin mal gespannt!
Ich habe eine 24V Steckdose im Patrol, aber das System läuft auf 12 V. Ist vielleicht von Ausber zurückgebaut worden.

Viele Grüße

Thomas
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Fennek
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1. Jeep Wrangler
BeitragVerfasst am: 30.07.2019 23:44:47    Titel:
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Hi zusammen,
Bordelektrik, spannendes Thema. Nach einigem Kopfzerbrechen entschied ich mich kürzlich für eine 2. Batterie (Banner AGM 80Ah) welche ich aber nicht mit der Bord-Batterie koppelte. Da hab ich alle Zusatzgeräte wie Arbeitsscheinwerfer, Kompressor, Kühlschrank, etc. hin verkabelt und abgesichert. Wenn die leer ist, Pech gehabt, aber die Kiste springt noch an. Die Zusatzbatterie lade ich über ein Ladegerät, welches ich entweder am Campingplatz-Strom anstecke oder, falls man länger autark unterwegs ist, wird die Zusatzbatterie während der Fahrt über die Autobatterie mittels Ladegerät an einem Inverter geladen. Meine Mindestanforderung war, dass der Kompressor-Kühlschrank 3 Tage durchhalten soll und das klappt soweit auch. Auf alles andere kann ich im Zweifelsfall verzichten. Diese Mindestanforderungen sind sehr individuell und für die Auslegung des Bordnetzes entscheidend. Der Vorteil von LIFePo4-Batterien ist, dass der Spannungsabfall auch bei hoher Strombelastung erst sehr spät eintritt. Mir war vorher nicht bewusst, dass bei meiner Batterie bereits nach etwa dem halben Kapazitätsverbrauch (also 40Ah), die Spannung derart in die Knie geht, dass der Kompressor nimmer anspringen mag. Hab gelesen, dass der Spannungsabfall bei LIFePo4 erst nach 80-90% des Kapazitätsverbrauchs eintritt. Allerdings sind die Preise für eine LIFePo4 ziemlich heftig, hoffentlich wird das in ein paar Jahren besser.

Good Life!
Harry

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stubenhocker
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1. T5 Rockton
2. A6 Allroad
BeitragVerfasst am: 31.07.2019 17:02:27    Titel:
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Ich habe handelsübliche Bleibatterien im T5: Starterbatterie 95Ah sowie Zweit- und Drittbatterie mit jeweils 74Ah (aus einer Charge, parallelgeschaltet), die von der Starterbatterie mit einem spannungsgesteuerten Trennrelais (Cyrix) getrennt/verbunden sind. Bis 10,8V habe ich somit 244Ah, erst dann trennt das Cyrix die Starterbatterie von 2+3.
An Zweit- und Drittbatterien hängen die paar wenigen Verbraucher: Licht (LED), Kompressorbox, Pumpe FW, Standheizung, 4 USB-Dosen. Stromeinspeiser gehen da auch drauf: 100W Solarzelle über Laderegler (logisch) und ein 10-A-Ladegerät (Victron IP65), welches über ein DEFA-Anschluss-Set mit Landstrom versorgt werden kann.
Durch das spannungsgesteuerte Trennrelais wird die Starterbatterie ebenfalls mitgeladen, quasi rückwärtsgeladen, was mit dem klassischen Trennrelais mit D+ nicht funktioniert.
Kostenpunkt ab Starterbatterie knapp 600€.

Alex

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