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Spezieller Motorradschlepp, On- und Offroad
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Patrolier
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...und hat diesen Thread vor 11 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 12.01.2017 09:42:56    Titel: Spezieller Motorradschlepp, On- und Offroad
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Bevor jetzt ...'ja aber' ... -Tweets kommen …
Diese folgende Methode ist in D nicht zugelassen. Wie so vieles. Klar, nä?

Für Schlepp meiner, oder einer beliebigen Wüstenknatterkiste (keine Eisenhaufen!) verwende ich meine selbergschnitzte Abschleppvorrichtung. Auf einen lagermäßigen Stahlwinkel habe ich ein Rohr geschweißt, Bohrung groß genug um in die Rohrenden gedrehte, wechselbare PA-Buchsen einzupassen, die wiederum eine Bohrung für die Achse des jeweils zu schleppenden Motos haben. Die Breite von Rohr/Buchsen soll der entsprechen, die sonst der Breite der Nabe mit deren Distanzbuchsen entspricht. Das Vorderrad der Mühle wird ausgebaut, ebenfalls empfiehlt sich der Abbau des Kotflügels (4 Schräuferl). Die Kette soll vom Kettenrad abgenommen und per Tape fixiert werden, damit der Motor nicht leer mitdreht. Die vordere Bremszange bekommt zwischen den Backen ein Holzplättchen vertaped, so geht nichts verloren. Sodann wird die Gabel mit der originalen Radachse in dem Rohr festgeschraubt. Die Lenker werden in Gabelnähe per Spanngurten mit den Stoßstangenenden verknüpft.



Für die Manipulationen an der Gabel und zum Anschrauben an die Transportvorrichtung gibt’s einen zerlegbaren, archimedrischen Lifter: … 'gebt mir einen festen Punkt' … solo sehr kommod und vielseitig verwendbar. Vorderrad und anderes Gerödel kommt ins Auto.



Damit kann man außerhalb(!) D sans problèmes mit der Kiste überall hin. 120 ohne weiteres. In Italien hat die Guardia Civil nie gemeckert, ebenso die Flicks in F, da habe ich dann hinten das rotweiße Schraffurschild dran und eine Lichtanlage angeklemmt, Stromversorgung über die Anhängerstrombuchse. Auf’s Schiff winkt man mich stets freundlich grinsend durch. Pistenfahren geht gut, tiefe Bodenwellen langsam(!), Rückwärtsrichten sollte tunlichst vermieden werden.

So mach ich mir ein dann Standlager mitten in den Dünen und hab meinen Endurospaß.

Hier die Bergung einer 'gefundenen' Fremd(!)-Jamaha mit defektem Motor.



Gruß

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Zuletzt bearbeitet von Patrolier am 12.01.2017 09:51, insgesamt einmal bearbeitet
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stubenhocker
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BeitragVerfasst am: 12.01.2017 09:50:40    Titel:
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Geile Sache! YES
Hier gibts ein schönes Filmchen, mit eben dieser Transportmöglichkeit. Ab 08:25 gehts los.
Alex

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Ich würde, wenn ich könnte!
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Patrolier
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...und hat diesen Thread vor 11 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 12.01.2017 10:07:40    Titel:
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Kein Wunder , der Ami fährt ja auch eine XR600R YES Honda-Treiber wissen sich zu helfen!
Das Baujahr der Kiste müßte ab 1990 anzusiedeln sein. Bereits ein Einversagermodell. Man beachte
den affengeilen Sound ab ca. 10:30 rotfl



Mit meiner Mimik hab ich schon aus Algerien einen DR-Big-Treiber mit Motorschaden bis nach D gezerrt.
Der stand ziemlich belämmert auf der Gräberpiste südlich Bordj Omar Driss/Gara Khanfoussa in der Sahara rum.
Das dürfte gut 25 Jahre her sein. Hier noch mit einem weißen Patrolium 160er Diesel-Sauger.
Das war ein sehr guter Motor.



Gruß

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mqp
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1. 260er
BeitragVerfasst am: 12.01.2017 12:18:04    Titel:
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Cool !!
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Patrolier
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...und hat diesen Thread vor 11 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 12.01.2017 12:46:11    Titel: Re: Spezieller Motorradschlepp, On- und Offroad
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Patrolier hat folgendes geschrieben:

... In Italien hat die Guardia Civil nie gemeckert, ebenso die Flicks in F, da habe ich dann hinten das rotweiße Schraffurschild dran und eine Lichtanlage angeklemmt ...

Hier hat sich, mea culpa, natürlich ein Fehler eingeschlichen, sollte heißen :

...In Spanien hat die Guardia Civil nie gemeckert, in Italien die Carabinieri nicht, ebenso die Flicks in F nicht, ...
Kann ja mal vorkommen. Nee, oder?

In Afrika fragt sowieso niemand danach.

Eine Rücklichtanlage läßt sich leicht selbst mit Anhänger-Kombirücklichtern und Dreieckrückstrahlern beidseits des rotweißen Schraffurschilds (in I vorgeschrieben) herstellen. Anschlußkabel passend lang und Anhängerstecker. Schon leuchtet und blinkt der 'Einradanhänger'. Anfahrt erfolgt ja oft nachts.

Gruß

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der präsident
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BeitragVerfasst am: 13.01.2017 13:21:41    Titel:
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Servus !!


eine GENIALE IDEE !!!!!!!!!!

gerade im sand wo man sich mit einem selbst kleinen Moped Anhänger schwer tun würde.



YES Respekt

gruss ,michi

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BeitragVerfasst am: 13.01.2017 13:28:02    Titel:
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Hab ich vor gut 25 Jahren zwei getroffen die hatten das an einem alten Mercedes hinten dran. Die kamen von Marroko wo ihnen das Getriebe am Benz verreckt ist, hatten sich aber entschlossen das Auto erst ab Spanien abholen zu lassen...

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stubenhocker
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BeitragVerfasst am: 13.01.2017 14:00:08    Titel:
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Forcierer hat folgendes geschrieben:
Hab ich vor gut 25 Jahren zwei getroffen die hatten das an einem alten Mercedes hinten dran. Die kamen von Marroko wo ihnen das Getriebe am Benz verreckt ist, hatten sich aber entschlossen das Auto erst ab Spanien abholen zu lassen...


...und haben mit den Moppeds den Benz geschoben? Obskur

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Ich würde, wenn ich könnte!
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Patrolier
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...und hat diesen Thread vor 11 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 13.01.2017 15:46:46    Titel:
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der präsident hat folgendes geschrieben:

... gerade im sand wo man sich mit einem selbst kleinen Moped Anhänger schwer tun würde.

Die hinten angeschraubte Einradfuhre macht sich weder auf Asphalt, noch im Gelände als Anhängsel bemerkbar.
Nur sollte, wie schon oben berichtet, beim Durchfahren von kurzen Senken (Schlaglöchern) oder dem Überqueren von Dünenkanten vorsichtig umgegangen werden, da keine 'Spring' zur Begrenzung der Hüpfbewegung des Hinterrades vorhanden ist. Das kann im Extremfall zum Verlust der Heckscheibe durch rotierend draufgesprungenes Motorrad führen. Auf gleichförmigem Asphalt eher nicht. Springen des 'Anhängsels' könnte mit einer Dämpferkonstruktion, ausgehend von der Hecktür des Zugfahrzeugs, andererseits befestigt am Gabelkopf des Motos begrenzt und verhindert werden.

stubenhocker hat folgendes geschrieben:

...und haben mit den Moppeds ... geschoben? Obskur

Ein interessanter, völlig neuer Aspekt!
Darüber sollte man nochmal genauer nachdenken. Supi
Ich setze als Moto eine XR600R voraus, in meiner Ausführung ca. 50PS. Kampfgewicht Moto mit Cascadeur in Crossklamotten ca. 220kg, (125kg trocken) mit 15l Sprit (ca. 15kg).

Die Belastung auf der Stoßstange beträgt das halbe Motorradgewicht mit Fahrer. Die des Hinterrades auch.
Wenn der Motor und Antriebsstrang intakt ist (Sprit vorausgesetzt) dann ist Schieben per Moto durchaus möglich.
Der Schub geht natürlich hauptsächlich über die Gabel und deren Brücke. Sachte also mit der Kupplung.
Größere Steigungen werden möglicherweise nicht bewältigt werden können, nahezu waagrechte Fahrwege mit
gleichförmiger Bewegung schon, bis der Sprit alle ist.
Das Moto-Hinterrad mit einem/er Sozius/ia zu belasten könnte vorteilhaft sein, um Burn outs zu minimieren. Der Hinterradslip beschränkt die 'Schiebung' daher auch auf Asphaltstrecken.
Wenn die Fuhre dann mal rollt, dann rollt se. Ja

Gruß

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möp
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BeitragVerfasst am: 13.01.2017 19:35:15    Titel:
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Patrolier hat folgendes geschrieben:
bis der Sprit alle ist.

eher bis der motor überhitzt ist Ätsch
das geht erstaunlich schnell, selbst beim abschleppen eines anderen motorrades
das kühlsystem ist für sowas halt nicht ausgelegt
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Patrolier
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...und hat diesen Thread vor 11 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 13.01.2017 21:53:15    Titel:
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Na ja, Trockensumpfschmierung, Radialvierventiler, Zündzeitpunkt-Feinjustage, Gemischeinstellung zur Innenkühlung, Lenkkopfölkühler von der 400er, erhöhtes Ölvolumen. Noch ein paar Kleinigkeiten müssen unbedingt top sein wie z.B. ein intakter Kurbelwellensimmerring und das richtige Öl. Die Kiste ist für die Baja California konstruiert worden und hat dort phänomenale Erfolge erzielt, ebenso während der Anfangszeiten der P.D. Besonders kalt ist es ja weder da noch dort.

Wie gesagt, ist ja auch nur ein Gedankenspiel ohne Anspruch auf Ausführung.

Gaudihalber.

Gruß

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Patrolier
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...und hat diesen Thread vor 11 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 14.01.2017 10:28:08    Titel:
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Illustration:
Optimal sturzgeschützte Honda-Ölkühlerposition ...
nachgerüstet von der 400R





... und immer gekühltes Öl im Öltank. Sehr wirkungsvoll.

Honda halt Ja

Gruß

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BeitragVerfasst am: 14.01.2017 10:52:29    Titel:
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Ich würde bei längeren Fahrten die Kette abnehmen, damit das Getriebe nicht mitdrehen muß wenn der Motor nicht läuft.

Gruß Lars
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Patrolier
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...und hat diesen Thread vor 11 Tagen gestartet!


BeitragVerfasst am: 14.01.2017 10:56:44    Titel: Re: Spezieller Motorradschlepp, On- und Offroad
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Patrolier hat folgendes geschrieben:
Bevor jetzt ...'ja aber' ... -Tweets kommen …
... Die Kette soll vom Kettenrad abgenommen und per Tape fixiert werden, damit der Motor nicht leer mitdreht.
Gruß

Sachichdoch Smile

Hier sieht man wieder mal einen Vorteil einer Kette gegenüber einem Kardan bei Moto-Geländefahrzeugen.
Den Kardan für einen Schlepp rauszunehmen ist da in der Konsequenz schon schwieriger.
Kardan leer schleppen ist auch nicht das Eigelb.
Ganz abgesehen vom Gewicht.
Im Gelände.

Gruß

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