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Opel Campo 3,1 TD zum Reisefahrzeug
Infothread um einen Campo Fernreisetauglich aufzubauen


 
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desertmoto
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...und hat diesen Thread vor 595 Tagen gestartet!


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BeitragVerfasst am: 08.04.2016 15:23:11    Titel: Opel Campo 3,1 TD zum Reisefahrzeug
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Hallo Zusammen,

zuerst eine kurze Vorstellung:

Mein Name ist Rudi, bin 29 und plane gerade den Aufbau eines Reisefahrzeuges für meine Partnerin und mich und damit Richtung China durchzustarten - darum bin ich nun hier gelandet :)
Ich bin in der Bordnetzentwicklung tätig, bin aber eigentlich Motorradmechaniker Meister mit eigener Werkstatt in Ingolstadt.

Nach langem hin und her habe ich mich nun auf unsere Reisefahrzeug eingeschossen - klar, wenn der Geldbeutel es hergeben würde hätte ich nach 2 H bereits gewusst was es wird: Natürlich ein Landcruiser -
Geldbeutels gibt's aber nicht her - darum wird es nun ein Opel/Isuzu Campo 3,1 TD mit "ORTEC" (wir bauen die allerdings selber) Kabinenaufbau.

Da ich kumuliert bereits auf ca. 6 Monate Saharaerfahrung (allerdings mit einem LKW IFA L60) zurückgreifen kann, habe ich mein "Set-Up" auch schon im Kopf und schon ordentlich die Forensuche getätigt, jedoch sind
doch einige Punkte offen geblieben - darum der Post und die Anmeldung.

- Der Pickup soll leicht bleiben
- Ich möchte auf 9.00R16 XZL Bereifung in Verbindung mit einem Body Lift und einem Angepassten Fahrwerk von OME Umrüsten
Entgegen der gängigen Meinung "Bigger is Better" habe ich mich gegen "breite Schlappen" entschieden - diese sind für Sandiges und felsiges Geläuf ungeeignet, da sie zu viel Leistung kosten
und ich die Erfahrung gemacht habe dass große Räder im Sand und Fels ein schonenderes Fahren ermöglichen.
- Aufgrund der neuen Reifengröße ist leider eine anpassung der Achsübersetzung nötig; Ausgerechnet habe ich dies bereits: 1:6,55 solls werden in Kombination mit einer zusätzlichen 1:3 Untersetzung im LOW GANG
Realisieren wollte ich die neue Achsübersetzung in dem ich den Eingangspin von 9Z auf 7Z ändere und das Tellerrad mit 43Z gleich lasse. (Dazu gleich ein paar Fragen)
- Höherlegen an diesem Fahrzeug heisst gleichzeitig die Vorderen Gelenkwellen mit anzupassen: gibt es Adressen für Betriebe welche die Gelenke verlängern?
- Obligatorisches wie Rockslider, Winchbumper mit Winch und Unterfahrschutz sowie vernünftiges Licht und "Infotainment" (GPS+Gedöns im Innenraum) sind ja eigentlich gar nicht erwähnenswert... da das ja mit einher geht
- oben drauf soll dann eben eine Hardtopcabine mit Dach Zelt und Flightcase-Möbeln.

Jop.. so weit zu den geplanten Aktionen.....Jetzt wird’s Spannend - was lässt sich wie realisieren.

Das wichtigste dazu wäre erst mal:

Um überhaupt anfangen zu können benötige ich eine Halle, in welcher ich das Auto min. über 1,5 Jahre aufbauen kann und welche mit einer Monatlichen Beteiligung erschwinglich ist - Werkzeuge sind selbst Vorhanden
ALSO: 1. Punkt: Schraubergemeinschaftshalle im PLZ - Gebiet 85051 + 60 km gesucht!!!
2. Punkt: Ich komme vom Zweirad - Auto ist kein Fremdwort, aber im Detail steckt der Teufel: Spricht technisch etwas dagegen sich ein Achsübersetzung von 9Z auf 7Z anfertigen zu lassen (den Kostenkommentar bitte einfach runterschlucken - das so was nicht billig ist... ist mir klar :D )
3. Punkt: Weis jemand Anlaufstellen bezüglich Anfertigung von Längeren Gelenkwellen
4. Punkt: Über Erfahrungsberichte jeglicher Art mit dem OPEL/Isuzu bin ich gerne dankbar.

Soweit wars das erst mal von meiner Seite und ich freue mich auf ein freundliches und lustiges Miteinander mit viel Benzingespräch und Anregungen für mein Vorhaben :)

In diesem Sinne: you got one life to do what you love - live it!!!

Beste Grüße
Rudi

PS: habe sehr viele LKW Teile eines IFA L60 zu verkaufen, bei Bedarf einfach PN

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BeitragVerfasst am: 08.04.2016 16:05:37    Titel:
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erst einmal willkommen im forum.
und gleich gegenwind: ich würde ein fahrzeug für fernreisen möglichst so lassen, wie es das werk verlassen hat. ausser evtl. größtmögliche reifen ohne umbau (gehen 235/85er? ist sicher gängiger),unterfahrschutz, schnorchel evtl. aber nur gaanz evtl. einen leichten bodylift. und evtl.noch typische schwachstellen ausmerzen. da können dir die isuzu-freunde ja einiges zu sagen.

für deine reise wirst du wahrscheinlich die offradeigenschaften deines fahrzeugs ohnehin nicht ausreizen können, weil, geht was kaputt, musst du es vor ort reparieren. das solltest du von deinen saharareisen gelernt haben. also materialschonendes fahren ist angesagt. und zusätzlicher plunder geht kaputt, ganz sicher! spätestens nach 300km üblem wellblech.

und ganz ehrlich: wenn du so viel geld in einen umbau (incl. übersetzung) stecken willst, hast du auch genug für einen landcruiser. der reicht in serie ja sicher völlig aus, wie tausende andere es schon bewiesen haben.

ich wünsche dir au alle fälle alles gute für deine fahrt und hoffe auf weitere berichte(auch umbauberichte mit bildern)
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desertmoto
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BeitragVerfasst am: 08.04.2016 16:19:28    Titel:
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grüß dich,

prinzipiell geb ich dir in allen bereichen recht :)

jedoch hat die erfahrung gezeigt dass es doch ein paar punkte gibt die man beherzigen soll:

die punkte mit reifen und Fahrwerk kann ich dir auch ganz gut begründen:
meine erfahrungen waren so: egal wie "spartanisch" man sich auch gibt.. schlussendlich ist die fure doch immer am
limit was die zuladung angeht.

Das macht es nötig das Fahrwerk auf das zusatzgewicht anzupassen um dann "aufgepackt" schlussendlich die ausgangsbasis wieder zu erlangen wo das fahrwerk vernünftig arbeiten kann ohne dass du schon auf den gummipuffern aufliegend losfährst.....und dass habe ich in el borma oft genug gesehen.. total überladenen ... geländewagen die "spartanisch" ausgerüstet waren.

der punkt mit den 9,00R16 spiegelt genau den punkt wieder den du angesprochen hast: materialschonend unterwegs sein.. mit großen reifen rollst du über jedes hindernis hinweg - ein bekannter hat auf seinem man FAE 8.150 14.00R20 drauf und braucht z.B zum Lac Houdad gerade mal knapp über standgas im Allrad zu fahren... er gleitet quasi zum see :)
aber da die großen reifen leider dann auch zur längeren gesammtübersetzung beitragen muss man da dann gegenwirken, sonst gehts auf die kupplung und antriebsstrang..

aber im rest hast du recht... serie ist immer noch am besten....aber das plastik gedöns gegen vernünftige stoßstangen auszutauschen und auch einen vernünftigen unterfahrschutz spricht ja eigentlich nicht, oder doch... Winch.. ja.. das is dann eher so n habenwill faktor von mir.. meine holde hat auch schon gefragt warum wir das ding brauchen sollen...
Fahrwerk und Reifen ist ja eh in allen bereichen markenübergreifend hier ein heiß diskutiertes thema ;)

und thema landcruiser... freunde von mir waren erst mit einen hzj von IN - nach Kappstsatt unterwegs.. und die anschaffung des Toyos hat schon über 20k gekostet (war allerdings bereits ausgebaut) - der ausbau wurde aber erneuert... so dass das auto schlussendlich mit 25 k angefallen ist.........tja.. das hab ich leider so nicht.. hoffe mit der hälfte hinzukommen, so zumindest die hoffnung... darum gehts ja hier.. infos sammeln und einen vernünftige kalkulation und agenda aufstelen :)

danke für deine antwort :)

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BeitragVerfasst am: 08.04.2016 16:48:19    Titel:
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desertmoto hat folgendes geschrieben:


meine erfahrungen waren so: egal wie "spartanisch" man sich auch gibt.. schlussendlich ist die fure doch immer am
limit was die zuladung angeht.

Das macht es nötig das Fahrwerk auf das zusatzgewicht anzupassen um dann "aufgepackt" schlussendlich die ausgangsbasis wieder zu erlangen wo das fahrwerk vernünftig arbeiten kann ohne dass du schon auf den gummipuffern aufliegend losfährst.....und dass habe ich in el borma oft genug gesehen.. total überladenen ... geländewagen die "spartanisch" ausgerüstet waren.

die waren nicht spartanisch ausgerüstet, sondern wahrscheinlich trotzdem zu viel dabei. was man halt so braucht oder meint zu brauchen.
ein beispiel aus meiner reisevergangenheit: ich war mal mit meinem landrover 69 ps saugdiesel ht zusammen mit einem 110 station tdi in der sahara unterwegs. er alles was man so braucht (auch nicht wirklich zu viel bis auf ein paar kleinigkeiten) und wir noch viel weniger dabei. was man so wirklich braucht. z.b. sitzen kann man ja auch auf der alukiste, auf der man auch schläft.
halt so gepackt, wie man als moped- oder quadfahrer so packt. und siehe da, ich bin genauso gut durch die dünen gebrettert, wie er mit seinem stärkeren motor. gewicht ist vieles!
und gegen härtere federn und unterfahrschutz hat glaube ich keiner was. aber das ganze andere gerödel ist wieder nur gewicht, gewicht, gewicht, was man dann wieder mit höherer ps-zahl oder anderem geschraube kompensieren muss. größere reifen = mehr gewicht an den radlagern= mehr verschleiss. ob das die etwas besseren geländeeigenschaften wettmacht? schliesslich bist du ja auch da hingefahren wo dein kumpel mit seinem standgas hingekommen ist.
ich frage mich oft ernsthaft, wie damals die leute mit einem 45 ps bulli 1 oder mit einer ente durch die welt gefahren sind!
und eine trophy, reisen nach tunesien oder marokko ist eine andere hausunummer wie 25000 km nach china. ist deine reduktion langzeiterprobt? und was machst du, wenns probleme gibt?

zum preis: wenn du den ganzen umbauschnickschnack lässt, ahst du demnach einen bruchteil der kosten. oder mit wie viel euros rechnest du für den kompletten umbau?
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BeitragVerfasst am: 08.04.2016 22:33:43    Titel:
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Moins Desertmoto

Ich kann Quadfahrer nur beipflichten.
Das was Du betreibst ist absoluter Overkill - und völlig unnötig.

235/85-16 entsprechen den 7,50-16 und sind immer noch Standardgrösse für leichte Geländefahrzeuge. Die kannst Du ohne Änderungen am Antriebsstrang fahren, was bei Reparaturen im Outback / Ausland von unschätzbarem Nutzen ist.

Den ganzen Stoßstangenkram etc. lass so wie er ist, das spart Gewicht. Auch eine Winde ist unnötig, vernünftig fahren erspart Dir eine zu kaufen.

Ansonsten soviel Leichtbau wie möglich und alles Unnötige weglassen.
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BeitragVerfasst am: 10.04.2016 23:10:43    Titel:
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moin ruedi.

dein Projekt klingt erstmal vernünftig : grosse schmale Räder, unterfahrschutz, rockslider, wo auch mal ein high-lift angesetzt werden kann, Winde zum selbst-bergen und stossstangen, die man auch benutzen kann und nicht so nen Plastik-blech-blödsinn ab werk, kabinenaufbau und das ganze in leicht...

ich würde der reihe nach vorgehen :
erstens, welche max. Übersetzung in den Achsen kannst du im Zubehör kaufen oder anfertigen lassen ???
anfertigen lassen halte ich persönlich für absolut unrealistisch, vorallem in Bezug auf preis...wenn du da eine bezahlbare quelle hast, lass uns das gerne wissen...

wenn der Punkt klar ist, kannst du dir Gedanken über die reifen machen...

die 9.00er von michelin sind richtig geile reifen, schweineteuer und sehr robust...

wenn du die an deine Opel montierst und dann den Luftdruck auf NULL bar absenkst, passiert .... GAR NICHTS !!!

das sind Lkw reifen für viel höhere Fahrzeug-gewichte, für deinen Opel komplett ungeeignet.
viel zu schwer, viel zu steife seitenflanken,... , falsche wahl.

mein Kumpel hat sich die 9.00 für seinen 110 defender überlegt, liegen bei ihm in der Werkstatt rum, jetzt hat er 37er maxxis drauf, deutlich bessere Wahl, und sehr geil zu fahren...

wenn du es hinkriegst, auf deinen Opel 255/85/16 ordentlich zu verbauen, denke ich, hast du schon viel erreicht...

wenn das mit der Übersetzung ändern zu teuer wird, dann solltest du mal darüber nachdenken, andere Achsen einzubauen, von nem Nissan Patrol zum Beispiel, dann hast du vorne gleich ne anständige starrachse...

klingt erstmal nach viel Arbeit und viel geld, ist aber meiner Meinung nach der einfachere und günstigere weg.

so, jetzt hast du dann grössere reifen dran und 4000,- euro weniger im Portemonnaie, dann ist es jetzt zeit, übers Fahrwerk nachzudenken:

mindestens 4 gute stossdämpfer, zb koni raid, ...etc. sag ich jetzt nicht viel dazu, da kann man zig threads drüber lesen und diskutieren...

danach ist deine Kabine dran, da weisst du sicherlich mehr als ich und kannst dich voll austoben...

dann der Kleinkrams wie rockslider und windenstossstange, etc...

rechne das alles mal zusammen und denk nochmal drüber nach, ob du dir nen Opel campo zulegen möchtest...
als basis-fahrzeug gibt es leider nur sehr wenig support bei den Zubehör- und umbauteilen...

kauf dir lieber nen rostigen Patrol und flex den hinteren teil der Karosserie ab und bau deine Kabine drauf, oder hol dir nen hilux.

unten verkauft grad einer nen hilux doka mit starrachsen und 3liter Turbodiesel, da gibts massig Tuning-und umbauteile für, und du hast nachher ein ordentliches auto...

meine Meinung zum Thema Opel campo und 9.00er reifen...
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BeitragVerfasst am: 10.04.2016 23:26:37    Titel:
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sorry, mit unten meinte ich ebay Kleinanzeigen...grauer hilux für 6mille.
nur als Beispiel, ich kenne weder diesen wagen noch seinen Verkäufer...
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