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Offroad Wohnwagen mit Transportmöglichkeiten für 2 x Motorräder

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Patrick H.
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Mit dabei seit Mitte 2015
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Fahrzeuge
1. VW Amarok 2.0 TDI
BeitragVerfasst am: 08.02.2018 11:33:07    Titel:
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Zu 3.xx: Steifigkeiten und Schwingvehalten: Thema habe ich irgendwie im Kopf, aber ehrlich gesagt noch keinen Ansatz zur Lösung. Meine FEM Software erlaubt eine Eigenschwingungsanalyse, aber habe ich noch nicht gemacht. Vielleicht ist dies ein Ansatz, ich muss mal schauen. Tipps willkommen!
Hierbei ist die Modalanalyse dein Freund und Helfer. Aber nur die Eigenschwingformen der Baugruppe zu kennen reicht da nicht. Es ist wichtig zu wissen, ob Du mit der Anregung, welche aus der Bewegung der Fahrzeuge kommt, diese Eigenformen triffst oder in Ihre Nähe kommst. Wenn ja, dann musst Du eine modale Superposition in einer harmonischen Analyse anstreben. Das Problem ist, dass Du die Anregungsfrequenzen ohne Belastungsprofile nicht bekommst. Das ist das was die Fahrzeughersteller in Ihren Testfahrten bestätigen. Man könnte auch mittels Mehrkörpersimulation diese Anregungen ermitteln. Die Frage ist, ob das nicht etwas weit geht...

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mopic
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1. Jeep Grand Cherokee WH(For Sale)
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3. Mercedes GD350
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BeitragVerfasst am: 08.02.2018 11:40:48    Titel:
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sandro2009 hat folgendes geschrieben:
Hast Du mal über einen 3-Achse Drehschemelanhänger nachgedacht? Kannst Du fix und fertig kaufen, den alten WoWa ohne Achse und Deichsel draufgestellt und die Bike's mit dazu, wäre alles Ladung, kaum Probleme mit der Lastverteilung und auch mit TÜV bzw. Polizei. Und das rangieren ist einfacher als es aussieht.


Da fällt mir ein, sowas haben Freuende mal gebaut.

Nicht ganz übersichtlich, aber einige gute Ideen.
Der Mann ist da nen 500prozentiger wenn er was baut.

https://drehschemelcaravan.wordpress.com
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Matthias
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1. rasender Campingstuhl mit Flügeln
2. Ford Fiasko
3. Dnepr MT11 (fährt noch nicht)
4. Honda Transalp
BeitragVerfasst am: 08.02.2018 14:22:45    Titel:
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Ditschelping hat folgendes geschrieben:
Hmm, wie meinst Du das?
Wenn ich 10g annehmen würde, dann würde ich ja von folgender Annahme ausgehen müssen:
F = m x a --> F = 150kg x 10g = 150kg x 9,81m/s²x10 = 150 kg x 98,1m/s² = 14.715N

Weiter unten sprichst Du von Auslegung auf max. 2 x Motorradgewicht - das wären dann 3.000N


Die Auslegung auf 2x Motorradgewicht für den Fall "Beladen" heranziehen. (ohne Diagonalen...)
Die Auslegung auf 10g für den Fall "Fahren". 10g mögen viel klingen, sind aber durchaus real auftretende Werte bei einer Schlaglochdurchfahrt.

Und @Patrick: ja: „ich würde 2x Masse des Mopeds nehmen und gut“. Bei den Randbedingungen des privaten Selbstbaus ist eigentlich eine Auslegung auf Dauerfestigkeit vorzuziehen. Eine komplette iterative betriebsfeste Auslegung zur maximalen Ausreizung der Möglichkeiten (du bringst hier eine MKS zur Sprache, die inkl. Modellerstellung ja alleine schon mal 10-30k€ verbrennen kann - und eigentlich müsste man damit auch nochmal in den Prüfstand damit) ist in meinen Augen hier nicht angebracht. Leichtbau ja, aber nur soweit, dass unnötige Massen vermieden werden.

Die Kacke, die Dampft, ist aber auch in der Regel hausgemacht. Meist sogar von den schlauen, die das studiert haben, aber mit dem Unternehmenseintritt auch das Denken eingestellt haben.

Den Punkten 2.1-2.3 sowie vor allem 3.2.&3.3. ist vor allem große Bedeutung beizumessen. Dennoch - its not rocket science - eine fast völlig massenkrafterregte Geschichte, plus etwas Bremserei. Anhänger werden seit 100 Jahren gebaut. Auch Einachsanhänger. Und fast immer ist unten drunter eine Blechkantkonstruktion - auch bei den schweren Dingern aus der Landwirtschaft. Sich die funktionierenden Lösungen ansehen und vor allem Gedanken dazu machen, warum das so gemacht wurde, hilft viel.
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Ditschelping
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Mit dabei seit Anfang 2017
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...und hat diesen Thread vor 36 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 08.02.2018 14:42:16    Titel:
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Nicht zanken Leute!

Es gibt auf solche Themen immer unterschiedliche Sichtweisen, einmal die hemdsärmelige und einmal die überpenible. Beide Sichtweisen sind wichtig und gut und sollten berücksichtigt werden. Und Patrick hat ja selber geschrieben, dass das evtl. zu weit geht.


Kurze Frage noch hierzu:

Matthias hat folgendes geschrieben:

F = m x a --> F = 150kg x 10g = 150kg x 9,81m/s²x10 = 150 kg x 98,1m/s² = 14.715N


Vielleicht ne blöde Frage, aber diese 14.715N, was sagen die mir jetzt? Mit dieser Kraft kann ich ja nicht einfach in die Formel zur statischen Spannungsberechnung reingehen, und schauen ob das Profil das kurzzeitig hält, oder (wäre nur bei den beiden HEA160 und UPE180 noch möglich)?
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Patrick H.
Bin neu hier
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Mit dabei seit Mitte 2015
Wohnort: Rathenow
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Fahrzeuge
1. VW Amarok 2.0 TDI
BeitragVerfasst am: 08.02.2018 14:47:22    Titel:
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Als ich meinen Beitrag schrieb, wusste ich, dass es auf diese immerwährende Diskussion hinausläuft... Ich übernehme auch Schadensfallanalyse bei uns und bis jetzt konnte ich da das Gegenteil beobachten.

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Ditschelping
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Mit dabei seit Anfang 2017
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...und hat diesen Thread vor 36 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 19.02.2018 16:17:44    Titel:
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Auch wenn es die letzten Tage etwas still war, mein Projekt schreitet voran.

Leider kommen immer wieder neue Probleme auf, die ich erst gar nicht erkannt hatte, weshalb ich immer einen Schritt vorwärts und einen dreiviertel Schritt rückwärts gehe :D.

Profiltechnisch liege ich aktuell nach wie vor beim UPE 180 in 355er Stahl. Jetzt habe ich mich mal an die Berechnung des Schwerpunktes gemacht um die Stützlast zu berechnen und den Wohnwagen auszubalancieren. Die Balance muss ja berechnet sein, damit ich die Auflagerpunkte festlegen kann, diese sind wiederum essentiell für das Design.

Naja mein ursprünglicher Gedanke war ja, dass ich die alte Wohnkabine mit dem alten originalen Rahmen so an dem neuen UPE Rahmen montiere, dass das Heck des Originalrahmens frei schwebend über dem Heck des neuen Rahmens schwebt. Der Gedanke dabei war, dass ich keine Biegung durch die Motorradbelastung in den originalen Rahmen einleiten möchte, da diese Biegung dann ja ggf. sogar (z.B. bei Durchfahrt eines Schlagloches) in die Wohnkabinenwand eingeleitet wird (kracks).

Nunja, bei der Berechnung ist dann aber aufgefallen, dass durch die fehlende Abstützung am Heck (schwebende Lagerung halt) die Massenverteilung primär in Richtung Bug wandert, da dort ja die Auflager liegen...

Jetzt muss ich mir erstmal anschauen wie ich die Massen so verteilt bekomme, dass all meine Ziele erreicht werden:
- Balancierung möglichst homogen
- Biegung wird nicht in die Wohnkabine bzw. den alten Rahmen eingeleitet
- Festigkeit, Steifigkeit überall gut


Zweites aktuelles Thema:
TÜV hat mir aufgrund der Höhe die meine Kabine über dem Boden haben wird (immerhin beachtliche 75cm!!!) mitgeteilt, dass ich einen Unterfahrschutz benötigen werde.

Die Höhe hat mich auch erst stutzig gemacht, geht aber letztendlich nicht anders, da ich ja die 180mm Profil habe und dann nochmal den Achsbock mit 150mm sowie die halbe Radhöhe eines Reifen mit 215/75R17,5".

Drittes Thema:
Höhe der Auflaufeinrichtung: Durch die hohe Höhe muss ich auch schauen, wie ich die Deichsel so weit abgesenkt bekomme, dass die Auflaufeinrichtung auf korrekter Höhe ist. Aktuell plane ich die V-Deichsel unter das 180er UPE Profil zu schrauben, dann muss ich die AE noch um 60mm absenken um auf der Normalhöhe meiner Kupplung zu sein (Disco 4 im Straßenbetrieb).

Positiv an der Höhe ist aber dass ich natürlich gute Bodenfreiheit und Böschungswinkel haben werde (>10° am Heck).

Viertes Thema:
Achja, parallel bin ich dabei den Innenausbau voranzutreiben. Habe jetzt alle Schränke innen und außen geschliffen, grundiert und weiß glänzend lackiert und angefangen die Rahmen im Inneren zu grundieren. Meine Frau hat neue Matratzenbezüge genäht und beginnt mit den Polstern.

Meine Fresse, was eine Arbeit. :D

Aber macht Spass und ich habe noch nie bei einem Hobby-Projekt so viel "ingenieurswissen" erlernt...

Grüße,

Dp





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