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Steppenwolfs Aufbauten
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Steppenwolf
Hesse, aber nicht Hermann
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...und hat diesen Thread vor 1344 Tagen gestartet!


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BeitragVerfasst am: 10.02.2019 00:07:43    Titel:
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So, es geht endlich an den Umbau auf das lange Hubdach!
Aus Gewichtsgründen habe ich mich letztlich gegen klappbare feste Hubdachwände entschieden, es wird die
Stoffvariante werden.

Zuerst musste ich an das Hubdach selber ran. Es gab einige Macken auszubessern.




Ein paar kleine weitere Ecken gab es auch noch.

Dann musste ich die Seitenwangen des Dachs verstärken. Mir waren sie zu wabbelig, außerdem setzt der Hubdachbeschlag
bei mir recht weit mittig an, da würde das Material zu sehr arbeiten.
Also schliff ich alles deftig an und brachte 2 Lagen GFK auf. Sind jetzt 3Kg mehr Material.


Das Dach kam erst mal wieder raus aus der Werkstatt, lackieren werde ich erst, wenn all Löcher und Durchbrüche
gemacht sind.


Jetzt ist erst mal die Kabine in der Werkstatt. Um vernünftig drin arbeiten zu können habe ich erst mal die Federung
blockiert und alles abgestützt. Nun können die Vorbereitungen für das Hubdach beginnen.

Stefan

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MF
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BeitragVerfasst am: 10.02.2019 07:58:40    Titel:
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Moin

Das klingt sehr interessant. Winke Winke

Würde mich über Details zu den Dichtungen, Scharnieren und der Konstruktion freuen.

Aber so wie du deinen Arbeiten in der Regel dokumentierst wird das alles zu finden sein. Ja

Gruß Mario

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Steppenwolf
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BeitragVerfasst am: 06.03.2019 00:19:16    Titel:
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Es ging bei mir trotz Handicap (gebrochener Zeh) etwas weiter. Ist mal wieder ein Sack voll Arbeit.

Zuerst habe ich das provisorische Sandwichplattendach entfernt und einen Schrecken bekommen: Das Teil ist schwerer
als das "neue" lange GFK-Hubdach!

Bei meinem Umbau der Kabine habe ich damals den Alkoven-Boden angehoben. Der Alkoven war damals ja nur als
Stauraum vorgesehen, da kam es nicht auf den Zentimeter an. Nun wollen wir aber im Alkoven schlafen und wir wollen
ausreichend Platz für die Füße haben.
Also musste der erhöhte Boden erst mal wieder raus, später wird die "Höherlegung" auf 4cm reduziert, der niedrigst
mögliche Wert, damit Platz für das Fahrerhausdach bleibt.

Und nun kam der "final cut":


Auch diese Platte war erstaunlich schwer: zusammen mit dem Sandwich-Dach habe ich über 37Kg rausgeschnitten!


Dann den Alurahmen nach vorne verlängern und die Dachhaut hinten etwas verlängern. Muss ja für das neue Dach passen.
Dann war Sklavenarbeit angesagt: die alten Beschichtungen mussten runter. Nee, oder?
Zusätzlich hab ich allen unnötigen alten Plunder entfernt wie uralte Druckknöpfe und eine zerdellerte Kederschiene
vom Vorbesitzer. Und natürlich sämtliche Löcher verschließen!
Letzter Schritt bisher war der Befestigungsrahmen aus AP30 für den Zeltstoff.


Das defekte Fenster im Alkoven ist jetzt auch raus. Leider gibt es für das Fenster weltweit keine Teile mehr. Ein
größeres wollte ich aber auch nicht einbauen um die Struktur des Alkovens nicht zusätzlich zu schwächen. In der
Schweiz habe ich dann eine Ventilationsklappe vom gleichen Hersteller gefunden in der gleichen Größe. So kann
uns beim lüften wenigstens keiner auf den Hintern glotzen... Grins

Nächster Schritt wird sein, das komplette Dach mit GFK-Matten zu beschichten um eine absolute Dichtheit zu erreichen.
Ich habe dafür schon alles schön angeschliffen. Mit verschiedenen Schichtstärken will ich eine ebene Fläche erhalten,
wo kein Wasser mehr stehen bleiben kann.
Ich hoffe, das unterschiedliche Ausdehnungsverhalten von GFK und Alu macht mir da keinen Strich durch die Rechnung...

Stefan

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BeitragVerfasst am: 08.03.2019 06:42:26    Titel:
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Beide Daumen hoch dafür. Bin gespannt, wie das weitergeht!
Schlafen im Alkoven schafft halt Freiraum... Ich mache mir meine Gedanken dazu.

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Baue den Brunnen, wenn du Kraft hast. Nicht wenn du Durst hast!

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Steppenwolf
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BeitragVerfasst am: 11.03.2019 23:33:57    Titel:
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Nachdem ich in den letzten Tagen verschieden dicke GFK-Matten zugeschnitten habe, wurde heute die Werkstatt auf
GFK-taugliche Temperaturen aufgeheizt und ich konnte laminieren.


Hier sollte sich jetzt kein Wasser mehr ansammeln können, von vorne bis hinten durchgehende Fläche.

Die nächsten Schritte sind jetzt verkleben des Teppichs vorne im Alkoven, solange ich noch so angenehm darin
arbeiten kann und Anprobe des Hubdachs.

Es wird!

Stefan

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BeitragVerfasst am: 22.03.2019 23:44:46    Titel:
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Die Sklavenarbeit ging weiter...
Die Rupfentapete (die wilden 80er...) selbst war runter, aber die Papierunterbahn klebte noch auf den Alkovenseiten.
Schien mir kein tragfähiger Untergrund für den Teppich zu sein, also musste das weg.
Hat geklebt wie Sau, ließ sich aber mit dem Spachtel klein klein rückstandslos entfernen:


Wenn ich also wüsste, was das für ein Kleber ist, würde ich ihn empfehlen: Klebekraft nach gut 30 Jahren bestens und
lässt sich trotzdem (mit viel Mühe) wieder entfernen. Mit Pattex geht das nicht!


Als ich vor 10 Jahren die Kabine umgebaut habe war ich so clever reichlich Reserve für den Teppich zu kaufen.
Dummerweise waren Teppiche mit Geweberücken damals noch nicht so verbreitet, in der gewünschten Optik war
es leider ein gummierrter Rücken. Und die Gummierung muss nun auch wieder runter vor der Verklebung... Nee, oder?

Inzwischen ist der Alkoven sauber verkleidet:




Gestern musste ich dann leider feststellen, daß die Stürme der letzten Zeit nicht spurlos an meinem draußen
gelagerten Hubdach vorbeigegangen sind. Irgend etwas hat den Kragen getroffen und ich musste eine schon reparierte
Stelle nochmals angehen. Danach konnte das mit Dichtung versehene Dach aber endlich probehalber montiert werden.


Um im Alkovenbett vernünftig sitzen zu können ist der Öffnungswinkel recht groß und der Hubbeschlag muss leider wie
befürchtet recht weit nach vorne wandern.


Daher ist im hinteren Bereich ein weiteres Aufstellgestänge nötig, was das öffnen erleichtert. Hatte ich aber auch schon
im Hinterkopf als Option. Ich kannte das mit dem Öffnungswinkel ja schon von meiner Alukabine.

So viel für heute.

Stefan

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BeitragVerfasst am: 23.03.2019 20:56:06    Titel:
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Wie immer, piekfeine und absolut saubere exakte Arbeit.
Keine halben Sachen bei dir! YES Respekt

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BeitragVerfasst am: 25.03.2019 08:38:03    Titel:
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Purer Neid! bzw. eher beeindruckt.
Bin mir da sehr sehr sicher das was gutes bei raus kommt!
Viel erfolg weiterhin!

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BeitragVerfasst am: 25.03.2019 23:37:53    Titel:
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Danke für das Lob. Euer Wunsch sei mir Befehl

Ist aber auch noch ein bissi Arbeit...

Stefan

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BeitragVerfasst am: 06.04.2019 23:38:16    Titel:
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Inzwischen habe ich den Aufstellmechanismus im Griff. War aber wieder reichlich Arbeit bis dahin:
Erst mal waren noch Verstärkungen unter dem Hubbeschlag nötig.
Dann musste ich das Winkelprofil für den Stoff im Hubdach anbringen. Dazu musste ich das Dach umdrehen, was aber
in der Werkstatt aus Platzgründen nicht ging. Da das Wetter unbeständig war musste ich das in der Werkstatt machen.
Also zu zweit das Dach hochkant zur Tür raus, auf der Hand drehen und wieder rein. Mangels anderem Platz mussten wir es
nun umgedreht AUF die Kabine heben wo ich nun die AP30-Profile verkleben und nieten konnte. Nee, oder?
Auf der Leiter...



Außerdem waren an den Seiten Verstärkungen nötig, wo der Hubbeschlag am Dach verschraubt wird:



Beim genaueren Test des Hubbeschlags stellte sich aber heraus, daß das Dach damit auch eine Parallelverschiebung
von 12cm beim öffnen und schließen macht. In der ursprünglich kalkulierten Position verschob sich das Dach beim
schließen um 12cm nach vorne und stand nun über... Obskur
Also im geschlossenen Zustand einen neuen Anlenkpunkt suchen und weitere Verstärkungen anbringen. Der sitzt
jetzt noch weiter vorne, was den Hebelarm nochmals ungünstiger beeinflusst.
Trotzdem hält das Dach aufgestellt gerade noch so oben!

Aber Aufstellhilfe und Sturmgestänge war ja eh geplant. Das ist nun dabei herausgekommen:


Das erste anlupfen ist etwas beschwerlich, weil die Hydraulikdämpfer noch keine unterstützende Arbeitsposition
haben aber dann geht es. Der Querriegel im Gestänge erleichtert das anheben dann ungemein.

Bevor es an den Stoff gehen kann müssen Dachfläche und Hubdach lackiert werden. Das sind die nächsten Schritte.
Außerdem kommen noch Dachluke und Solarpanel drauf, damit alle abgedichteten Durchbrüche mit lackiert werden können.

So viel für heute

Stefan

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