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TransKarpaten OFF-ROAD Tour Juni 18
Ausführlicher Bildbericht


 
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powdersnow
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...und hat diesen Thread vor 16 Tagen gestartet!


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1. Niva 2121-1
BeitragVerfasst am: 01.08.2018 21:30:48    Titel: TransKarpaten OFF-ROAD Tour Juni 18
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Möchte euch mal wieder einen ausführlichen Bildbericht einer schönen Frühlingstour zeigen:


ANREISE + TAG 1:


Treffen nahe Wien nach Anreise von Hamburg per Autoreisezug und Kauf von Fahrtproviant. Start ca. 11:00 Uhr.



Als Abwechslung zur monotonen Autobahn fuhren wir durch Budapest, Freitag Mittag natürlich bei recht viel Verkehr:



Die restlichen 350 Kilometer spulten wir mit nur einer Tankpause runter:



Am frühen Abend erreichten wir nach 540 Kilometern das Hotel, bald darauf auch alle über die Slowakei Anreisenden.



Die Gruppe ist von der Größe am oberen Limit mit fünf Nivas, einem Vitara, zwei Landcruiser und einem UAZ.



Nach gemütlichem Kennenlernabend starten wir am Samstag gleich nach dem Frühstück um gemeinsam Proviant zu kaufen.



Erste Gelegenheit für ein Gruppenfoto der Fahrzeuge:



Weiter geht es knapp 200 Kilometer über Bundesstrassen in Richtung Süden, bei sehr wechselhaftem Wetter. Der direkte Wechsel von heißer Sonne zu kühlenden Gewittergüssen wird uns die ganze Woche über begleiten.



Wieder bei strahlendem Sonnenschein füllen wir am Ende der Straßenfahrt noch mal die Tanks randvoll:



In der nächsten Ortschaft meldete Romi unsere vorab genehmigte Ausfahrt in die Grenzregion Rumänien/ Ukraine an. Dauerte keine 15 Minuten, gerade genügend Zeit um den sorgsamst neu aufgebauten UAZ zu bestaunen:



Gleich danach bogen wir in eine kleine Ortsstraße ab...



... welche schnell steil hinauf führte:



Schon die ersten Meter im Gelände sind recht anspruchsvoll, doch auch die unerfahreneren Fahrer meistern sie Problemlos Ja



Derek hatte den niedrigsten Niva, machte den Nachteil aber mit Erfahrung weg. Jens und Sascha waren zum ersten Mal richtig im Gelände, was man aber selten merkte.

Romi ausnahmsweise nicht im gewohnten eigenen Niva oder Patrol, sondern im ebenfalls weißen zukünftigen Leihniva, quasi als Erprobungsfahrt. Heiligenschein



Bald schon reichte der Blick um die ersten Schneeflecken dieser Woche zu sehen... YES



... und rundum stets wunderbaren Karpatenfrühling:



Endlich in der Natur angekommen...



... da muß auch bisschen Zeit zum Genießen sein ,,..



Schnell zeigt sich die Souveränität vom 1300 Kilogramm leichten UAZ im Gelände, und natürlich die traumhafte offene Rundumsicht.



Gleich steil geht es weiter hinauf...



... für Egidius im neu erworbenen Landcruiserschiff reicht wie quasi überall leicht erhöhtes Standgas Smile



Abgesehen von punktuellen Gewittern recht trocken...



... aber deutliche Spuren der letzten Regenfälle.











Vitara überraschend gut verschränkend (Trilink Umbau an HA), aber mit Abstand die schnellste Untersetzung der Gruppe. Grins



Toyota als bekennender Verschränkungsmeister:



Nach dem trockenem Aufstieg folgte die feuchte Hochebene...



... mit genügend Gatschlöchern für jeden Geschmack YES



In einer Regenpause erreichen wir unseren ersten Zeltplatz, leider bleibt die Nacht nicht trocken.



Erstmals sind die Karpatenverliebten Litauer mit Sohn dabei, aber bis auf ein kurzes Mal blieb wieder stets Egidius am Steuer Ätsch



Stilsicheres Fotogewand einerseits,



farbsicherer Kopfschmuck andererseits:



Derek und Markus ernster, in der ersten Schrauborgie dieser Woche:



Bei Ankunft Sonne, dann Regen und wenig Später:



Frühlingscamping wie aus dem Bilderbuch:



Das erste Lagerfeuer wurde nach dem Essen mit einer Karpatenfackel ergänzt:



Sie war deutlich zäher als wir, ihr Ende verschliefen alle.



Sehr schöner Sternenhimmel und viel Taunässe bezeichneten diese ruhige erste Nacht.




Gruß Jakob

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powdersnow
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1. Niva 2121-1
BeitragVerfasst am: 01.08.2018 21:38:50    Titel:
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TAG 2

Der Sternenhimmel wich in den frühen Morgenstunden dicken Regenwolken



Sehr feuchte Luft ganz ohne Wind, und ständiger Wechsel zwischen Nieseln und Regen.





Frühstück wurde einfach gehalten, bald starten wir durch:



Es geht relativ flach weiter, dafür mit einigem Gatsch:



Qual der Wahl welche Spur denn die bessere ist Ätsch











Diese Sumpfwiese war sogar für den UAZ zu tief...



.... erste Bergeaktion....



... Niva zieht UAZ ,,..





Romi mulitmedial im Gatsch Supi





Im Gegensatz zum Fahrer wollen die Reifen nicht aus den Spurrinen raus...



... also etwas Nachgeholfen:





Ist die eine Gatschhürde geschafft wartet schon die Nächste Hau mich, ich bin der Frühling







Die Sonne schafft es noch nicht, zu feucht die Luft.





Endlich Einsatz für mich als Beifahrer, die kleine Winde reicht völlig. Ja





Bei solchen Gatschfeldern gilt grundsätzlich freie Spurenwahl, jeder wo er will...



... das gilt aber nicht mehr für freie Gatschlöcher auf den Poloninas (Almen). Dazu später mehr.







Zuerst ganz langsam mit viel Gefühl...



... dann aber doch schnell mit ganz viel Kraft ,,..







Oft ist die vermeintlich einfachere Spur am Ende doch die Tiefere Ätsch

















Der große Landcruiser als einziger in der Gruppe mit groben T- Reifen, diesen Nachteil macht er aber mit enormer Kraft weg.





Der Weg führt aus den Wald auf freie Wiesen...



... natürlich im saftigstem Frühlingsgrün. Love it



Langsam wird der Weg steiniger...



... dazwischen aber noch einige Gatschlöcher Smile







Wir fahren einige Kilometer direkt an der Grenze Rumänien/ Ukraine entlang...



... teilweise durch verwachsene Stacheldrähte bemerkbar. Unsicher



Das Zebra ist noch sauber, doch nicht mehr lange Vertrau mir





Revance, jetzt zieht UAZ Niva Ätsch





Wir folgen weiter der Grenzlinie, welche in diesem Bereich stark von (Zigaretten-) Schmugglern frequentiert ist.





Prompt an einem Zwischengipfel reißt der Himmel kurz auf- Zeit für eine Mittagspause Winke Winke



Lehrbuchhaft sieht man hier die Vegetationsstufen rund um die letzten Schneeflecken.



Ebenso Blick auf einen schön durchs Hochmoor mäandernden Bach.











Selbst hier oben keinerlei Wind, die feuchte Luft labert herum, im Sekundentakt Wechsel zwischen knallender Sonne, dichtem Nebel und Nieseln. Echtes Bergwetter halt.



Nach der kleinen Stärkung geht es hinunter zum Schnee YES



Immerhin reichen die eher spärlichen Schneereste noch für ein bisschen Spaß Heiligenschein











Die warme feuchte Luft lässt Insekten feiern, so wie hier am Bild festgehalten, unser süßes Blut wurde entsprechend oft angezapft Wut



Dieser lange Hang zeigt welcher Reifen wirklich Grip hat, bzw. welches Auto schwerer ist.



Der blaue Toyota schaffte es auch nach drei Anläufen nicht hinauf, Sascha bleib einfach mitten drin stehen um dann quasi ohne Schlupf wieder an zu fahren.











Fotogene Gatschdurchfahrten...





... welche nach dem Ausleeren durch die Vorfahrer auch so unfotogen zu meistern sind Smile





Inzwischen später Nachmittag und noch kein richtiges Aufklaren, also lieber etwas noch etwas weiter runter für die zweite Zeltnacht.





Wir folgen einem kleinem Weg ins Tal hinab...



... der uns direkt zu dieser schönen Zeltwiese bringt.



Zu Beginn noch leichtes Nieseln, doch dann bis tief in die Nacht hinein trocken von oben Smile



Andrew bereitet trotz nassem Holz rasch ein gutes Abendmahl für Alle.



Mahlzeit!



Dank Ivonnes geschickten Händen gibt es zur Verdauung noch ein wenig Vodka zum Bier dazu... trotzdem haltet auch heute das Feuer länger durch als wie wir.



In der Nacht gab es kaum Regen, doch wieder sehr viel Taunässe. Jedenfalls weiterhin völlig windstill.
Bisher, von der gerissenen Achsmanschette am ersten Abend bei Markus, noch ohne Schrauberei... bis prompt das einzige Westteil am UAZ den Geist auf gibt- die 3000 Kilometer alte Lima. Nach vergeblichen Versuch sie zu richten verschieben wir das Problem auf den nächsten Tag, Ersatz sollte eigentlich leicht zu beschaffen sein im nächsten Ort...

bald gehts weiter...

Gruß Jakob

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powdersnow
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1. Niva 2121-1
BeitragVerfasst am: 02.08.2018 13:35:19    Titel:
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DAY 3:


Abgesehen von reichlich Taunässe blieb die Nacht trocken. Der Morgen dann sogar fast Wolkenlos:



Frühstück und, wer nicht schon am Vorabend, ab in den kühlen Bach für Katzenwäsche.
Vom Platz aus ging es direkt zur nächsten Ortschaft zwecks Lima für UAZ, wobei ohne Licht noch immer deutlich über 12V vorhanden.



Aus der ersten Ortschaft wurden dann aber doch Mehrere, bis zurück in der Stadt angekommen. Unsicher
Es folgen ein paar Impressionen aus fahrendem Auto:













Die ersten drei Teilehändler schickten uns weiter...





In der nähe vom Markt gab es dann endlich eine Lima Smile



Sofort wurde direkt an der Hauptstraße mit dem Ausbau begonnen...



Zuerst noch bei heißer Sonne und ebenso heißen Handhirnen. Ätsch



Marktbesorgungen waren schnell gemacht, Lima Tausch dauert länger. Die Erste brachte nach Einbau gar nichts, 27V Modell in falscher Verpackung. Also wieder ausgebaut und Neue besorgt. Gesachäft ist aber inzwischen in Mittagspause, Dauer unbekannt (Öffnungszeiten von 9:00 bis 18:00 angeführt). Gleich daneben hat zum Glück ein Weiteres offen und passenden Ersatz. Supi



Bei Hälfte des Neueinbaues erwischt uns dann das zweite Gewitter dieser Woche. Blitzschnell begann es zu schütten, aber ebenso schnell wurde eine Plane geholt und gespannt um halbwegs trocken schrauben zu können. Drei Personen waren nun mit Plane halten beschäftigt, drei weitere am Schrauben. Dazu reichlich Spritzwasser von dem nahen Durchzugsverkehr... richtig gemütliches Schrauben. Hau mich, ich bin der Frühling
Bild gibt es leider keines davon.



Obendrein funktionierte auch diese Lima nicht, Spannung änderte sich nicht. Da +12V als Erreger anlag wussten wir eigentlich nicht mehr weiter, Derek beharrte aber darauf noch mal direkt +12V an zu legen. Und siehe da, plötzlich 14V. Die neue Lima bekam nicht genügend Erregerspannung durch das Glühlämpchen hindurch. Nee, oder?
Womöglich war dies auch der ursprüngliche Fehler, doch wir wollten nicht noch einmal tauschen Grins



Noch vor zu Ende geschraubt war der Regen wieder vorbei.



Inzwischen weit nach Mittag wollten wir so schnell wie möglich noch ins Gelände. YES



Zu Beginn wie gewohnt eine normale Dorfstraße ...







Immer wieder bedrohlich dunkel Wolken am Himmel, hier sehen wir mal einen Regenguss aus der Ferne statt von unten.



Haarscharfe Trennung von trocken und voll erwischt.



... entpuppt sich der Weg bald als uralte Militärstraße, aus K&K Zeiten.



Hauptmerkmale: massive Stützmauern und sehr holpriger Belag.





Schon bald stoppen wir, mit Fahrtrichtung direkt ins nächste Gewitter. Der nächste mögliche Zeltplatz ist gute zwei Stunden entfernt, ungeschützt auf freier Hochebene keine sichere Sache. Die Gruppe entscheidet auf Nummer sicher zu gehen und schon nach kurzer Fahrt das Nachtquartier auf zu schlagen.



Feuer machen direkt nach zwei Stunden Gewitter ist nicht so leicht, aber vertreibt effektiv Gelsen Vertrau mir









Kurz nach dem die ersten Zelte stehen setzt wieder Regen ein, doch das Gewitter streift uns nur.





Unbeirrt kocht Andrew gutes Bogratsch...



... gut Ding braucht Weile, dafür schmeckte es sichtlich.





Viel blieb nicht übrig Smile



Fertig gekocht wurde die Glut zum offenen Feuerplatz geschaufelt. Auch so naß geht direkt unter dem Baum nur ein kleines Kochfeuer.



Die feuchte Luft prägt weiterhin die Landschaft, nach wie vor windstill. In der Nacht gab es dann auch noch einmal einen Gewitterstreifschuß.







Wir nutzten den trockenen Abend lange am Feuer sitzend... nach Mitternacht auch wunderbarer Sternenhimmel, und unter uns dichter Nebel Heiligenschein



... Morgen dann pünkltiche Abfahrt nach dem mageren Fahrtag.

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1. Niva 2121-1
BeitragVerfasst am: 02.08.2018 13:46:27    Titel:
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TAG 4- Teil 1: (trockener Teil vom Tag)


Erwachen hoch über dem Nebelmeer Love it
Dazu wolkenloser Himmel, was für ein Morgen!



Romi ist sogar schon vor dem Morgen, im Morgengrauen auf Motivsuche- äußerst erfolgreich YES



Die Nebelobergrenze schwankt ständig, speziell an solchen Kuppen bringt das oft interessante Stimmungen. Der Nebel staut sich vor der Kuppe höher an und fällt dann über die höchste Stelle deutlich ab.





Die gesamte Gruppe geniest den sonnigen trockenen Morgen und freut sich mal ein trockenes Zelt einpacken zu können. Heiligenschein





Morgentliches Fachgesimpel einerseits...



... ruhigeres Aufwachen andererseits Ja



Nach dem Frühstück, noch nicht ganz fertig eingepackt, bekommen wir kurz Besuch...



... man beachte den Hahn im Korb mittig. Smile





Der frühe Zeltplatz Gestern lohnt sich jetzt, ohne Weitsicht wäre es hier nur halb so reizvoll. Ja



Rundum sind Almauftriebe im Gange und gerade fertig.







Wie das Gefühl für die Schafe wohl sein muß, nach dem langem kargen Winter unten im Tal das erste Mal im Frühling wieder Frischkost zwischen die Zähne zu bekommen? Knuddel





Unser Weg wechselt zwischen Wasserdurchfahrten und steinigen Wegen.



Dem Rücken folgend ständig rauf und runter.





Wir versuchen etwas vom ersten Frischkäse der Saison zu ergattern, doch alles schon vorbestellt und kurz vor Lieferung ins Tal. Nee, oder? Bitte keine Angst, es ist trotzdem niemand von uns verhungert Vertrau mir







Gruppenautobild mit verdecktem großem Landcruiser als Schlußlicht:



Über saftigste Almwiesen geht es Kilometer lang dahin.







Wie Teefelder wachsen hier Heidelbeeren dicht an dicht. Riesige Felder welche alljährlich im großen Stil geerntet werden.



Während an manchen Osthang erst der letzte Schnee geschmolzen ist und gerade die Blüte einsetzt, können wir an geschützten Südwestlagen schon erste reife Beeren procken.





Die ehemaligen festen Hausungen heroben verfallen allesamt, heute wird nur noch in Bretterverschlägen übersommert.







Ein kurzes Waldstück, inzwischen ist Schatten wieder etwas Angenehmes Ja









Ein paar weitere Eindrücke, fahrerisch recht einfach, landschaftlich aber Oberklasse.

















Bis jetzt sonnig, doch rasant wachsen wieder die täglichen Gewittertürme empor. Natürlich auch gerade hier um die hohen 1800-er herum.



Noch bleibt es aber quasi trocken, nur ein paar verirrte Tropfen hie und da. Und auch heute noch mal Wasser in seiner schönsten Form:





Wir fahren großteils als Erste nach der stets heiklen Schmelzphase. Nicht ein Jahr ohne kleineren Hangrutschungen usw.. Ganz schön schräg der Weg, doch für alle ohne Hilfsmittel fahrbar.







Wir nutzen diesen Schmelzbach um alle Kanister auf zu füllen... also eine kleine Pause.









Obligatorisches Schneefoto





Derek völlig vertieft mit starrem Blick in Richtung...



... der Steinwettwerfer Supi



Weiter geht es, immer dünklerer Himmel, aber noch trocken.











no comment Ätsch















Schneerest mitten im Wald Heiligenschein





Blick 1:



Blick 2:









Markus kommt erst beim dritten Anlauf drüber, klar im Vorteil wer Sperren hat.



Egidius im Landcruiser hebt sein Pfötchen am höchsten Respekt









Alle meistern die Verschränkungsstellen ohne Fremdhilfe, wir kommen trotz der großen Gruppe sehr gut vorran. YES







Kurz nach Mittag ist es dann soweit, das erste Gewitter entlädt sich.



Noch nur davon gestriffen fahren wir weiter...



... und bald ist es wieder trocken.











Beim schönen Bergsee angekommen blinzelt sogar die Sonne wieder etwas durch, optimal für eine gemütliche Mittagspause. YES



Wie bestellt, ist es knapp 30 Minuten lang trocken, gerade als schon fast alle abfahrbereit sind setzt prompt starker Gewitterregen ein. Unsicher



Als Beifahrer kann ich so wie so durchgehend essen, also lieber um den See marschiert Love it









Genährt von Lawinen ist noch einiges an Schnee im See. Hier hat sich sogar quasi ein Gletschermaul ausgebildet:









Alles kreucht und fleucht hier rund um dieses empfindliche Naturjuwel.
Leider nicht für Jeden so verständlich, letztes Jahr fuhren wiederholt ölige Fahrzeuge aus Spaß durch den See. Unter dem See ist ein Hochmoor, ebenso ein sehr fragiles Artenbiotop. Auch da wurden für viele Jahrzehnte bleibende Schäden verursacht. Und nicht aus einem blödem Umstand wegen sondern reine Ignoranz und Egoismus. Nee, oder? Wut
Wir befinden uns hier in DEM Wanderparadies der Transkarpaten, jede neue Spur einen Hang hinauf oder gar Spuren durchs Hochmoor landen binnen Stunden im Netz und tragen sofort weiter zur Abneigung gegenüber Geländefahrern bei.
Sieht man sich an welche Ausmaße es teilweise nimmt und wie wichtig hier in den Transkarpaten der Bevölkerung die intakte Natur als Nahrungsquelle noch ist äußerst verständlich. Eine absehbare aber trotzdem unschöne Entwicklung.



Das war der erste Teil vom Tag Vier, im Zweiten wird es etwas technischer... und viel feuchter Smile




... bald geht´s weiter...

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1. Niva 2121-1
BeitragVerfasst am: 02.08.2018 20:49:16    Titel:
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TAG 4- Teil 2


Nach dem sich das Gewitter nach unserer 30 minütigen Mittagspause am See wieder zurück drehte mussten wir abrupt wieder in die Autos. Der schon bei Anfahrt anspruchsvolle Weg wurde jetzt zur Rutschpartie auf dem Gatsch aus verwittertem Sandstein.



Schöne Strömungsmuster in den Lacken ,,..



Jetzt erwischt uns das Gewitter fast genau, der Regen wird ordentlich stark... Unsicher



... ungut für die UAZ Besatzung. Bei solchen Wassermassen läuft es an einigen Stellen des Daches nach innen... traurig



Auch die Blitze kommen näher, als Funkgeräte und Radios aus, Antennen so weit möglich einklappen und in den Autos abwarten. Im Auto ist man sicher (zeitgleich in Salzburg), doch nur die Insassen. Selbst bei einem Vergaserniva wird man nach einem Blitzschlag nicht weiter fahren können, speziell wenn ein Stärkerer trifft. Unsicher



Nach 15 Minuten entfernen sich die Blitze deutlich und wir wollen weiter fahren. Doch schon bald fällt auf Vitara und Landcruisers fehlen. Aus dem Funk kommt nur ein krächzendes "technical Problems" :shock: Also Wenden und zurück fahren.



Beim Vitara war das Gelenk vom Trilink Hinterachse im Gewinde gebrochen. Bündig mit dem Trilink, somit galt es das verbliebene Gewinde heraus zu bekommen. Obskur



Der Regen hört fast auf, doch von unten reichlich feucht.



Die Gewindestange hatte schon Risse, eine eingebaute Sollbruchstelle? Nee, oder?



Dieser Umbausatz aus Italien war erst vor kurzem eingebaut worden, und sogar mit öligen Gewinden. Es gab also Hoffnung das Gewinde heraus zu bekommen. Zu erst mal Erhitzen, das kann nur Helfen. omm



Danach mit zwei schräg angesetzten Schraubenziehern gegengleich aufgeschlagen... und klappt YES



Das Wetter wurde immer apriliger, zwischen Kampfnieseln...



... und stechender Sonne vom tiefblauen Himmel liegt nur eine Minute. Das Sonnenfenster hielt aber auch nur knapp eine Minute lang Ätsch



Der Weg ist jetzt großteils unter Wasser



Die Hinterachse wandert durch den kürzeren Trilink nach unten, die Kardanwelle spielt zum Glück mit. Heiligenschein



Nach deutlich unter einer Stunde lief Vitara wieder Smile



Also endlich weiter, bevor uns das nächste Gewitter hier endgültig versenkt.



Quasi direkt neben dem See fahren wir bis zum ersten Gipfel:



Hier dominiert kurzzeitig wieder die Sonne und wir genießen die tolle Aussicht:



Respekt



Mittig im Bild ist der beliebte Kammweg oberhalb vom See zu sehen, Kennern natürlich aus älteren Bildberichten bekannt. Ja



Für die Höhe schon sehr weit entwickelt nach dem heißem Frühjahr.



Dank den Gewittern gibt es selbst direkt neben dem Gipfel größere Wasserstellen.



Ein Bild sagt mehr als tausend Worte Smile



Wir folgen einem weiteren Höhenrücken...



... und haben immerhin eine Stunde Pause vor dem nächstem Gewitter. Supi





Speziell bergab sehr schwierig schmierig, die leichten Russenautos deutlich im Vorteil.



Diesmal startet das Gewitter eher gemächlich, bald darauf aber wieder echter Berggewitterregen.



Wieder ein paar Minuten Zwangspause um die nähesten Einschläge ab zu warten.



Gewitter im Gebirge ist nicht zu unterschätzen. Auch wenn es für so manchen übertrieben erscheint, soll unnötiges Risiko vermieden werden. Man stelle sich zB einen Blitzschlag ins Auto vor, gerade einen Steilhang hoch oder ab fahrend. Und das im Hochgebirge selbst kleinste Erhebungen über die recht freien Flächen hinaus wahre Blitzmagnete sind ist bekannt.



Als gerade ein weiterer längerer Rutschhang bewältigt wird schallt es aus Richtung Vitara wieder "technical Problems" Obskur



Schnell ist das Problem gefunden, eine automatische Nabe hat sich verabschiedet. Eingrenzbarer Zeitpunkt: nach dem See. Nee, oder?



Nur mit Hinterradantrieb geht hier nicht viel, und ständig am Seil wird mühsam... also macht sich Romi auf die Suche nach der Nadel im Heuhaufen... Respekt



... als zusätzliche Erwschwernis macht der neurliche Regen die Wege noch rutschiger, schon der erste Hang zurück wird zur Geduldprobe obwohl gute 50 km/h am Tacho rotfl



Die Gruppe fährt einstweilen weiter zum geplanten Zeltplatz. Der Regen lässt langsam nach, doch die Wege bleiben rutschig.



Vitara rutscht munter vor sich hin, mit Bremsen allein sind die Wege kaum zu beherrschen.





Egidius haltet den Wagen so lange möglich ganz langsam, als die Räder letztlich zu Rutschen beginnnen
lässt er ihn Laufen. Die sicherste Taktik mit diesem schweren Ungetüm.



Derek meistert es am Stilsichersten, seitlich mit Rocksildern als Bremse Vertrau mir



Wir erreichen den schönen höchsten Schlafplatz dieser Woche...



... und wieder mal großes Glück: kein Regen mehr in Sicht! YES



Schnell wird mit dem Feuer begonnen, wieder nur nasses Holz. Dank viel Fichten und speziell Wacholder ist der reichliche zeremonielle Rauch wohlduftend. Smile



Romi sucht noch immer... und findet jedenfalls ein paar schöne Motive



Erstaunlich schnell wieder am Rückweg zum Lager: (Suchbild)



Und das mit Schatz! YES Bei all dem Gatsch und tiefen Lacken großes Glück Tröst
Sogar alle Schrauben noch da und heil, noch vor dem Abendessen war wieder alles eingebaut. Die Schrauben waren erst am Vortag geprüft worden, die andere Seite auch noch Bombenfest. Sie mussten in dieser Woche dann noch zwei Mal nachgezogen werden.
Übrigens scheinbar ein allgemeines Problem, auch während der Transsylvania Trophy 18 gab es bei mehreren Marken Probleme mit der Befestigung der Freilaufnaben. Unsicher



Auf der Suche nach Brennholz (grundsätzlich verheizen wir auf Tour immer nur Totholz)...







Der Abend kann lang werden, Brennholz gibt es genug ,,..



Das ist Urlaub: Blick vom Sitz unterm Vordach



Ein wunderschöner Zeltplatz... mit dem ich persönlich viel Verbinde: Bildbericht von damals (zum Abend hinscrollen) Grins



Einfach nur schön hier Love it





Vom Gewitterregen wieder halbwegs sauber gewaschen...



... und auch der Fahrer macht sich zurecht:



Am UAZ werden die vier Trommelbremsen geprüft/ nachgestellt...



... doch dann ruft schon Andrew zum fertigen Essen:



Als die letzten Bissen noch gegessen wurden verdunkelte sich der Himmel recht plötzlich. Wohl doch zu früh gefreut Ätsch



Dann zog binnen weniger Minuten vom Tal eine weisse Nebelwand herauf. In dieser Schnelligkeit und Intensivität bisher nur im Winter erlebt. Jedenfalls ein beeindruckendes Spektakel welches niemanden ruhig sitzen lies. Vertrau mir



Leider brachte der Nebel auch wieder einen Gewitterstreifschuß mit sich, urplötzlich setzte Starkregen ein. Auch von diesem Wetterphänomen wird ein Filmchen folgen...



Der Regen hielt ca. 40 Minuten lang an, um dann ebenso schlagartig auf zu hören. Es folgte sogar noch ein richtig hübscher Abendhimmel... Heiligenschein



... wobei die meisten in ihren Zelten verkrochen blieben. Wieder so viel gutes Holz liegen zu lassen geht doch nicht, also heute mal alles verfeuert. Ein bisschen Lagerfeuerromantik gefällig?
Der Abend blieb trocken und bot noch besten Bergsternenhimmel, hier auf knapp 1600 Meter Höhe. Smile




bald geht es weiter!

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DuneHopper
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1. Jeep Grand Cherokee WG 2.7CRD 2004
2. ex-Nissan XTerra 4.0S 2008
3. ex-Jeep Wrangler YJ 4.0 1993
BeitragVerfasst am: 08.08.2018 20:17:22    Titel:
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Super, vielen Dank für die Bilder und die Schilderung der Erlebnisse! YES

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"Offroading is the most fun, you can have with your cloths on." (Bruce Garland, Australian Rallyedriver)

The Movie: Desertdriving in Qatar

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quadman
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1. 4.2 Ltr. Diesel Grüne Plakette - 20 Jahre alter Benziner oder wie ist das zu verstehen :-) ?
2. 2.5 Ltr. Diesel Gelbe Plakette - Hmm, immernoch Ökoterrorist, oder?
3. 3.8 Ltr. Benzin Rote Plakette - Lassen Sie mich raten. Als Sie das Auto gekauft haben, wurde es als Umweltwunder angepriesen?
BeitragVerfasst am: 09.08.2018 15:02:00    Titel:
 Antworten mit Zitat  

Vielen Dank für den Bericht und die vielen ganz tollen Bilder. Klasse.



Gruß Stefan
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kleinh17
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BeitragVerfasst am: 10.08.2018 22:58:43    Titel:
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Tolle Bilder, klasse Bericht, vielen Dank dafür.

-hk
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powdersnow
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1. Niva 2121-1
BeitragVerfasst am: 12.08.2018 23:39:55    Titel:
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Danke Euch, schön das es euch gefällt! Smile

Etwas verzögert möchte ich den Bericht nun fortsetzen:

TAG 5

Nach einer trockenen Nacht gab es Morgens aber nur wenig Sonne.



Der Blick trotzdem sehr schön Love it



Wir folgen weiter dem Kammweg...













Stelle hier stets die fotogensten Durchfahrten ein, nicht die technisch Korrektesten... bitte verzeiht Winke Winke





Beachtet die Schafherde...



... binnen kürzester Zeit bildeten sie diese Formation: Ja



... wenig später dann:



Wir haben Glück mit dem Wetter, die Wolken werden immer weniger YES









Immer wieder schön die glücklichen Pferde zu sehen. Diese Winternutzpferde sind den ganzen Sommer über auf sich allein gestellt auf den Poloninas (Almen) verteilt.









Alle möglichen Lacken sind gefüllt, der Boden heute aber durchgehend steinig.









langer steiniger Steilhang bergauf:





langer gatschiger Steilhang bergab:



Hier nimmt quasi jeder eine andere Spur...



... alle schaffen es heil runter...





... nur der große Landcruiser wurde unten immer schneller, zum Glück genug Abstand gehalten Ja







Wir fahren von Gipfel zu Gipfel und machen auch heute wieder mehrere tausend Höhenmeter.





Flächenbrand? Nein, hier lag bis vor kurzen noch Schnee, eingewehte Kammwechten. Diese sind deutlich später abgeschmolzen als wie rundum und so gibt es einen enormen Vegetationsrückstand. An diesen Stellen findet man dafür selbst Ende August noch reife Beeren. Heiligenschein





Nach all den steinigen Kilometern freuen sich fast alle auf Abwechslung...



... wir tauchen in den Wald ab YES







Zu Beginn ein schöner lichter Bergwald...





... etwas tiefer dann erntereifer/ frisch geernteter Nutzwald.



Verhältnismäßig eine sehr schöne Schlägerung, nicht zu groß und sogar an Nachwuchsfürsorge gedacht.
Gar nicht schön leider die Ölkanister, Plastikflaschen und Blechdosen, von den Forstarbeitern liegen gelassen.



Für uns ein schöner Nebeneffekt der Holzbringung auf Rädern: tiefe Gatschlöcher Ja



Gerade die zuerst nicht tief aussehenden Löcher bieten oft Überraschungen:



UAZ kommt erstaunlich weit für die eher leichten Reifen, hier ist aber Schluss.



Jeder Niva hätte schon längst einen nassen Fahrersitz...



... im UAZ ist nur der Einstieg feucht rotfl



Mal wieder so rum: Niva bergt UAZ Ätsch



Die kleine Winde von Derek reicht völlig. Smile



Spezialeinlage... und selbst wieder befreit! Respekt



In dem Gatschloch wird sogar der Landcrusier mal bissl gatschig... mit ausreichend Schwung trotz den AT´s Problemlos.





Rutschiger Steilhang im Wald. Recht lang und mit Kurven drinnen. Alle Niva fahren quasi ohne Probleme hinauf (alle im ersten Gang), der etwas schwerere blaue Landcruiser hat keine Chance. Drei Versuche, dann kommt die Winde.









Mitten in einem wunderschönen Buchenwald voller alter Riesen. Hier in den ukrainischen Transkarpaten findet man nach wie vor die größten zusammenhängenden Buchenurwälder Europas. Love it



Drei mal muß das Seil umgesetzt werden bis der eigene Vortrieb wieder reicht.



Alle Anderen kommen hoch... auch die weiteren Steilhänge Vertrau mir















... wir tauchen wieder aus den Wald heraus...



... auf den nächsten offenen Höhenrücken.







Zeit für eine sonnige Mittagspause...



... mit bester Aussicht Heiligenschein



Ebenfalls nicht zu große Rodungsflächen, schön zu sehen, sieht ja bekanntlich oft auch anders aus.

















Um unser Glück mit dem Wetter nicht zu überreizen fahren wir doch weiter...











... noch ein Gruppenfoto an einem weiteren Gipfel...



... jedes doch wieder anders Winke Winke



Immerhin liegen hier die Flaschen nicht verteilt sondern punktuell gesammelt... eines Tages werden hoffentlich alle verstanden haben das Müll im Gebirge nichts zu suchen hat. traurig





Wieder geht es hinunter in den Wald, wieder feucht rutschig und steil...









... und wo es flacher wird:











August kämpft sich tadellos mit paar mal Hin und Her durch Alles hindurch Respekt











Natürlich kein Problem für UAZ Smile





Wo kein Gatschloch oder Fels blüht irgendwas Love it





Kurzer Zwischenstopp in der Zivilisation: Tanken, Einkaufen, Schauen:







YES



Nach dem Tanken wollen wir zum nahen Nachtplatz...



... doch das wird nichts. Romi war noch im späten Herbst hier, um wie schon oft auf der Insel zu Nächtigen. Jetzt sind große Mengen Schotter aufgeschaufelt worden. Zusätzlich der Fluß an einer Stelle recht tief mit der Strömung. Also muß ein anderer Platz herhalten. Unsicher



In dem Tal aber nicht so einfach, wir müssen noch mal gute zwei Stunden fahren.
Zum Putzen des Fahrzeuges sage ich jetzt mal lieber Nichts Hau mich, ich bin der Frühling



Da es unten im Tal weit und breit nichts Brauchbares gibt fahren wir hinauf...



... und zwar wieder recht steil Vertrau mir



Die tiefe Sonne bringt hübsche Stimmungen Heiligenschein





Nach vielen Höhenmetern haben wir den Wald wieder hinter uns gelassen und erfreuen uns schönster Rundumsicht.





Sehr griffig aber wegen der (umfahrbaren) Steilheit trotzdem anspruchsvoll steuern wir unseren Nachtplatz an.





Direkt am Waldrand mit bestem Ausblick.



Der Tag endet auch sonnig und trocken, somit der erste der Woche ganz ohne Gewitter!





Für die einzig wirklich gerade Fläche weit und breit nehme ich ein paar Meter Distanz in Kauf Ätsch



Das Abendessen wird bereitet...



... und ratz fatz sind alle satt Ja



Ohne Worte:





Das gute Bergholzfeuer brennt lange und stark...



... viel zu gemütlich um früh schlafen zu gehen... Smile


Bis bald, Jakob

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powdersnow
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...und hat diesen Thread vor 16 Tagen gestartet!


Fahrzeuge
1. Niva 2121-1
BeitragVerfasst am: 14.08.2018 14:43:16    Titel:
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TAG 6

Eine sehr ruhige und trockene Nacht. Die Zelte in der Früh nicht mal taunass Heiligenschein



Blick auf die ersten Kilometer Heute.



Wiederholt ist die Gruppe sehr früh auf und überpünktlichst schon vor Neun Abfahrbereit. Romi hat erst einmal eine noch früher starten wollende Gruppe erlebt. Ätsch



Das noch glosende Feuer wird gedämpft und noch mal auf übersehenen Müll geprüft. Grundsätzlich nehmen wir auch stets vorhandenen Müll mit, jedoch nur bis zu einem gewissem Ausmaß. Große Säcke voller Glas, so wie hier, ist zuviel. Zumindest die unzähligen Scherben sind jetzt im Sack statt verteilt. Wut



Das Blechschild bleibt bewusst liegen, ist ein sehr guter Feuerfächer für die nächsten Campierer ,,..



Die ersten Kilometer führen uns über sanfte Wiesen mit viel Aussicht...





... gespickt mit ordentlichen Gatschlöchern YES





Derek fehlte am Schluß das berühmte Äutserl um aus dem Loch zu kommen...





Auch zurück klappte es knapp nicht mehr...









Nicht sein Tag... traurig



Dreier Sitzblockade wie sie schöner kaum sein könnte... also für Hunde Love it





Schön...



... immer wieder... die Sommerfrischler auf den Poloninas Knuddel







Es geht ständig bergauf und bergab, in Summe steigend. Hier der Erste von vielen Gipfel Heute.





Nomen est omen. Smile

Genau fuhren wir auch bei der ersten Nivatour, damals von er Gegenrichtung kommend: Film



Die Auf- und Abstiege sind immer steiniger...













... die Gatschlöcher bleiben gleich weich Smile







Im Hintergrund sieht man den beachtlichen absolvierten Abhang:















An solchen Hängen macht sich eine kürzere Übersetzung sehr bezahlt, speziell voll beladen. Vertrau mir



Oben gönnen wir uns und den Autos eine kleine Pause...



Miniwolke um den Turm hängend:











Diese Hänge sind nicht zu unterschätzen, erfordern jedenfalls volle Konzentration vom Fahrer. Ja









Nach vielen Hängen kommt der Hang der Hänge: Winke Winke



Sehr loses Gestein und an der steilsten Stelle böse Felsstufen. Hier die Filmstelle von 2011, damals noch sichtlich kleinere Stufen: klick



August fährt ganz tapfer als Erster hoch... und schafft es prompt mit nur einmal Rücksetzen! Respekt







Zurecht am Grinsen YES



Als Nächstes traut sich Derek hoch... und schafft es beinahe. Es fehlen aber gute zwei Zentimeter untenrum, so verkeilt sich die Hinterachse mit der Felskante und noch ein paar Berührungsstellen mehr:













Wir entschärfen die Stufen mit kleineren Steinen etwas.





Als nächstes Romi... nur ein Stück weiter als wie Derek





Knapp, aber ohne Schwellerberührung Heiligenschein



Prompt auf der Schlüsselstelle der Woche die teuflische 666 am Tacho... wenn das keine perfekte Streckenplanung ist Tröst



Markus kommt auch nicht über die gemeine Doppelstufe drüber...



... beim zweiten Versuch gibt es dann leider einen lauten Knall von der Hinterachse Nee, oder?



Augusts Winde hat ihren ersten echten Härtetest, jetzt hilft aber Romi schon mit



UAZ kommt ebenso nicht weiter, also an die Winde.





Ganz schön Gummi hinterlassen Grins



Sascha fährt als letzter Niva und kommt auch nicht ganz hinauf. Für seine geringe Erfahrung aber tadellose Leistung.





Hier ist Länge ein großer Vorteil, so kommt der große Landcruiser quasi ohne Schlupf hinauf. Dort gleich platziert um dem kürzeren Landcruiser...



...rauf zu Winden Ätsch





Zum Schluß noch Vitara, ebenfalls an der Winde. Also nur August und Egidius sind aus eigener Kraft hinauf. Ja







Während direkt auf der Gipfelwiese die rechte Steckachse gezogen wird probieren sich drei Jugendliche am Hang. Zwei geben in der Hälfte auf, der dritte fährt kreuz und quer, als wenn nix wär. Nicht schlecht Respekt





Es stürmt und wir dimmer dünkler, noch aber trockenes Schrauben auf...





... 1550 Meter Höhe Smile



Ein schöner Bruch Hau mich, ich bin der Frühling



An sich ein schöner Ort für eine Zwangspause, doch das drohende Gewitter ist nicht gut. Gipfelnähe soll man tunlichst meiden bei Blitzgefahr.





Romi und August düsen davon und holen eine Ersatzachse, da keiner eine passende dabei hat.









Verschiedene Pausenbeschäftigungen Ätsch





Wir verteile uns um den Hang als sich eine weitere Gruppe nähert.



Freiluftkino... Heiligenschein



... leider mit reichlich vorgewittrignervösen Beißmückerln.



Dann ist die Gruppe da, zu erst fährt ein Jeep Rubicon, und entgegen unserer Erwartung den anderen hang als wie wir. Der hat keine starken Felsstufen, dafür noch mehr grobes loses Gestein.



Er kommt hoch, doch der Toyota verliert hier wohl eine Freilaufnabe und muß an die Winde. Mehrmals sturr mit Vollgas trotz extrem hüpfender Vorderachse probiert. Womöglich ein analoges Gaspedal- ein oder aus... es war klar wie das enden muß...







Kaum sind wieder alle weg zieht es endgültig zu. Blitzschnell rast eine weiße Wand auf uns zu und es stürmt...



... also alle in die Autos um das Gewitter ab zu warten.



Romi ist jetzt gerade kurz nach dem Sender und sieht aus der Ferne worin wir uns befinden:





Gute 20 Minuten verharren wir drinnen, zum Glück ohne Naheinschlag,...



... dann klart es urplötzlich auf. Heiligenschein









Da es aber weiter hin am Himmel brodelt bereiten wir eine Garage, da kommt schon Romi in Rekordzeit mit Ersatzachse. Jetzt müßen noch die Reste der zerbröselten Verzahnung aus dem Diff...

















Frischluftschrauben extrem bei Sturm... das nächste Gewitter quillt auf, August und der Rest der Gruppe fährt zum geplantem Zeltplatz hinunter bevor die kommenden Grashänge zu feucht werden.
Romi, Markus und ich bleiben bei Ivonne und Derek.



Bergwetter in voller Abwechslung:



In der nahen Stadt war genau eine neue Steckachse lagernd- eine Montagswelle. Total krumm, weich und klemmende Verzahnung. :?



Wenn sich die Verzahung so leicht wegfeilen lässt kann sie nicht lange halten! Unsicher



Und schon setzt wieder starker Regen ein... Zeit zum einpacken... gar nicht einfach eine Plane bei solchem Sturm zu falten Wut





Die Rohre werden wohl "ewig" hier liegen bleiben.



Noch sind die steilen Hänge steinig und griffig...





... doch diese schräge steile Wiese ist nur Dank tiefer Spurrinnen trotz Regen sicher zu fahren.





Noch ein Blick zurück...



... bevor wir den Zeltplatz erreichen Ja







Derek möchte einem Störgeräusch auf die Spur... wird aber nicht wirklich fündig.





Zum Glück bleibt es hier unten den restlichen Abend über trocken...



... auf Gummlerkreis folgt Abendessen aus dem Dreibein Smile



Sternenklar und windstill verabschiedet sich dieser turbulente Tag von uns. Wir sitzen noch länger am schönen Feuer, dem Vorletzten diese Woche...




... bald geht´s weiter...

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DuneHopper
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BeitragVerfasst am: 14.08.2018 18:36:28    Titel:
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Servus Jakob,

ich glaube, wir sind letztes Jahr im Spätsommer/Frühherbst mit Romi eine ähnliche Tour gefahren; obwohl die Vegetation natürlich anders ausschaut, bilde ich mir ein, vieles zu erkennen. Der Anstieg, wo es euch die Achse zerrissen hat, hat es wohl in sich. Das müsste die gleiche Stelle sein, wo sich bei uns eine Kardanwelle verabschiedet hat (KLICK). Aber abgesehen davon (und IRGENDWAS muss ja immer passieren Ätsch ) ist es eine wunderschöne Tour mit tollen Impressionen.

Weiter so und allzeit Achs- und Diff-Bruch,
Martin

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